Die Entscheidung fällt in Berlin

Drei Landtagsabgeordnete haben Metzingen besucht – Verkehrswegeplan abwarten

Drei Landtagsabgeordnete der SPD haben die Verwaltungsspitze und Stadträte besucht. Sie versicherten, sich für den letzten Abschnitt der B 28 neu einzusetzen.

METZINGEN Besuch aus Stuttgart: Die SPD-Abgeordneten Klaus Käppeler, Helmut Göschel und Fraktionsvorsitzender Wolfgang Drechsler sind gestern Nachmittag ins Metzinger Rathaus gekommen. Unmissverständlich trug Oberbürgermeister Dieter Hauswirth ihnen das Anliegen Metzingens vor: „Wir brauchen die Ortsumfahrung in einem Guss.“ Auf Dauer halte die Stadt den Durchgangsverkehr nicht aus.

Die Antwort auf die Forderung konnten die Abgeordneten allerdings nicht in nur einem Satz geben. Denn zunächst gehe es darum, Einfluss auf den Bundesverkehrswegeplan zu nehmen, erläuterte Drechsler. Die Landesregierung sei aufgefordert, eine Prioritätenliste anzulegen, in der die Straßenbauprojekte der Wichtigkeit nach genannt werden. Die SPD-Abgeordneten, die im Land in der Opposition sind, haben auf diese Liste zunächst keinen Einfluss. Da die SPD aber im Bund an der Macht ist, fahren Landtagabgeordnete am 17. Februar nach Berlin. Göschel sagt: „Es ist nicht ausgeschlossen, dass nach den Gesprächen in Berlin, der Bund die Liste der SPD-Landtagsfraktion übernimmt“. Und da stehe Metzingen, in der Sparte des Regierungspräsidiums Tübingen, ganz oben. Klaus Käppeler sagte, dass aus den Gewinnen der LKW-Maut, die noch im Herbst eingeführt wird, Geld in den Straßenbau fließe. Die Metzinger Stadtoberen vernahmen“s und Dieter Hauswirth sagte: „Wenn die Mittel bewilligt sind, geht es mit dem Bau ganz zackig.“