Mdl Klaus Käppeler betreut Kreis Biberach

Nachdem die Biberacher SPD-Bewerberin Martina Miller im März um einen Platz den Einzug in den Landtag verpasst hat, hat der SPD-Kreisvorsitzende Martin Gerster mit Klaus Käppeler aus dem Nachbarwahlkreis eine verstärkte Zusammenarbeit vereinbart. In den nächsten Wochen will Klaus Käppeler verstärkt im Kreis Biberach präsent sein. Mit der politischen Situation im Kreis Biberach ist er vertraut, schließlich wohnt er in Zwiefalten, nahe der Kreisgrenze.

Der neue „SPD-Betreuungsabgeordnete für den Kreis Biberach“ ist stellvertretender Vorsitzender des SPD-Fraktionsarbeitskreises Ländlicher Raum und dort zugleich Sprecher für den Ländlichen Raum. Er gehört dem Arbeitskreis Schule, Jugend und Sport an. Er ist Mitglied in den Landtagsausschüssen „Ländlicher Raum und Landwirtschaft“ sowie „Schule, Jugend und Sport“.

Klaus Käppeler ist 1954 in Überlingen geboren, verheiratet und hat drei Söhne im Alter von 15, 17 und 19 Jahren. Seit 1980 ist er Lehrer an der Hauptschule Zwiefalten für die Fächer Englisch, Geschichte und Technik. Seit 1989 gehört er dem Gemeinderat in Zwiefalten an.

Ausschüsse

Der neu gewählte SPD-Landtagsabgeordnete im Wahlkreis Münsingen-Hechingen, Klaus Käppeler, hat sich bei der Sitzverteilung für die einzelnen Landtagsausschüsse mit seinen Wünschen durchsetzen können. Käppeler arbeitet in der kommenden Legislaturperiode im Ausschuss für Ländlichen Raum und Landwirtschaft sowie im Ausschuss für Schule, Jugend und Sport. Der SPD-Abgeordnete wurde außerdem in das Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung berufen.

„Ich freue mich sehr darüber, dass meine persönlichen Interessen bei der Zuteilung voll berücksichtigt wurden, bei einem Landtagsneuling ist das keineswegs selbstverständlich“, sagte Käppeler nach der entscheidenden Fraktionssitzung. Die Zuteilung sei auch ganz im Sinne seiner künftigen Wahlkreisarbeit erfolgt, wo er sich vor allem als Ansprechpartner für die Belange der Region verstehe. Käppeler: „Ich setze bei meiner künftigen Arbeit vor allem auf Kooperation und Dialog mit den Verantwortlichen vor Ort, die zahlreichen Gespräche vor der Wahl und die dabei entstandenen Kontakte will ich intensiv nutzen und weiter ausbauen.“

Dass ihn die Bildungspolitik als zweiter Arbeitsschwerpunkt auch als Abgeordneter weiter beschäftigen wird, sei ihm als Grund- und Hauptschullehrer auch ein persönliches Anliegen gewesen. „Schule und Bildung sind klassische Themen der Landespolitik, hier wird die Zukunft unseres Landes entscheidend gestaltet“, machte Käppeler deutlich. Nach seiner Wahrnehmung fänden in der öffentlichen Diskussion die Berufsschulen sowie die Grund- und Hauptschulen häufig zu wenig Beachtung. Käppeler, der mit einem Vierteldeputat weiter an zwei Tagen in der Woche an der Hauptschule in Zwiefalten unterrichten wird, will diesen Schultypen in der Ausschussarbeit besondere Aufmerksamkeit schenken.