Projekte in Hechingen neu im Radwegeprogramm der Landesregierung

Hechingen (spd). Zwei von der Stadt Hechingen vorgeschlagene Radwegeprojekte sind in das Radwegeprogramm 2016 der Landesregierung aufgenommen worden. Wie der SPD-Landtagabgeordnete Klaus Käppeler mitteilte, handelt es sich um die Radwege Sickingen-Bodelshausen sowie Bechtoldsweiler-Hechingen.

„In den fünf Jahren Regierungsarbeit haben wir die Mittel für Verkehrsprojekte im ländlichen Raum verdoppelt, das kommt selbstverständlich auch den Radwegen zugute“, sagte der SPD-Abgeordnete Käppeler nach Bekanntwerden der Entscheidung des Verkehrsministeriums. Radwegeprojekte erhielten häufig nicht die öffentliche Aufmerksamkeit wie etwa der Neubau von Straßen. „Im Vergleich zum Straßenbau werden hier zwar weniger Investitionsmittel benötigt, allerdings erfordern auch Radwege eine sehr detaillierte Planung“, erklärte der SPD-Abgeordnete.

Er unterstütze daher eine Verkehrsplanung, die alle Verkehrsträger berücksichtige und intelligent verknüpfe. „Dazu gehört neben Neubau und Sanierung von Landesstraßen auch die Verkehrssicherheit sowie beliebte Verkehrsträger wie Schiene und Fahrrad“, sagte Käppeler. Das Programm des Landes Baden-Württemberg für kommunale Rad- und Fußverkehrsinfrastruktur sei deutschlandweit vorbildlich. „Grün-Rot hat gerade beim Thema Radwege nichts von oben diktiert, sondern es den Städten und Gemeinden überlassen, den Bedarf zu klären und konkrete Vorschläge zu machen“, sagte der Abgeordnete Käppeler abschließend.

SPD-Landtagsabgeordneter Klaus Käppeler lädt ein: Wahlparty am Abend des 13. März im „per Du Hydepark“ in Engstingen

„Ich freue mich, dass der SPD-Ortsverein Sonnenalb die Wahlparty im Hydepark organisieren wird, vor Ort stehen auf jeden Fall Fernsehen und Internet zur Verfügung“, schrieb der Landtagsabgeordnete an seine Wahlhelfer und Unterstützer. Er werde bis zur letzten Minute um den Wiedereinzug in den Landtag kämpfen, versicherte der SPD-Wahlkreisabgeordnete. „Ich erwarte einen hochspannenden Abend mit vielen Analysen und Diskussionen“, so Käppeler.

Der Termin in der Übersicht:
Wahlparty des SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Käppeler

am Sonntag, 13. März 2016, ab 18:00 Uhr im „per Du Hydepark“

Eberhard-Finckh-Straße 13, 72829 Engstingen

Hinweis:
Die lokalen und regionalen Medien sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen. Der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler wird zunächst in Stuttgart bei der Veranstaltung zur Wahl im Neuen Schloss sein und dann zur Wahlparty in den Wahlkreis kommen. Er wird um ca. 20:30 Uhr in Engstingen eintreffen. In der Zwischenzeit sowie am ganzen Abend steht für Anfragen von Medienvertretern gerne auch Pressesprecher Michael Reisser zur Verfügung.

Minister wirbt für Lehrberufe

Ein Wahlkampf geht an die Substanz. Strapazen, die ein Kandidat aushalten muss. Freilich: Je besser die Umfragewerte sind, desto leichter lässt sich der Stress schultern. Insofern müssen diese Tage den SPD-Mitgliedern besonders bitter schmecken. Sie mühen sich nach Kräften, die Bürger von ihrem Programm und ihrer Arbeit in der grün-roten Landesregierung zu überzeugen. Im hiesigen Wahlkreis kommt Klaus Käppeler diese Aufgabe zu.

Der Sozialdemokrat ist ein erfahrener Kämpe, der trotz der aktuellen Stimmung weiterkämpft und doch ein Stück weit ratlos ist, warum seine Partei bei den Bürgern nicht punkten kann. Die SPD-Minister, sagt er, leisten gute Arbeit im Kabinett Kretschmann, in Wählerstimmen ließen sich die Erfolge aber offenbar schwer umsetzen. Einer jener von Käppeler gelobten Minister heißt Dr. Nils Schmid, zuständig für Finanzen und Wirtschaft, Vizeministerpräsident und Chef der baden-württembergischen SPD. Auch er kämpft, schließlich geht es um den Fortbestand der grün-roten Koalition. Von scharfen Wahlkampftönen ist bei seinem Abstecher zu Uraca indessen nichts zu hören. Erst als er sich verabschiedet, weist er leise auf die anstehende Landtagswahl hin, verbunden mit der Bitte, die Stimme abzugeben. Bei welcher Partei die Zuhörer ihr Kreuzchen setzen sollen, sagt er nicht. Ansonsten nutzt er den Termin, um sich über das Uracher Traditionsunternehmen zu informieren sowie die Wünsche und Sorgen der regionalen Wirtschaft und der Kommunalpolitiker zu hören.

Die Uraca, gegründet 1893, vertreibt weltweit Hochdruck-Plungerpumpen und Hochdruckwasserstrahl-Technologie. Was sich hinter den beiden Begriffen verbirgt, konnte die Delegation um Nils Schmid hautnah erleben, als ein junger Mitarbeiter mit Hilfe eines druckstarken, gebündelten Wasserstrahls innerhalb kürzester Zeit ein stattliches Loch in eine Betonwand gespritzt hatte. Mit der entsprechenden Uraca-Technologie lässt sich beinahe jedes Material zurechtschneiden, sogar Käsewürfel können auf diese Weise fabriziert werden, wissen die Experten.

330 Mitarbeiter sind in der Pumpete beschäftigt, darunter viele, deren Eltern oder Großeltern dort schon an der Werkbank standen. Leiharbeit spielt bei der Uraca keine Rolle, wie Nils Schmid auf Nachfrage erfuhr. Die Mitarbeiter seien hochflexibel und könnten bei Bedarf kurzfristig einspringen beziehungsweise Überstunden abbauen, falls sich die Auftragslage dünn gestaltet. Schmid nutzte die Gelegenheit auch, um eine Lanze für die betriebliche Ausbildung zu brechen. Hier lägen für junge Schulabgänger beste Karrierechancen. Selbstredend brauche die Republik Akademiker, wiewohl die meisten Stellen in den nächsten Jahren im Bereich der sozialen, handwerklichen und technischen Berufe zu finden seien. Die grün-rote Landesregierung führe deshalb mit dem neuen Bildungsplan ein Fach „Berufsorientierung Wirtschaft“ an allen weiterführenden Schulen ein, als auch an den Gymnasien. Damit will sie den Jugendlichen die Wahl ihres Ausbildungswegs erleichtern.

Weil die Uraca nicht zuletzt vom Exportgeschäft lebt, interessierte den Minister überdies, wie sehr die Sanktionen gegen Russland das Ergebnis der Firma schmälern. Drei bis vier Millionen Euro pro Jahr, so die Antwort, gehen den Urachern deshalb verloren, weswegen sie froh wären, wenn die Sanktionen in absehbar Zeit enden, wie die Unternehmensvertreter erklären.

Der mitunter zäh fließende Verkehr auf der B 28 plagt auch die Uraca-Mitarbeiter. Urachs Bürgermeister Elmar Rebmann setzt bei diesem Problem auf den Ausbau der Regionalstadtbahn, wie er dem Minister erläuterte. Die Landesregierung habe dafür bereits alle Weichen auf Grün gestellt, sagt Schmid. Außerdem liege zwischenzeitlich eine Zusage des Bundes vor, sich an den Kosten beteiligen zu wollen. Um die Regionalstadtbahn zum Erfolg zu führen, so Rebmann, sei es aus seiner Sicht wichtig, in Reutlingen eine zusätzliche Haltestelle auf Höhe der Bösmannsäcker einzurichten. Er habe von Bosch-Mitarbeitern jedenfalls schon gehört, für sie wäre in diesem Fall ein Umstieg vom Auto auf die Schiene eine Option, zumal die Ermstalbahn dann im Halbstundentakt fährt.

Quelle: SWP vom 04.03.2016, Autorin: Regine Lotterer

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Der Schöpfer des „Kommissars Bienzle“ unterstützt den SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Käppeler im Wahlkampf

Metzingen (spd). Der bekannte Krimiautor und Drehbuchschreiber Felix Huby kommt am 7. März abends zu einer Lesung in die Medien-Akademie nach Metzingen. Huby will mit der Veranstaltung bei freiem Eintritt den SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Käppeler bei seiner Wiederwahl unterstützen.

„Ich freue mich schon jetzt auf einen vergnüglichen Abend mit Felix Huby, der nicht nur aus seinen Büchern lesen wird, sondern auch eine Menge über Land und Leute zu erzählen weiß“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete nach der Zusage des Autors. Wer Huby kenne, so Käppeler, werde bestimmt nicht überrascht sein, wenn der Autor einmal mehr zur aktuellen Politik Klartext redet. „Natürlich wie immer in breitestem Schwäbisch“, betonte der SPD-Abgeordnete Käppeler schmunzelnd.

Die Termindaten zur Lesung:

Lesung mit Krimi-Autor Felix Huby

Montag, 7. März, 19:00 Uhr

in der Medien-Akademie Metzingen

Eisenbahnstraße 29 in Metzingen.

Der Eintritt ist frei.

 Hintergrund-Info:

 Der ehemalige Journalist beim Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ schreibt seit 1976 Kriminalromane. Er hat für das deutsche Fernsehen zahlreiche Drehbücher für Fernsehserien und „Tatort“-Folgen verfasst. So schuf er unter anderem mehrere Tatort-Kommissare. Der bekannteste unter ihnen ist Kommissar Ernst Bienzle, auch Hauptfigur einer Krimireihe, die inzwischen über 15 Bände umfasst. Mit dem Roman „Der Heckenschütze“ eröffnete Huby eine weitere Krimireihe, in der auch Bienzle eine Nebenrolle spielt.

Mehrere hundert Hausbesuche in der Region

Zwiefalten (spd). Für den SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Käppeler hat die Schlussphase des Wahlkampfes begonnen. Der SPD-Abgeordnete setzt auf den direkten Kontakt mit den Bürgern und besucht die Wähler auch zu Hause und am Arbeitsplatz.

"Ich habe mich zusammen mit meinem Wahlkampfteam und Unterstützern schon früh dafür entschieden, das knappe Budget nicht für teure Zeitungsanzeigen, Radio- oder Fernsehspots auszugeben“, schrieb der SPD-Abgeordnete Käppeler in einem Brief an Parteifreunde und Sympathisanten. Er werde bis zum Wahltag am 13. März seiner Linie treu bleiben, die er auch in den letzten fünf Jahren als Abgeordneter verfolgt habe. „Ich suche das Gespräch, offen, freundlich und selbstbewusst, ich gehe keiner Diskussion aus dem Weg und nehme jede Einladung an“, versicherte Käppeler.

Bis auf wenige Termine zusammen mit Prominenten oder Einladungen zu Podiumsdiskussionen werde er bis zum Wahltag klassischen Straßenwahlkampf machen. Diese schließe Besuche zu Hause oder am Arbeitsplatz mit ein. „Selbstverständlich werde ich bei meinen vielen Hausbesuchen oder am Internationalen Frauentag wieder mit Rosen unterwegs sein und bei jedem Gespräch eine Blume überreichen“, kündigte der SPD-Abgeordnete an.

Wir bitten um Vorankündigung und Hinweise zu folgenden Terminen:

Ermstal, in Eningen und Lichtenstein:

Samstag, 27. Februar, ab 9 Uhr: Info-Stand zur Landtagswahl in Metzingen, Kelternplatz

Samstag, 27. Februar, ab 13 Uhr: Hausbesuche in Metzingen

Montag, 29. Februar, ab 15 Uhr: Hausbesuche in Lichtenstein

Freitag, 4. März, ab 14 Uhr: Infostand zur Landtagswahl in Dettingen, Wochenmarkt

Freitag, 4. März, ab 16 Uhr: Hausbesuche in Bad Urach

Samstag, 5. März, ab 9 Uhr: Info-Stand zur Landtagswahl in Metzingen, Marktplatz

Samstag, 5. März, ab 11 Uhr: Info-Stand zur Landtagswahl in Bad Urach, Marktplatz

Samstag, 5. März, ab 14 Uhr: Hausbesuche in Bad Urach

Montag, 7. März, ab 15 Uhr: Hausbesuche in Riederich

Dienstag, 8. März, ab 10 Uhr: Rosenaktion im gesamten Wahlkreis anlässlich des „Internationalen Frauentags“

Donnerstag, 10. März, morgens ab 5:45 Uhr: Morgengruß für Pendler am Metzinger Bahnhof

Donnerstag, 10. März, ab 14:00 Uhr: Hausbesuche in Grafenberg

Freitag, 11. März, ab 14 Uhr: Infostand zur Landtagswahl in Dettingen, Wochenmarkt

Freitag, 11. März, ab 16 Uhr: Hausbesuche in Bad Urach

Samstag, 12. März, ab 9 Uhr: Info-Stand zur Landtagswahl in Metzingen, Kelternplatz

Samstag, 12. März, ab 11 Uhr: Info-Stand zur Landtagswahl in Bad Urach, Marktplatz

Region Münsinger Alb:

Dienstag, 1. März, ab 14 Uhr: Hausbesuche in Münsingen

Donnerstag, 3. März, ab 9:30 Uhr: Hausbesuche in Sonnenbühl

Dienstag, 8. März, ab 10 Uhr: Rosenaktion im gesamten Wahlkreis anlässlich des „Internationalen Frauentags“

Donnerstag, 10. März, ab 9 Uhr: Hausbesuche in Gomadingen

Freitag, 11. März, ab 10:30 Uhr: Hausbesuche in Hülben

Region Zollernalb:

Mittwoch, 2. März, ab 9 Uhr: Infostand zur Landtagswahl in Hechingen, Marktplatz

Mittwoch, 2. März, ab 14 Uhr: Hausbesuche in Hechingen

Dienstag, 8. März, ab 10 Uhr: Rosenaktion im gesamten Wahlkreis anlässlich des „Internationalen Frauentags“

Mittwoch, 9. März, ab 9 Uhr: Info-Stand zur Landtagswahl in Hechingen, Marktplatz

Mittwoch, 9. März, ab 14:30 Uhr: Hausbesuche in Burladingen

Diskussion zur Hospizarbeit

Und Käppeler erinnerte daran, dass er – wenn er in Eningen oder anderswo auf die Gemeinderätin Dr. Barbara Dürr treffe – von ihr immer mit Anregungen und Ideen an die Sozialministerin versorgt werde und nun die Gelegenheit gerne nutze, die beiden Frauen einmal persönlich zusammenzubringen. Dürr hatte denn auch gestern den Besuchsablauf organisiert, bei dem der Ministerin das Hospiz im Seniorenzentrum St. Elisabeth gezeigt wurde. Für diese Eninger Einrichtung hatte Altpeter naturgemäß großes Interesse. Denn, wie sie Hospizleiter Ulrich Hufnagel beim Rundgang erklärte, habe sie einst eine Ausbildung zur Altenpflegerin absolviert.

Vor ihrer Ministertätigkeit sei sie nach verschiedenen Stationen in der ambulanten und stationären Pflege Lehrerin für Pflegeberufe gewesen.

Hufnagel erläuterte die Abläufe der Einrichtung und betonte die Bedeutung der rund 20 ehrenamtlichen Mithelfer, die den Betrieb in dieser Weise erst möglich machten, sodass Menschen, die in ihren letzten Lebenstagen hierher kommen, mit einem positiven Erlebnis aus dem Leben scheiden können.

Nach der Besichtigung des Hospizes trafen sich die Ministerin und ihr wahlkämpfender Parteikollege mit der Leitung des Altenzentrums und mit Mitgliedern des Hospizförderkreises zur weiteren Information und Diskussion. Dürr stellte dabei kurz die Aktivitäten Eningens im Rahmen des Landkreisprojekts »Gesunde Gemeinde« vor. Sie berichtete, dass nun vor allem in einem Arbeitskreis »Demenz« sich der Schwerpunkt mehr auf die Angehörigen und Pflegenden verlagere, was bisher ein eher vernachlässigtes Thema gewesen sei.

Dr. Friedrich Vollmer vom Hospizförderverein erläuterte, wie das Hospiz einst entstanden war im Dachgeschoss des Altenheims St. Elisabeth unter der Trägerschaft der Paul-Wilhelm-von Keppler-Stiftung. Er erläuterte, wie dann mithilfe des Förderkreises – auch die Gemeinde hatte ihr Scherflein dazu beigetragen – und dank der Erfolge von Spendenaktionen weiter ausgebaut wurde.

Stiftung fürs Hospiz

Auch sei vielen Bürgermeistern in der Umgebung gar nicht klar, dass in Eningen viele ihrer Bürger ihre letzten Lebenstage verbringen, und die zeigten sich wenig spendierfreudig für die Einrichtung, auch wenn man ihnen dieses erkläre, beklagte er. Immerhin sei der Förderkreis inzwischen dabei, eine Stiftung zu gründen. »Um«, wie Dürr ergänzte, »die Finanzierung der Einrichtung nachhaltig zu sichern«.

Diskutiert wurde dann über die Zukunft der Finanzierung der Palliativmedizin und der Hospizarbeit. Der Bedarf dafür werde steigen, so Altpeter, das erkläre sich schon aus der Tatsache des demografischen Wandels mit immer mehr immer älteren Menschen. Auch für eine bessere Förderung der Tagespflege für Demenzkranke warben die Eninger, denn das sei schon eine sehr große Entlastung für alle Beteiligten.

Ein Plädoyer für Hilfen zur Förderung der Mobilität alter Menschen hielt dann der Gesamtleiter der Altenzentrumseinrichtung, Eduard Becker. Diese Hilfen sorgten für mehr Lebensqualität; und »solche Mobilität ist auch ein Schutz vor vielen Alterskrankheiten«, ergänzte Barbara Dürr.

Quelle: GEA vom  26.02.2016, Autor und Foto: THOMAS BARAL

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Schülerbetreuung im Schülerforschungszentrum (SFZ) in Eningen verbessern

Eningen u.A. (spd). Der SPD-Wahlkreisabgeordnete Klaus Käppeler setzt sich für eine bessere Personalausstattung am Schülerforschungszentrum (SFZ) Eningen ein. In einem Brief an das Kultusministerium wies Käppeler darauf hin, dass der Standort Eningen im SFZ-Verbund beim Personalbudget benachteiligt sei. Der SPD-Abgeordnete will deshalb das halbe Lehrerdeputat auf künftig 26 Stunden verdoppeln.

„Nach dem Umzug von Tübingen nach Eningen haben die Teilnehmerzahlen noch einmal zugenommen, die Belastung für die Mitarbeiter steigt“, begründete Klaus Käppeler seinen Vorstoß. Das kleine Team leiste außergewöhnliche Arbeit, um Kinder und Jugendliche für naturwissenschaftlich-technische Themen zu begeistern. „Im Vergleich zu den anderen sieben SFZ-Standorten im Land ist Eningen personell eindeutig schlechter ausgestattet, hier muss das Ministerium nachjustieren“, plädierte der SPD-Abgeordnete.

Die Region Neckar-Alb habe entsprechende Schülerzahlen, die ein höheres Personalbudget rechtfertigten. „Auch die Industrie- und Handelskammer sowie Landrat Thomas Reumann unterstützen die Forderung, weil sie ebenfalls von der Arbeit in Eningen überzeugt sind“, erklärte Käppeler.

Regionale Landwirtschaft benötigt gesellschaftliche Unterstützung

Zwiefalten (spd). Wie in den Vorjahren traf sich der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler auch in diesem Jahr mit Vertretern des Kreisbauernverbandes zu einem offenen Meinungsaustausch. Bei der traditionellen Zusammenkunft diskutierte Käppeler mit den Landwirten unter anderem über den enormen Preisdruck und die Akzeptanz öffentlicher Fördermittel. Aufseiten des Bauernverbandes nahmen an dem Treffen die Zwiefalter Obleute sowie der Kreisverbandsvorsitzende Gebhard Aierstock teil.

„Wir pflegen den Meinungsaustausch seit rund 15 Jahren, dabei schätze ich vor allem die offene und respektvolle Gesprächsatmosphäre“, sagte der SPD-Abgeordnete Klaus Käppeler nach dem Treffen in Zwiefalten. Er könne aktuelle Beschwerden vieler Bauern über den Bürokratieaufwand wie bei der Erfassung von Grünflächen zwar nachvollziehen. „Viele Auflagen wie bei der Weideprämie sind jedoch durchaus sinnvoll, um Missbrauch zu verhindern und eine gerechte Mittelverteilung zu garantieren“, gab der SPD-Abgeordnete zu bedenken.

Im Gespräch ging Käppeler auch auf den Vorwurf einer einseitigen Förderung zugunsten von Biobetrieben ein. „Von den jährlich 570 Millionen Euro Fördermitteln für die baden-württembergische Landwirtschaft erhalten die Biolandwirte rund 30 Millionen Euro“, erklärte Käppeler. Diese Zahlen habe er sich erst jüngst durch eine Rückfrage beim Landwirtschaftsministerium bestätigen lassen. Von daher sei klar, dass weder konventionelle noch Biobetriebe in irgendeiner Weise bevorzugt werden. Der SPD-Abgeordnete sagte den Landwirten seine Unterstützung bei der aktuellen Kampagne gegen Preisdumping bei Fleischwaren und Milcherzeugnissen zu. „Hier sind auch die Verbraucher gefragt, die zwar mehrheitlich eine regionale Landwirtschaft wünschen, sich jedoch am Supermarktregal leider häufig anders verhalten“, kritisierte Käppeler.

Die immer wieder aufkeimende Kritik an gesetzlichen Auflagen etwa im Bereich Klima- oder Tierschutz schade den Landwirten. „Eine ökologisch verträgliche und vor allem regionale Landwirtschaft ist ohne öffentliche Förderung schlicht nicht möglich“, stellte der Landtagsabgeordnete klar. Von daher sei es völlig in Ordnung, dass die Politik hier einen verbindlichen Rahmen vorgebe. „Dass Landwirte rund die Hälfte ihres Einkommens durch öffentliche Mittel decken, ist heute breit akzeptiert, diesen Konsens sollten weder Landwirte noch einzelne Politiker infrage stellen“, appellierte Käppeler.