Angst um die Existenz

„Lockdown light“: Der trifft die Gastronomie hart. Thomas Linder ist seit Jahrzehnten Gastwirt und betreibt in der Dettinger Ortsmitte die gutbürgerliche Wirtschaft „Zum Ochsen“. Klaus Käppeler hat ihn besucht, um zu erfahren, wie es ihm in Zeiten der Pandemie ergeht.

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Vor-Ort-Termin in Dettingen:  Klaus Käppeler besucht den Gastwirt Thomas Linder vom „Ochsen“, um zu erfahren, „wo der Schuh drückt“ mit diesem „Lockdown light“, der vor allem die Gastronomie, den Tourismus, sowie die Veranstaltungs- und Freizeitbranche besonders trifft.

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Wahlkampfauftakt mit Bürgermeisterbesuch

Allen Gemeinden seines Wahlkreises will der SPD-Kandidat zur Landtagswahl Klaus Käppeler einen Besuch abstatten. Natürlich nur, wenn es die aktuelle Corona-Lage zulässt, ein Bürgermeister musste wegen steigender Infektionszahlen bereits den Termin verschieben. Aber Käppeler hofft, dass er trotz der Verordnungen die meisten Gemeindeoberhäupter treffen kann, um zu erfahren, wie es in den Ortschaften aussieht, was gut läuft, aber auch welche Sorgen und Nöte die Menschen umtreiben. Auftakt der Besuche war in Sonnenbühl.

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SPD Ortsverein Bad Urach/Dettingen unter neuer Führung

Bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Bad Urach/Dettingen, die am 23. Oktober 2020 unter Einhaltung der Corona-Regelungen im Vereinsheim des FV Bad Urach stattfand, wurde mit Jonathan Lobb ein neuer Ortsverbandsvorsitzender gewählt. Nachdem Marlene Eggert ihren Verzicht auf eine erneute Kandidatur erklärt hatte, stellte sich der 32-jährige Bad Uracher  zur Wahl.

Jonathan Lobb (oben) und sein Stellvertreter Martin Lorenz
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Besuch der Bruderhaus-Werkstätten in Dettingen

DETTINGEN. (rei) Auf Einladung der Dienststellenleitung hat der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler die Bruderhaus-Werkstätten in Dettingen besucht. Neben Gesprächen mit den pädagogischen Fachkräften stand auch eine Besichtigung der Werkstätten auf dem Programm. Dabei nahm sich Käppeler besonders viel Zeit, um sich mit den Mitarbeitern über ihren Arbeitsalltag zu unterhalten.

Im abschließenden Gespräch mit der Leitung kamen aktuelle Probleme zur Sprache. Dabei wurde vonseiten der Bruderhaus-Leitung auch darauf hingewiesen, dass es einen großen Antragsstau im Bereich der Investitionen von Gebäuden gegeben habe. Besonders davon betroffen seien hier auch die Werkstätten in Reutlingen. Käppeler sagte zu, bei den zuständigen Stellen in der Verwaltung nachzufragen. Käppeler: „Nach meiner Erfahrung ergeben sich immer wieder Möglichkeiten, dringende Anträge bei der Bauverwaltung zu beschleunigen.“

Käppeler und Landrat Reumann beim Becka beck

Klaus Käppeler MdL besuchte dieser Tage die Bäckerei „Beckabeck“ am Standort in Römerstein-Böhringen, um sich am Beispiel dieses regionalen Lebensmittelproduzenten der Themen der Regionalentwicklung und der Erzeugergemeinschaft Alb-Dinkel und insbesondere über die bisherige Entwicklung der Projekte PLENUM und REGIONEN AKTIV zu informieren. An dem Gespräch nahm neben dem Vorsitzenden der Erzeugergemeinschaft Alb-Dinkel, Hans Lieb, Melanie Amrhein, Regionalmanagerin im Landkreis Reutlingen, sowie der Vorstand des Vereins PLENUM/REGIONEN AKTIV im Landkreis Reutlingen, Landrat Thomas Reumann, teil.

Heinrich Beck, der in seinen mittlerweile 8 Filialen mit 25 Beschäftigte auf die regionale Marke Alb-Dinkel setzt, beobachtet, dass Käufer immer stärker nach Bio-Ware verlangen, wenn Sie regionale Produkte erwerben. Da die Mühlengenossenschaft Römerstein den im integrativen Anbau geernteten Dinkel nur schwer vermarkten kann, würde er sich wünschen, dass mehr Dinkel nach Bio-Richtlinien angebaut würde, weil er zwischenzeitlich diesen deutlich besser absetzen kann. Das Mehl für die Bio-Backwaren kommt derzeit aus Oferdingen.

Ein Rundgang durch die Bäckerei, bei der verschiedene Sauerteige erläutert wurden, verdeutlichte, welche unterschiedlichen Aromen die verschiedenen Brotsorten liefern. Dinkel-Keimlinge, die dem Teig beigemischt werden, verfügen über das Dreifache an Mineralien und Vitaminen gegenüber dem normalen Teig und gelten damit als besonders gesund.

Hans Lieb,  Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft, in der 23 produzierende Landwirte zusammengeschlossen sind, erkundigte sich bei Melanie Amrhein, ob eine teilbetriebliche Umstellung auf Bio -in diesem Fall auf den Ackerbau –  auch das EU-Bio-Siegel ermöglichen würde. Dies könnte dann bei erhöhtem Bedarf durch die Bäckerei auch für die Mühle zu Umsatzsteigerungen und damit zu einer besseren wirtschaftlichen Auslastung führen.

Weitere Themen, die bei diesem Gespräch diskutiert wurden waren eine Dachmarke für die Premium Produkte der Alb, die Erhaltung der Wertschöpfung in der Region zu halten, die Einrichtung weiterer Regionalen Regale und die Markthalle in Reutlingen. In diesem Zusammenhang wurde auch die von  Heinrich Beckangesprochene Problematik diskutiert, wonach die Gemeinden und Städte nach und nach immer mehr kleine Einzelhandelsgeschäfte verlieren. Wie gelingt es, von der Geiz ist geil – Mentalität abzurücken?

Landrat Reumann unterstrich, dass das Regionalprinzip im Grund eine Erfolgsgeschichte sei, jeder Verbraucher aber sein Einkaufsverhalten überdenken sollte. Gesunde Lebensmittel und eine gesunde Ernährung tragen nicht nur zum Wohlbefinden bei, sondern sparen spätere Arztkosten und schützen zugleich unsere Landschaft und Umwelt.