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Bürgerinfo 14

Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

das Jahr 2015 war politisch besonders ereignisreich, Freude und Trauer, Hoffnung und Besorgnis lagen nicht selten eng beieinander. Die vielen Flüchtlinge aus dem Süden etwa trafen bei uns auf eine nie gekannte Hilfsbereitschaft und menschliche Anteilnahme. Andererseits ist noch unklar, wie wir die großen Herausforderungen bewältigen werden. In Paris wurden Konzertbesucher und Nachschwärmer zufällige Opfer von verblendeten Massenmördern. Nur einige Wochen später einigten sich in eben dieser Stadt die Vertreter vieler Länder auf verbindliche Standards für den globalen Klimaschutz.

Wir alle nehmen die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel gerne zum Anlass für eine Bilanz. Meine Rückschau ist trotz allem positiv: Bei allen Widrigkeiten sind mir auch in diesem Jahr viele Menschen begegnet, die sich nicht unterkriegen lassen, die Gutes bewirken und anderen Hoffnung geben. Nach nun fast fünf Jahren im Landtag kann ich zudem für mich persönlich sagen: Es hat sich gelohnt, gerade bei Themen wie Gemeinschaftsschule und Inklusion, die mir immer besonders wichtig waren, haben wir als SPD an der Regierung und im Landtag enorme Fortschritte erreichen können.

Jedes politisches Amt ist nur ein Amt auf Zeit. Ich möchte meine Arbeit gerne nach der Wahl am 13. März 2016 als Ihr Abgeordneter im Stuttgarter Landtag weiterführen. Dafür bitte ich Sie um Ihre Unterstützung: als Türöffner im Betrieb oder Verein, als Fürsprecher bei Freunden und Bekannten, ganz persönlich oder via Facebook und Twitter, durch Ihre praktische Hilfe im Wahlkampf oder einen finanziellen Beitrag.

Ihnen und Ihrer Familie wünsche ich eine schöne und gesegnete Weihnacht, Glück und Erfolg im neuen Jahr. Und das wichtigste überhaupt: Bitte bleiben Sie gesund.

Podiumsdiskussion in der „Elefantenrunde“

CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf (von links) muss sich noch orientie-ren, während Hans-Ulrich Rülke (FDP), Edith Sitzmann (Grüne) sowie meine Person bereits die Fragen der Moderatorin erwarten.

Beim Bildungskongress des Landkreistages „Berufliche Bildung – ein Erfolgsmodell mit Zukunft“ konnte ich im November in Vertretung unseres Fraktionsvorsitzenden Claus Schmiedel an der „Elefantenrunde“ der Fraktionsvorsitzenden mitwirken.

Mit auf dem Podium waren Dr. Martin Frädrich von der Landes-IHK, Hauptgeschäftsführer Oskar Vogel vom Baden-Würt­tembergischen Handwerkstag, Landrat Heinz Eininger aus Esslingen sowie Herbert Huber, Vorsitzender des Berufsschullehrerverbands.

Von Renate Allgöwer (Stuttgarter Zeitung) moderiert, wurde bei dem prominent besetzten Podiumsgespräch schnell klar: Die Opposition hat uns in der Bildungspolitik wenig entgegenzusetzen, weil sie schlicht kein glaubwürdiges Konzept vorweisen kann. Und der Landkreistag begrüßt viele unserer Maß- nahmen im Bereich  der  Beruflichen  Bildung ausdrücklich. Das wurde am selben Tag auch beim Auftritt von SPD-Kultus­minister Andreas Stoch deutlich, der für seine Rede ebenfalls besonders viel Zustimmung erhielt.

 

 

Facebook-Erfolg mit Inklusionsthema

Eigentlich gedacht als Vorab-Info in Facebook zum diesjährigen „Internati-onalen Tag der Menschen mit Behinderung in der ersten Dezemberwoche: Viele Menschen ergänzten den Beitrag mit teil¬weise sehr persönlichen

Ein Eintrag auf meiner Facebook-Seite hat bundesweit ein unerwartet starkes Echo ausgelöst. Über 3,8 Millionen Men­schen haben zwischenzeitlich mei­nen Ein­trag zum Thema Inklusion gelesen. Von 30.000 Facebook-Nutzern wurde der Eintrag bislang geteilt und häufig mit persönlichen Kommentaren versehen.

Das starke Echo hat mich sehr über­rascht – zeigt aber, wie viele Menschen das The­ma „Inklusi­on“ bewegt und noch immer beküm­mert. In vielen Facebook-Kom­mentaren berichteten Angehörige und Freunde be­hinderter Menschen von ih­ren Erfahrun­gen, darunter viele traurige Begebenheiten, aber auch positive Erlebnisse, die Mut machen. Viele E-Mails und Briefe, teilweise mit sehr berührenden und emotionalen Berichten, haben mich zusätzlich erreicht. Aber auch kritische Rückmeldungen sind für mich ein Indiz, dass die Gesetzgebung im Land überfällig war. Wir sind nun in Baden-Württemberg auf der Zielgeraden, die Konvention der Vereinten Nationen zu erfüllen, dass behinderte Kinder und Jugendliche Zugang zu allgemeinen Schulen haben müssen. Ich habe an der Ausgestaltung des baden-württembergischen Inklusionsgesetzes federführend mitgewirkt.

Hintergrund: Zum 1. August 2015 wurde im Land die Sonderschulpflicht aufgehoben. Damit haben die Eltern in ein qualifiziertes Wahlrecht, ihr Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf entweder an einer allgemeinen Schule oder an einer Sonderschule anzumelden. Gefordert werden gruppenbezogene Lösungen, um einen möglichst umfassenden Einsatz von Sonderpädagogen im gemeinsamen Unterricht an der Grundschule oder der weiterführenden Schule gewährleisten zu können.

Wahlkampf

Die Landtagswahl am 13. März nächsten Jahres wirft seine Schatten voraus. Der Wahlkampf ist mittlerweile vollends angerollt. Die Wahlplakatmotive 2016 sind ausgewählt, die ersten „Give-Aways“ verteilt und das Wahlprospekt fertiggestellt. Auch ein paar Spenden sind schon eingegangen: hierfür, sowie für noch kommende Hilfe möchte ich mich herzlich bedanken. Zwar gibt es für den Wahlkampf vor Ort auch finanzielle Mittel durch die Partei, diese reichen allerdings leider nicht aus. Ich freue mich daher sehr über jede kleine und große Spende.

Wahlkampfkonto Klaus Käppeler
Kreissparkasse Reutlingen
IBAN: DE37 6405 0000 0100 0139 04
BIC: SOLADES1REU 

Hinweis: Alle Spender erhalten eine Spendenquittung des SPD-Kreisverbandes Reutlingen. Jede Spende (bis zu 1.650 Euro) ist zu fünfzig Prozent bei der Einkommenssteuer abzugsfähig!

Spenden kann man auch über das Spendentool auf der Startseite.

Kostenlose Software für ehrenamtliche Flüchtlingshelfer

Vorbildlich: Flüchtlingsinitiativen erhalten kostenlose Unterstüt-zung für die Erstellung ihrer Dienstpläne. Eine Schorndorfer Inter-net- und Werbeagentur ermöglicht ehrenamtlichen Helfern die freie Nutzung ihrer Spezialsoftware „klickschicht.

Auch im nächsten Jahr wird die aktuelle Flüchtlingslage unser Land beschäftigen. Unzählige Ehrenamtliche leisten hierbei unermüdlich Hilfe und beeindrucken durch Ihren Einsatz.

Eine Internetagentur aus Schorndorf hat die Software „klickschicht“ entwickelt, um online Dienstpläne zu erstellen. Seit Sep- tember 2015 stellt die Agentur die Software ehrenamtlichen Organisationen, die in der Flüchtlingshilfe arbeiten, kostenlos zur Verfügung. Wer übernimmt welche Aufgabe? Wer hat wann Zeit? Wer kann spontan einspringen? Die Koordination vieler ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer ist mühsam und zeitraubend. Eine Möglichkeit sind Rundmails, eine weitere das Abtelefonieren langer Listen.

Viel eleganter und effizienter geht das mit dem Online-Dienstplan klickschicht. Sofort nach der Registrierung kann man einen individuellen Dienstplan erstellen, in den sich die Ehrenamtlichen eintragen. So sieht jeder auf einen Blick welche Schicht schon belegt ist, welche Aufgaben verteilt sind und wo noch Bedarf besteht. Vielleicht auch ein guter Tipp für den einen oder anderen Helfer im Wahlkreis. Infos und Kontaktadresse zur Agentur gibt’s hier: www.fluechtlingshilfe-bw.de/praxistipps/klickschicht/

Termine: Rückschau

Tübingen: In der zweiten Dezemberwoche war ich zusammen mit SPD-Kultusminister Andreas Stoch beim Kongress der Gemeinschaftsschulen in Tübingen. Viele Fachvorträge und Berichte aus der Praxis. Vor allem auch schön zu sehen, wie sich die Gemeinschaftsschulen mittlerweile selbstbewusst präsentieren.

Nicht ohne Grund: Immerhin haben wir bald 300 Gemeinschaftsschulen im Land – erfolgreich, nachgefragt, flächendeckend in allen Regionen. Meine Hoffnung ist, dass auch die Op- position langsam begreift, dass die neue Schulform ein Erfolg ist. Kommunalpolitiker von CDU und FDP wissen das schon länger. Sonst würden sie nicht landauf, landab in den Gemeinderäten für die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen votieren. Bitte unterstützen Sie die Online-Petition zur Sicherung der Gemeinschaftsschulen.


Metzingen (links) und Burladingen: Zusammen mit SPD-Staatssekretär Peter Hofelich MdL (Bildmitte) hatten ich mehre Gesprächstermine in meinem Wahlkreis. Viele städtebauliche Maßnahmen können Kommunen nur mit Landeszuschüssen umsetzen. Als Abgeordneter unterstütze ich dabei die Städte und Gemeinden im Wahlkreis. Bei Vor-Ort-Terminen zeigen die Bürgermeister ihre Planungen und werben um Aufnahme ins Landesprogramm oder zeigen bereits realisierte Projekte.


Seit Monaten setzte ich mich dafür ein, dass insbesondere die niedrigsten Gehaltsgruppen im Haupt- und Landgestüt Marbach aufgestockt wer-den können. Hier überbringe ich die gute Nachricht an Landoberstallmeisterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck, Personalratsvorsitzender Jochen Ott, sein Stellvertreter Roland Eckl, Personalchef Markus Bauer und die stellvertretende Gestütsleiterin Dr. Carolin Eiberger (v. r.).
Besuch im Lernatelier der Barbara – Gonzaga – Gemeinschaftsschule Bad Urach und anschließendem Meinungsaustausch mit Schulleiter Danilo Böttcher und einigen Lehrkräften.
Beim Historischen Bierfest in meinem Heimatort Zwiefalten: Einmarsch ins Festzelt mit Ministerpräsident Kretschmann. Foto: Schwäbische Zeitung Riedlingen
Regelmäßiger Gedankenaustausch mit der GEW – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, in der Bildmitte SPD-Fraktionsvorsitzender Claus Schmiedel und die GEW-Vorsitzende Doro Moritz.
Antrittsbesuch bei Kevin Dorner, dem neuen Bürgermeister in Hayingen.
Beim Weihnachtsmarkt in Bad Urach verteilte ich „Rote Herzen“, die von Ursula Mogg und Heidemarie Pfeiffenberger gebacken wurden. Hier freut sich Gabi Vöhringer.
Fachgespräch „Auf den Anfang kommt es an“ mit Staatssekre-tärin im Kultusministerium Marion von Wartenberg (SPD) in Bad Urach. Mit dabei auch Bürgermeister Elmar Rebmann.
Flüchtlingsdiskussion bei einer Veranstaltung des SPD-Ortsvereins

Fraktionsklausur in Reutlingen: Einladung zum Bürgerempfang

Erneut möchte ich auf den Bürgerempfang in Reutlingen aufmerksam machen. Viele haben sicher bereits eine Einladung erhalten, dennoch hier nochmal der Hinweis: Neben den Abgeordneten sind alle Ministerinnen und Minister, Staatssekretäre, deren persönliche Referenten und unsere parlamentarische Berater mit dabei. Dabei geht es um die inhaltliche Ausrichtung des nächsten halben Jahres – hier natürlich um die Gestaltung der heißen Wahlkampfphase vor der Landtagswahl am 13. März. Am Mittwochnachmittag schwärmen die Arbeitskreise in Kleingruppen zu Vor-Ort-Besuchen in die umgebenden Wahlkreise Reutlingen, Tübingen und Hechingen-Münsingen aus. Neben einem internen Fraktionsabend gibt es auch einen Bürgerempfang:

Einladung zum Bürgerempfang
der SPD-Landtagsfraktion
am Mittwoch, 13. Januar 2016,
um 19:00 Uhr (Einlass 18:30 Uhr),

Mit herzlichem Gruß