Gemeinsam auf einem guten Weg

Bereits zum fünften Mal lud die Gemeinde alle Eninger zum Neujahrsempfang in den Betzenriedweg. Gekommen waren dazu auch der Reutlinger Finanzbürgermeister Alexander Kreher, SPD-Landtagsabgeordneter Klaus Käppeler sowie zahlreiche Vertreter der örtlichen Vereine und des Gemeinderats. Zu Beginn zog Bürgermeister Alexander Schweizer in seiner Neujahrsrede wie gewohnt eine Bilanz für 2014 und gab einen Ausblick auf kommende Aufgaben.

"Gemeinsam sind wir auf einem guten Weg", war sein Resümee. Besonders freute er sich über den Zuwachs Eningens: 90 neugeborene und 23 neueingebürgerte Bürger durfte die Gemeinde 2013 begrüßen. Ebenso wohlwollend blickte er auf das milde Wetter, das die Kosten für den Winterdienst niedrig halte. Alles andere als mild zeigte sich besagtes jedoch beim Hagelsturm im Juli. "Sie haben großartiges geleistet", würdigte er den ausdauernden Feuerwehreinsatz. Für 2014 nahm Schweizer sich einen Spruch von Aristoteles zum Motto: Man kann den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen. Genauso müsse man in der Gemeinde auf Ausdauer setzen und Umwege in Kauf nehmen. Alles in allem gehe es vor allem darum, die bereits vorhandene Infrastruktur zu optimieren. Als Beispiele führte er die Sanierung der Günther-Zeller-Halle, der Achalmschule und die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED an. Ein weiterer Punkt auf Schweizers Agenda war der Demografiewandel. Mit der Zunahme älterer Bürgern wachse der Wunsch nach seniorengerechten Wohnungen im Zentrum. Damit verbunden forcierte er zudem die Belebung der Ortsmitte. "Eine Ortsentwicklungsplanung mit Bürgerbeteiligung ist dringend geboten", forderte er.

Der Musikverein Eningen griff mit einer Kuschel-Polka den Tenor der Veranstaltung auf. Denn Schweizer nutzte den Bürgerkontakt insbesondere dafür, ein großes Dankeschön auszusprechen.

Dazu gehörte unter anderem die Ehrung der Gemeinde- und Kreisrätin Dr. Barbara Dürr. Diese hatte Schweizer sogar für den Ehrenamtspreis des Landes Baden-Württembergs, "Echt gut", vorgeschlagen. Da die Nominierung jedoch nicht berücksichtigt wurde, zeichnete er sie nun in einem "persönlicherem Rahmen" aus. Zum wohlverdienten Ausgleich für ihr zahlreichen Tätigkeiten als Initiatorin des Charity-Laufes, des Eninger Gesundheitstages und des Aktionsbündnisses Eninger Kunst- und Sinnespfads – um nur einige zu nennen – überreichte Schweizer ihr einen Gutschein für eine Wellnessmassage.

Zudem honorierte die Gemeinde 127 Sportler – 42 Einzelsportler und acht Mannschaften – in acht verschiedenen Sportarten mit Urkunden, Discgolfscheiben, Regenschirmen und Schlüsselbändern. In diesem Jahr neu dabei war die Disziplin Duathlon/Triathlon. "Nehmen Sie sich den Vorsatz, Blut zu spenden", riet Timo Merz vom DRK. Zusammen mit Schweizer überreichte er Ehrennadeln für 10-, 25-, 50-, und 75-maliges Blutspenden. Den Rekord hielt Wolfgang Lösche mit 100 Mal.

Quelle: SWP vom 27.01.14, Autorin: Mareike Manzke

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