Lehrermangel im Kreis Biberach

Kleine Anfrage des Abg. Klaus Käppeler

Ich frage die Landesregierung:

  1. Wie viele Unterrichtsstunden sind an den Grundschulen im Kreis Biberach in den Kalenderwochen 46/2002 – 50/2002 ausgefallen?
  2. Wie viele Unterrichtsstunden konnten an den einzelnen Grundschulen im Kreis Biberach in den Kalenderwochen 46/2002 – 50/2002 nicht nach Stundenplan vom Schuljahresbeginn mit der dafür jeweils ursprünglich vorgesehenen Lehrkraft gehalten werden?
  3. Wie viele Vertretungslehrer sind, zugeordnet nach Schularten, im Schuljahr 2002/2003 für den Kreis Biberach vorhanden, wie wurden sie in den Kalenderwochen 45/2002 – 51/2002 eingesetzt und wie war deren Auslastung?
  4. Wie viele Krankheitsvertretungen bzw. Krankheitsvertretungsstunden stehen für die Grund- und Hauptschule Riedlingen bei 43 Lehrkräften und 750 Schülern zur Verfügung?
  5. Trifft es zu, dass an der Michael-Buck-Schule in Ertingen aus Lehrermangel ein Not-Stundenplan entworfen werden musste und falls ja, warum konnte der Lehrer-Engpass nicht mit Hilfe von Krankheitsvertretungen ausgeglichen werden?
  6. Zu welchem Zeitpunkt, aus welchem Grund, mit welchen Erwartungen und mit welchem Erfolg hat das Schulamt Biberach beim Oberschulamt Tübingen in diesem Schuljahr weitere Anträge auf zusätzliche Lehrkräfte gestellt?
  7. Wie ist zu erklären, dass einerseits den Eltervertretern im Kreis Biberach zu Schuljahresbeginn mit Schreiben vom 30. August 2002 von Seiten des Schulamts erklärt wird, die Krankheitsvertretungen reichten aus, andererseits aber das Schulamt beim Oberschulamt neue Anträge auf zusätzliche Lehrkräfte gestellt hat?
  8. Wie werden sich die in der – von der Landesregierung vorgelegten – Streichliste geplanten Kürzungen von Mitteln für Nebenlehrer voraussichtlich auf die Schulen im Kreis Biberach auswirken?

Stuttgart, 11. Dezember 2002

Käppeler SPD

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