Einmal täglich »entstressen«

ENINGEN. Es ist ein Thema, das jeden betrifft. Denn Stress hat jeder, ist für viele sogar eine tägliche Erfahrung. Damit dieser Zustand nicht zum krankmachenden Dauerstress führt, ist es wichtig, die Symptome zu erkennen und Maßnahmen kennenzulernen, mit denen man »entstressen« kann.

Die Organisatoren des 5. Eninger Gesundheitstags hatten deshalb das Thema »Welche Symptome macht Stress?« gewählt. 32 Aussteller, so viele wie noch nie, hatten ihre Stände am Sonntag in der Eninger HAP-Grieshaber-Halle aufgebaut, um zu beraten und mit den unterschiedlichsten Methoden zur Entspannung beizutragen.

»Das Programm ist sehr vielfältig«, so Dr. Barbara Dürr, die in bewährter Zusammenarbeit mit Günter Neuhäuser vom TSV Eningen und dem Gesundheitsforum des Ortes den Tag organisiert hat. Jeder Besucher nehme sicher den einen oder anderen guten Ratschlag mit, wie er mit Stresssituationen umgehen könne.

Veränderung des Wohnumfelds

Dabei sei Stresserkennung nicht immer einfach. Das äußere sich beispielsweise auch in Angstzuständen. Die Aussteller hätten Angebote, mit denen man schnell »entstressen« könne: »Sie brauchen kein ganzes Wellness-Wochenende, sondern oft nur ein paar Minuten täglich oder eine Veränderung des Wohnumfeldes«, so Dürr und verwies besonders auf die Mitmach-Angebote: »Hier kann jeder etwas finden.«

Wegen familiärer Umstände mussten sowohl Landrat Thomas Reumann, der Schirmherr der Veranstaltung, als auch Bürgermeister Alexander Schweizer kurzfristig ihre Teilnahme absagen.

»Das passt zu Eningen: Qualitativ Hochwertiges zur Gesundheit beizutragen«, lobte Monika Firsching, Leiterin der Geschäftsstelle Kommunale Gesundheit im Landratsamt in einem kurzen Grußwort, das sie anstelle des verhinderten Landrats hielt.

Entspannungstechniken

Beim anschließenden Rundgang führte Dr. Barbara Dürr den SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Käppeler, den Geschäftsführer der Reutlinger Kreiskliniken, Friedemann Salzer, Monika Firsching sowie die anwesenden Gemeinderäte zu den Ständen, in denen konventionelle und alternative Entspannungsmethoden angeboten wurden.

Physio- und Ergotherapeuten, Heilpraktiker und Coaches zeigten eine Vielfalt von Entspannungstechniken. Bei Gesundheitsorganisationen und Sozialdiensten konnte man Gesundheitschecks vornehmen lassen und erhielt Einblick in deren Angebotspalette. Auch Cremes und Badezusätze mit beruhigenden Kräutern konnten erstanden werden.

Wer Entspannungstechniken vor Ort ausprobieren wollte, der war bei den Mitmachangeboten im Nebenraum der Halle richtig: Tanz und Bewegung, Yoga oder Brain Gym – für jeden war etwas dabei.

Besonders gut angenommen wurden – wie in jedem Jahr – die Fachvorträge zu verschiedenen Themen im benachbarten TSV-Vereinsheim.

Quelle: GEA vom 19.10.15, Autorin:  MAGDALENA KABLAOUI

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