Staatssekretärin Karin Roth zu Besuch in Metzingen

METZINGEN. Es tut sich was in der Stadt, und das in mehrfacher Hinsicht. Zum einen hat sich das Gesicht der Stadt in den vergangenen Jahren durch Investitionen in den Fabrikverkauf verändert, was die Stadtentwicklung positiv befördert hat. Zu anderen ist der zweite Bauabschnitt der Bundesstraße 28 in vollem Gange. Für beide Komplexe interessierte sich die Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, Karin Roth. Die Sozialdemokratin war gestern auf Stippvisite in der Sieben-Keltern-Stadt, zusammen mit dem SPD-Landtagsabgeordneten, Klaus Käppeler.

Oberbürgermeister Dieter Hauswirth erläuterte dem Gast, dass Metzingen jahrzehntelang unter dem Verkehr gelitten hat und noch immer leidet. Dafür, dass der erste Teil der neuen Bundesstraße bereits fertig ist, sei er sehr dankbar wie auch dafür, dass „wir nach 60 Jahren kommunalpolitischen Ringens die Straße bekommen“. Wichtig sei die Umgehung in dreierlei Hinsicht: Für die Anwohner, die Umwelt und für die Stadtentwicklung. „Damit wir die Umgehung bekommen“, so der Oberbürgermeister weiter, „haben wir alles Mögliche probiert und sind dabei so manchem Politiker auf die Nerven gegangen. Wer sich schließlich die Federn für das Projekt an den Hut steckt, ist uns egal.“

Karin Roth bekannte ihrerseits, dass sie Metzingen schon immer im Blick hatte und noch hat, da ihr Heimatort Erkenbrechtsweiler nicht weit ist. Sie wisse sehr wohl, dass die B 28 neu ein wichtiges Projekt für die Stadt sei. Und sie freue sich, dass die Stadt die Verwirklichung der Straße zu schätzen wisse. 34 Millionen Euro seien ja auch keine Kleinigkeit. „Das Geld“, so die Staatssekretärin, „ist gut angelegt, denn die Straße ist auch wichtig für die weitere Entwicklung der gesamten Region.“ Straßenbau stärke auch die Wirtschaft.

Bevor sich Karin Roth ins Goldene Buch der Stadt eintrug, bekannte sie, dass sie auch schon Kundin im Metzinger Fabrikverkaufsviertel war. Sie lobte Metzingen als aufstrebende Stadt. Auch architektonisch seien die neuen Gebäude ansprechend.

Bevor sich die Staatssekretärin wieder verabschiedete, gings vor Ort zurderzeit größten Baustelle der B 28, die gegenüber dem Festplatz Bongertwasen liegt.

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