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6.10.14 20:34 Alter: 3 Jahre

"Wir sind dankbar, dass Klaus in unserer Fraktion ist"

Der Zwiefalter SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler hat am Samstag in seinen 60. Geburtstag reingefeiert. Mit ihm feierten mehr als 200 Gäste, unter ihnen viele Minister und Mandatsträger.


Klaus Käppeler (rechts) freute sich über die Geschenke, die ihm Finanzminister Nils Schmid am Samstagabend überreichte.

Unter dem Motto "Après-Ski" stand Klaus Käppelers Geburtstagsfeier am Samstagabend in der Zwiefalter Rentalhalle, die für den Anlass passend mit zahlreichen Ski-Utensilien geschmückt war. Den Gästen, die Käppeler am Eingang zusammen mit seiner Frau Gundi begrüßen konnte, wurde ein Skipass "gültig 4./5. 10. 2014" ausgehändigt. Auf denen war ein Skigebiet ausgewiesen, das zugleich den Tisch zuwies, an dem man später Platz nahm.

Käppeler selbst saß mit seiner Familie passenderweise am Tisch "Klausberg". Viel Prominenz hatte sich eingefunden, um den runden Geburtstag des Politikers zu feiern. An der Spitze der stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister Nils Schmid, dann die SPD-Minister Reinhold Gall und Andreas Stoch, Fraktionschef Claus Schmiedel, Landtagsvizepräsident Wolfgang Drexler, DGB-Landeschef Nikolaus Landgraf, Landrat Thomas Reumann, MdB Martin Gerster aus Biberach, weitere SPD-Kollegen aus der Landtagsfraktion, viele Bürgermeister und Mandatsträger - auch aus dem anderen politischen Lager. Sie alle stellte Käppeler im Laufe des Abends vor, der nach einem Sektempfang und einen Ständchen der Zwiefalter Musikkapelle, die auch für die ausgezeichnete Bewirtung verantwortlich zeichnete, mit der ersten Laudatio fortgesetzt wurde.

Die nahm Claus Schmiedel vor, der an Käppelers Geburtsjahr erinnerte, als man das Wunder von Bern feierte. Jetzt wünsche man sich ein Wunder vom VfB, fügte er lachend hinzu. Den Jubilar charakterisierte er als jemanden, der sich an der Sache orientiere, nie "schnörkele", sondern klar sage, was er denke. Sein Ziel sei es, zu erreichen, dass es in der Bildung im Land gerechter zugehe. Käppeler sei bescheiden als Person, aber ehrgeizig in dem, was er in der Politik erreichen wolle. Und er könne Erfolge aufweisen. Etwa bei der Frage, mit welcher Schülerzahl der Schulbetrieb aufrecht erhalten werden könne. Hier sei der Koalitionspartner zentralistischer eingestellt.

Aber Käppeler habe sich durchgesetzt, was ein großer Erfolg für den ländlichen Raum sei. Das gelte auch beim Ausbau der Ganztagesschulen, als es ihm gelungen sei, dass mit 25 Kindern jahrgangsübergreifend ein Ganztagesangebot eingerichtet werden kann. Und Käppeler habe mit dafür gesorgt, dass 4000 Lehrerstellen, die schon von der CDU gestrichen worden seien, erhalten bleiben. Schmiedels Fazit: "Wir sind dankbar, dass Klaus in unserer Fraktion ist".

Nils Schmid erinnerte daran, dass der 5. Oktober passend Weltlehrertag sei. Er lobte das große Engagement des Jubilars in einer Region, in der die SPD um Aufmerksamkeit kämpfen müsse. Käppeler sei hartnäckig bei der Verfolgung seiner Ziele, auch darin, die Interessen seiner Region zu Gehör zu bringen. In der Tonart werde er nie laut, brauche keine großen Auftritte. Schmid: "Klaus Käppeler ist für die SPD im Landkreis unverzichtbar". Auch in den Jahren ohne Landtagsmandat habe er den Wahlkreis vertreten und 2011 dafür die verdiente Anerkennung geerntet.

Kultusminister Andreas Stoch listete in einer munter vorgetragenen Rede seine Amtsvorgänger auf, angefangen bei Gotthilf Schenkel, verknüpfte deren Amtszeiten mit Käppelers Werdegang. Für Heiterkeit sorgte er mit einer Anekdote, die sich auf einem Herrenklo in Berlin abgespielt habe, als Käppeler neben ihm stehend formulierte: "Andi, du musst jetzt springen". Gemeint war die Nachfolge der glücklosen Ministerin Gabriele Warminski-Leitheußer. Käppeler sei kein Freund großer Worte - die Namen der drei Söhne bestünden aus elf Buchstaben, sorgte Stoch für Heiterkeit - , könne aber mit den wenigen Worten sehr deutlich werden. Er bezeichnete ihn als "den besten Lobbyisten für alle Kinder, die ein Päckle mit sich rumschleppen müssen".

Landrat Thomas Reumann listete Käppelers Wirken in mehreren Akten auf, beginnend mit dem Politiker, der oft hinter den Kulissen effizient für Zwiefalten und den Landkreis kämpfe, den eine große Liebe zur Landschaft und ihren Menschen auszeichne. Ihm liege die deutsch-französische Freundschaft sehr am Herzen, aber auch der Sport, ob Fußball oder Skifahren, und nicht zuletzt die Fasnet, wo er es als ein Höhepunkt seines Lebens 1995 zum Zwiefalter Bruddlkönig geschafft habe, lachte Reumann. Der Landrat lobte Käppelers "große Leidenschaft für die Belange von Kindern und Jugendlichen", sein großes bürgerschaftliches Engagement. Reumann: "Sie sind zum Vorbild geworden".

Spenden für das Geburtstagskind werden an den Verein "Kinder brauchen Frieden" gehen, der sich und seine Arbeit an diesem Abend vorstellte. Ab Mitternacht konnte dann gratuliert werden. Zur Unterhaltung spielte Alleinunterhalter Frank Schröder auf, Vorsitzender der SPD Sonnenalb.

 

Quelle: SWP vom 06.10.14, Autor und Foto: Reiner Frenz