Fachgespräch über die Förderung der Kinder

BURLADINGEN. Aufbruchstimmung herrschte im Burladinger Pfarrsaal am Ende eines Fachgesprächs der SPD zur Sprachförderung im Kindergarten. „Wir wollen mehr tun für die Sprachförderung. Wenn es nicht genug Unterstützung vom Land gibt, dann müssen wir es trotzdem vor Ort schaffen“, so lautete die Bilanz der 40 Erzieherinnen, Lehrerinnen, Eltern und Fachleute, die von der Ortsvereinsvorsitzenden Marion Faigle begrüßt werden konnten.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler stellte die große Bedeutung der Bildung in der Elementarerziehung des Elternhauses und des Kindergartens heraus. Käppeler wies auf die gestiegene Verantwortung der Kommunen und anderer Träger für die personelle Ausstattung der Kindergärten und auf die Möglichkeiten einer finanziellen Unterstützung der Sprachförderung durch die Landesstiftung hin.

Unter der fachkundigen Moderation von Angela Godawa kamen dann die Fachleute zu Wort: Lehrerinnen der Grundschule und Rektor Simmendinger bestätigten die zunehmenden Probleme in der ersten Klasse hinsichtlich der Sprachfähigkeit. Die Unterschiede zwischen den Kindern – was sie verstehen und ausdrücken können – seien heute viel größer als früher. Die Kindergarten-Fachberaterin des Kreises, Heide Schmid, stellte drei Möglichkeiten der Abhilfe vor: Der zuständige Sprachheilpädagoge, Dr. Kelkenberg, bot an, in Kindergärten zu kommen. Frau Adler-Merbach stellte das „Denkendorfer Modell“ vor, das in vielen Gemeinden bereits eingesetzt werde und als dritte Möglichkeit biete sich das „Modellprojekt Sprachförderung“ der Landesstiftung an.

Die Kindergartenleiterin Christine Kaufmann-Schmid drückte die gemeinsame Hoffnung der Erzieherinnen und Eltern aus, dass es gelingen könne, alle drei Ansätze zu einem Konzept zu verknüpfen.

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