Auswirkungen des Freistellungsjahres, des sog. Sabbatjahres

Antrag der Abg. Klaus Käppeler u. a. SPD

Der Landtag wolle beschließen, die Landesregierung zu ersuchen

I. zu berichten,

  1. wie viele Lehrerinnen und wie viele Lehrer seit 1998 in den jeweiligen Schuljahren ein Freistellungsjahr auf der Grundlage des § 153 g Landesbeamtengesetz beantragt haben und welche Dauer der Freistellung jeweils beantragt wurde;
  2. wie viele Lehrerinnen und wie viele Lehrer dieses Freistellungsjahr – aufgelistet nach den jeweiligen Schuljahren und nach den verschiedenen Schularten – tatsächlich auch in Anspruch genommen haben;
  3. wie viele Lehrerinnen und Lehrer das beantragte und bereits zugesagte Freistellungsjahr doch nicht in Anspruch nehmen konnten und was die Gründe dafür waren;
  4. wie viele Stellenbruchteile sich aus den in Anspruch genommenen Freistellungsjahren ergaben haben;
  5. ob und ggf. wie diese Stellenbruchteile – wie alle anderen Stellenbruchteile, die sich aus Teilzeitbeschäftigung ergeben – für die Einstellung von Lehrkräften verwendet worden sind.

Stuttgart, 20. April 2004

Käppeler, Zeller, Christine Rudolf, Bayer, Dr. Caroli, Margot Queitsch, Wintruff SPD

Begründung:

Seit dem Schuljahr 1998/99 gibt es in Baden-Württemberg die Möglichkeit, ein Freistellungsjahr auf der Grundlage des § 153 g Landesbeamtengesetz zu beantragen. Die ersten Lehrerinnen und Lehrer konnten im Schuljahr 2001/2002 erstmals in das Sabbatjahr gehen. Die Landesregierung hatte mit der Einführung des Freistellungsjahres zugesagt, die für ein Jahr frei werdenden Stellen mit jungen Lehrkräften zu besetzen, damit die Unterrichtsversorgung lückenlos gewährleistet werden kann.

Related Links

Schreibe einen Kommentar