Der Schöpfer des „Kommissars Bienzle“ unterstützt den SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Käppeler im Wahlkampf

Metzingen (spd). Der bekannte Krimiautor und Drehbuchschreiber Felix Huby kommt am 7. März abends zu einer Lesung in die Medien-Akademie nach Metzingen. Huby will mit der Veranstaltung bei freiem Eintritt den SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Käppeler bei seiner Wiederwahl unterstützen.

„Ich freue mich schon jetzt auf einen vergnüglichen Abend mit Felix Huby, der nicht nur aus seinen Büchern lesen wird, sondern auch eine Menge über Land und Leute zu erzählen weiß“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete nach der Zusage des Autors. Wer Huby kenne, so Käppeler, werde bestimmt nicht überrascht sein, wenn der Autor einmal mehr zur aktuellen Politik Klartext redet. „Natürlich wie immer in breitestem Schwäbisch“, betonte der SPD-Abgeordnete Käppeler schmunzelnd.

Die Termindaten zur Lesung:

Lesung mit Krimi-Autor Felix Huby

Montag, 7. März, 19:00 Uhr

in der Medien-Akademie Metzingen

Eisenbahnstraße 29 in Metzingen.

Der Eintritt ist frei.

 Hintergrund-Info:

 Der ehemalige Journalist beim Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ schreibt seit 1976 Kriminalromane. Er hat für das deutsche Fernsehen zahlreiche Drehbücher für Fernsehserien und „Tatort“-Folgen verfasst. So schuf er unter anderem mehrere Tatort-Kommissare. Der bekannteste unter ihnen ist Kommissar Ernst Bienzle, auch Hauptfigur einer Krimireihe, die inzwischen über 15 Bände umfasst. Mit dem Roman „Der Heckenschütze“ eröffnete Huby eine weitere Krimireihe, in der auch Bienzle eine Nebenrolle spielt.

Mehrere hundert Hausbesuche in der Region

Zwiefalten (spd). Für den SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Käppeler hat die Schlussphase des Wahlkampfes begonnen. Der SPD-Abgeordnete setzt auf den direkten Kontakt mit den Bürgern und besucht die Wähler auch zu Hause und am Arbeitsplatz.

"Ich habe mich zusammen mit meinem Wahlkampfteam und Unterstützern schon früh dafür entschieden, das knappe Budget nicht für teure Zeitungsanzeigen, Radio- oder Fernsehspots auszugeben“, schrieb der SPD-Abgeordnete Käppeler in einem Brief an Parteifreunde und Sympathisanten. Er werde bis zum Wahltag am 13. März seiner Linie treu bleiben, die er auch in den letzten fünf Jahren als Abgeordneter verfolgt habe. „Ich suche das Gespräch, offen, freundlich und selbstbewusst, ich gehe keiner Diskussion aus dem Weg und nehme jede Einladung an“, versicherte Käppeler.

Bis auf wenige Termine zusammen mit Prominenten oder Einladungen zu Podiumsdiskussionen werde er bis zum Wahltag klassischen Straßenwahlkampf machen. Diese schließe Besuche zu Hause oder am Arbeitsplatz mit ein. „Selbstverständlich werde ich bei meinen vielen Hausbesuchen oder am Internationalen Frauentag wieder mit Rosen unterwegs sein und bei jedem Gespräch eine Blume überreichen“, kündigte der SPD-Abgeordnete an.

Wir bitten um Vorankündigung und Hinweise zu folgenden Terminen:

Ermstal, in Eningen und Lichtenstein:

Samstag, 27. Februar, ab 9 Uhr: Info-Stand zur Landtagswahl in Metzingen, Kelternplatz

Samstag, 27. Februar, ab 13 Uhr: Hausbesuche in Metzingen

Montag, 29. Februar, ab 15 Uhr: Hausbesuche in Lichtenstein

Freitag, 4. März, ab 14 Uhr: Infostand zur Landtagswahl in Dettingen, Wochenmarkt

Freitag, 4. März, ab 16 Uhr: Hausbesuche in Bad Urach

Samstag, 5. März, ab 9 Uhr: Info-Stand zur Landtagswahl in Metzingen, Marktplatz

Samstag, 5. März, ab 11 Uhr: Info-Stand zur Landtagswahl in Bad Urach, Marktplatz

Samstag, 5. März, ab 14 Uhr: Hausbesuche in Bad Urach

Montag, 7. März, ab 15 Uhr: Hausbesuche in Riederich

Dienstag, 8. März, ab 10 Uhr: Rosenaktion im gesamten Wahlkreis anlässlich des „Internationalen Frauentags“

Donnerstag, 10. März, morgens ab 5:45 Uhr: Morgengruß für Pendler am Metzinger Bahnhof

Donnerstag, 10. März, ab 14:00 Uhr: Hausbesuche in Grafenberg

Freitag, 11. März, ab 14 Uhr: Infostand zur Landtagswahl in Dettingen, Wochenmarkt

Freitag, 11. März, ab 16 Uhr: Hausbesuche in Bad Urach

Samstag, 12. März, ab 9 Uhr: Info-Stand zur Landtagswahl in Metzingen, Kelternplatz

Samstag, 12. März, ab 11 Uhr: Info-Stand zur Landtagswahl in Bad Urach, Marktplatz

Region Münsinger Alb:

Dienstag, 1. März, ab 14 Uhr: Hausbesuche in Münsingen

Donnerstag, 3. März, ab 9:30 Uhr: Hausbesuche in Sonnenbühl

Dienstag, 8. März, ab 10 Uhr: Rosenaktion im gesamten Wahlkreis anlässlich des „Internationalen Frauentags“

Donnerstag, 10. März, ab 9 Uhr: Hausbesuche in Gomadingen

Freitag, 11. März, ab 10:30 Uhr: Hausbesuche in Hülben

Region Zollernalb:

Mittwoch, 2. März, ab 9 Uhr: Infostand zur Landtagswahl in Hechingen, Marktplatz

Mittwoch, 2. März, ab 14 Uhr: Hausbesuche in Hechingen

Dienstag, 8. März, ab 10 Uhr: Rosenaktion im gesamten Wahlkreis anlässlich des „Internationalen Frauentags“

Mittwoch, 9. März, ab 9 Uhr: Info-Stand zur Landtagswahl in Hechingen, Marktplatz

Mittwoch, 9. März, ab 14:30 Uhr: Hausbesuche in Burladingen

Diskussion zur Hospizarbeit

Und Käppeler erinnerte daran, dass er – wenn er in Eningen oder anderswo auf die Gemeinderätin Dr. Barbara Dürr treffe – von ihr immer mit Anregungen und Ideen an die Sozialministerin versorgt werde und nun die Gelegenheit gerne nutze, die beiden Frauen einmal persönlich zusammenzubringen. Dürr hatte denn auch gestern den Besuchsablauf organisiert, bei dem der Ministerin das Hospiz im Seniorenzentrum St. Elisabeth gezeigt wurde. Für diese Eninger Einrichtung hatte Altpeter naturgemäß großes Interesse. Denn, wie sie Hospizleiter Ulrich Hufnagel beim Rundgang erklärte, habe sie einst eine Ausbildung zur Altenpflegerin absolviert.

Vor ihrer Ministertätigkeit sei sie nach verschiedenen Stationen in der ambulanten und stationären Pflege Lehrerin für Pflegeberufe gewesen.

Hufnagel erläuterte die Abläufe der Einrichtung und betonte die Bedeutung der rund 20 ehrenamtlichen Mithelfer, die den Betrieb in dieser Weise erst möglich machten, sodass Menschen, die in ihren letzten Lebenstagen hierher kommen, mit einem positiven Erlebnis aus dem Leben scheiden können.

Nach der Besichtigung des Hospizes trafen sich die Ministerin und ihr wahlkämpfender Parteikollege mit der Leitung des Altenzentrums und mit Mitgliedern des Hospizförderkreises zur weiteren Information und Diskussion. Dürr stellte dabei kurz die Aktivitäten Eningens im Rahmen des Landkreisprojekts »Gesunde Gemeinde« vor. Sie berichtete, dass nun vor allem in einem Arbeitskreis »Demenz« sich der Schwerpunkt mehr auf die Angehörigen und Pflegenden verlagere, was bisher ein eher vernachlässigtes Thema gewesen sei.

Dr. Friedrich Vollmer vom Hospizförderverein erläuterte, wie das Hospiz einst entstanden war im Dachgeschoss des Altenheims St. Elisabeth unter der Trägerschaft der Paul-Wilhelm-von Keppler-Stiftung. Er erläuterte, wie dann mithilfe des Förderkreises – auch die Gemeinde hatte ihr Scherflein dazu beigetragen – und dank der Erfolge von Spendenaktionen weiter ausgebaut wurde.

Stiftung fürs Hospiz

Auch sei vielen Bürgermeistern in der Umgebung gar nicht klar, dass in Eningen viele ihrer Bürger ihre letzten Lebenstage verbringen, und die zeigten sich wenig spendierfreudig für die Einrichtung, auch wenn man ihnen dieses erkläre, beklagte er. Immerhin sei der Förderkreis inzwischen dabei, eine Stiftung zu gründen. »Um«, wie Dürr ergänzte, »die Finanzierung der Einrichtung nachhaltig zu sichern«.

Diskutiert wurde dann über die Zukunft der Finanzierung der Palliativmedizin und der Hospizarbeit. Der Bedarf dafür werde steigen, so Altpeter, das erkläre sich schon aus der Tatsache des demografischen Wandels mit immer mehr immer älteren Menschen. Auch für eine bessere Förderung der Tagespflege für Demenzkranke warben die Eninger, denn das sei schon eine sehr große Entlastung für alle Beteiligten.

Ein Plädoyer für Hilfen zur Förderung der Mobilität alter Menschen hielt dann der Gesamtleiter der Altenzentrumseinrichtung, Eduard Becker. Diese Hilfen sorgten für mehr Lebensqualität; und »solche Mobilität ist auch ein Schutz vor vielen Alterskrankheiten«, ergänzte Barbara Dürr.

Quelle: GEA vom  26.02.2016, Autor und Foto: THOMAS BARAL

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Schülerbetreuung im Schülerforschungszentrum (SFZ) in Eningen verbessern

Eningen u.A. (spd). Der SPD-Wahlkreisabgeordnete Klaus Käppeler setzt sich für eine bessere Personalausstattung am Schülerforschungszentrum (SFZ) Eningen ein. In einem Brief an das Kultusministerium wies Käppeler darauf hin, dass der Standort Eningen im SFZ-Verbund beim Personalbudget benachteiligt sei. Der SPD-Abgeordnete will deshalb das halbe Lehrerdeputat auf künftig 26 Stunden verdoppeln.

„Nach dem Umzug von Tübingen nach Eningen haben die Teilnehmerzahlen noch einmal zugenommen, die Belastung für die Mitarbeiter steigt“, begründete Klaus Käppeler seinen Vorstoß. Das kleine Team leiste außergewöhnliche Arbeit, um Kinder und Jugendliche für naturwissenschaftlich-technische Themen zu begeistern. „Im Vergleich zu den anderen sieben SFZ-Standorten im Land ist Eningen personell eindeutig schlechter ausgestattet, hier muss das Ministerium nachjustieren“, plädierte der SPD-Abgeordnete.

Die Region Neckar-Alb habe entsprechende Schülerzahlen, die ein höheres Personalbudget rechtfertigten. „Auch die Industrie- und Handelskammer sowie Landrat Thomas Reumann unterstützen die Forderung, weil sie ebenfalls von der Arbeit in Eningen überzeugt sind“, erklärte Käppeler.

Regionale Landwirtschaft benötigt gesellschaftliche Unterstützung

Zwiefalten (spd). Wie in den Vorjahren traf sich der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler auch in diesem Jahr mit Vertretern des Kreisbauernverbandes zu einem offenen Meinungsaustausch. Bei der traditionellen Zusammenkunft diskutierte Käppeler mit den Landwirten unter anderem über den enormen Preisdruck und die Akzeptanz öffentlicher Fördermittel. Aufseiten des Bauernverbandes nahmen an dem Treffen die Zwiefalter Obleute sowie der Kreisverbandsvorsitzende Gebhard Aierstock teil.

„Wir pflegen den Meinungsaustausch seit rund 15 Jahren, dabei schätze ich vor allem die offene und respektvolle Gesprächsatmosphäre“, sagte der SPD-Abgeordnete Klaus Käppeler nach dem Treffen in Zwiefalten. Er könne aktuelle Beschwerden vieler Bauern über den Bürokratieaufwand wie bei der Erfassung von Grünflächen zwar nachvollziehen. „Viele Auflagen wie bei der Weideprämie sind jedoch durchaus sinnvoll, um Missbrauch zu verhindern und eine gerechte Mittelverteilung zu garantieren“, gab der SPD-Abgeordnete zu bedenken.

Im Gespräch ging Käppeler auch auf den Vorwurf einer einseitigen Förderung zugunsten von Biobetrieben ein. „Von den jährlich 570 Millionen Euro Fördermitteln für die baden-württembergische Landwirtschaft erhalten die Biolandwirte rund 30 Millionen Euro“, erklärte Käppeler. Diese Zahlen habe er sich erst jüngst durch eine Rückfrage beim Landwirtschaftsministerium bestätigen lassen. Von daher sei klar, dass weder konventionelle noch Biobetriebe in irgendeiner Weise bevorzugt werden. Der SPD-Abgeordnete sagte den Landwirten seine Unterstützung bei der aktuellen Kampagne gegen Preisdumping bei Fleischwaren und Milcherzeugnissen zu. „Hier sind auch die Verbraucher gefragt, die zwar mehrheitlich eine regionale Landwirtschaft wünschen, sich jedoch am Supermarktregal leider häufig anders verhalten“, kritisierte Käppeler.

Die immer wieder aufkeimende Kritik an gesetzlichen Auflagen etwa im Bereich Klima- oder Tierschutz schade den Landwirten. „Eine ökologisch verträgliche und vor allem regionale Landwirtschaft ist ohne öffentliche Förderung schlicht nicht möglich“, stellte der Landtagsabgeordnete klar. Von daher sei es völlig in Ordnung, dass die Politik hier einen verbindlichen Rahmen vorgebe. „Dass Landwirte rund die Hälfte ihres Einkommens durch öffentliche Mittel decken, ist heute breit akzeptiert, diesen Konsens sollten weder Landwirte noch einzelne Politiker infrage stellen“, appellierte Käppeler.

Unternehmensbesuch bei Joline in Hechingen

Auf Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis Tübingen-Hechingen, Martin Rosemann, besuchte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Hubertus Heil, die Region. Gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Käppeler besuchten sie am Mittwoch den 3.2. das Medizintechnikunternehmen Joline in Hechingen. Heil, früherer Generalsekretär der SPD, ist als Fraktionsvize zuständig für die Themen Wirtschaft, Bildung und Forschung.

Mit der Medizintechnik ist Hechingen Standort einer innovativen und zukunftsfähigen Branche. Die Joline GmbH & Co. KG gehört zu einem Verbund aus fünf Medizintechnikunternehmen, die sich im MediTech-Cluster Hechingen seit dem Jahr 2000 angesiedelt haben und der aktuell rund 500 Arbeitsplätze stellt. Das Unternehmen hat sich dabei auf die Herstellung von Produkten für minimal invasive Anwendungen wie unter anderem Katheter und Stents spezialisiert.

An dem Gespräch der drei SPD-Politiker mit der Firmenleitung nahm auch der Geschäftsführer der BioRegio STERN Management GmbH, Dr. Klaus Eichenberg, teil. Der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler verwies auf die hohe Bedeutung des Medical Valley für den Standort Hechingen. Es sei ein Markenzeichen der Medizintechnik im Zollernalbkreis, dass Kompetenzen aus der Textilindustrie heute in hoch innovativen Medizintechnik-Unternehmen genutzt werden könnten. Im Vordergrund der Diskussion standen dann die Zukunftsperspektiven der Branche und die Hemmnisse, die bisher ein weiteres Wachstum verhindern. Einig waren sich die SPD-Politiker, dass die Rahmenbedingungen weiter verbessert werden müssen, um diese am Standort Deutschland zu halten.

Geschäftsführer Lars Sunnanväder, Thomas Radtke (kaufm. Leiter) und Michael Eisenlohr (Site Manager) kritisierten die Rahmenbedingungen für innovative Medizintechnik in Deutschland. Dadurch käme es häufig zu einem Verkauf in die Vereinigten Staaten.

Dafür seien zwei Gründe maßgeblich: Zum einen, dass der Einstieg für private Investoren in Deutschland steuerlich nicht attraktiv sei. Zum anderen, weil die Zulassung neuer Produkte mit hohen Kosten, insbesondere bei klinischen Studien, verbunden sei. Hierfür gebe es einerseits keinerlei Förderung. Andererseits würden die US-amerikanischen Wettbewerber aber die Kosten für solche klinischen Studien in die Höhe treiben. Im Ergebnis müsste sich das deutsche Gesundheitswesen später die Produkte aus den USA für teures Geld einkaufen. Das sei am Ende für die gesamte Gesellschaft der teurere Weg. Heil nahm die Bälle auf. Er betonte, dass sich die SPD in der Großen Koalition für eine steuerliche Besserstellung von Kapitalgebern für Venture Capital einsetze. Wichtig sei es zudem, Wirtschaftspolitik, Bildungspolitiker und die Akteure im Bereich der Gesundheitspolitik stärker zu vernetzen. Ziel müsse eine umfassende MediTech-Strategie sein. Rosemann regte eine Förderung klinischer Studien in Verbindung mit einem Kostendeckel an.      

Klaus Käppeler: Bis in die Haarspitzen motiviert

ENINGEN/MÜNSINGEN. In seiner Fraktion ist Klaus Käppeler der Facebook-Star: Im November hatte der SPD-Landtagsabgeordnete zum »Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung« das Bild eines kleinen, lachenden Mädchens mit Down-Syndrom gepostet, das mit einem Zitat von ihm versehen war: »Mädchen und Jungen mit Behinderung gehören in die Mitte der Gesellschaft – nicht an ihren Rand«. Mehr als 3,7 Millionen Menschen haben diesen Eintrag angeschaut, knapp 140 000 mit »gefällt mir« versehen, mehr als 30 000 User haben ihn geteilt. »Das hat mich total überrascht«, sagt der 61-Jährige.

In den vergangenen Jahren hat Käppeler sich als Abgeordneter vehement dafür eingesetzt, dass Menschen mit Behinderung besser in die Gesellschaft integriert werden. »Bei der Ausarbeitung des Gesetzes zur Inklusion war ich federführend«, sagt er und es klingt bescheiden. Geltungssucht gehört nicht zu seinen Charaktereigenschaften. Der Zwiefaltener, der seit 1980 SPD-Mitglied ist und 2011 zum zweiten Mal in den Landtag einzog, ist eher ein bedächtiger Mensch.

Wenn es sein muss, kann er allerdings auch die Blicke auf sich lenken. Wie zum Beispiel beim Bürgerempfang der SPD-Landtagsfraktion im Januar in Reutlingen: Seine Begrüßungsrede ließ die Genossen aufhorchen, er bekam viel Zuspruch. Auch am Rednerpult im Landtag spricht er Klartext, wenn es um Inklusion oder Ganztagsschule geht.

Als Bildungspolitiker ist er inzwischen im ganzen Land gefragt. Er hält Vorträge, wird als Experte eingeladen. »Die Veränderungen in der Schullandschaft greifen und ich bekomme mittlerweile viele positive Rückmeldungen dazu«, sagt Käppeler. Die Gemeinschaftsschule ist für ihn nach wie vor der Schlüssel zu mehr Bildungsgerechtigkeit: Auch benachteiligte Kinder sollen einen höheren Schulabschluss erreichen können. »Das ist nur möglich über das längere gemeinschaftliche Lernen«, erklärt er.

Damit diese Politik eine Chance erhält, sich auf Dauer zu bewähren, stürzt Käppeler sich mit Energie in den Wahlkampf. Das ist etwas, was er aus dem »FF« beherrscht. Plakate hat er schon geklebt, als es noch nicht um ihn selbst ging.

»Das ist Anerkennung, Auftrag und Vertrauensbeweis«

In seinem vierten Landtags-Wahlkampf versucht er wieder allgegenwärtig zu sein. Ein Termin jagt den nächsten: Empfänge, Podien, Partei- und Fasnetveranstaltungen. Weil sein Wahlkreis 61 so »riesengroß« ist, verbringt Käppeler viel Zeit auf den Straßen zwischen Metzingen, Münsingen, Hechingen und Lichtenstein. »Ich fahre 40 000 Kilometer im Jahr und das meiste davon ist politisch bedingt«, betont er.

Als Abgeordneter mit viel Erfahrung legt er Wert auf Hintergrundgespräche mit den verschiedensten Interessengruppen. So informierte er sich bei der Interessengemeinschaft gegen den Bau des Windparks Hohfleck, obwohl ihn, wie er betont, jedes neue Windrad freut. Seit der Katastrophe von Tschernobyl 1986 hat er für den Ausstieg aus der Atomenergie gekämpft. »Damals waren meine drei Kinder noch sehr klein und als ich einen Bekannten mit einem Geiegerzähler im Sandkasten sah, bekam ich Angst vor den Auswirkungen der Radioaktivität«, schildert er sein prägendes Erlebnis.

Vor fünf Jahren sorgte das Unglück von Fukushima in Deutschland dafür, dass der Ausstieg aus der Kernenergerie begann und Baden-Württemberg eine grün-rote Regierung bekam. Käppeler ist optimistisch, dass es bei dieser Konstellation bleiben wird. Für ihn ist es ungeheuer spannend, »bis in die Haarspitzen motiviert« auf das Ziel, die Koalition in Stuttgart fortzusetzen, hinzuarbeiten. Dass er mit einer Quote von 100 Prozent zum Kandidaten gekürt wurde, beflügelt ihn: »Das ist Anerkennung, Auftrag und Vertrauensbeweis zugleich.«

So wird er demnächst mit Ständen auf den Marktplätzen seines Wahlkreises vertreten sein, wird auf Fasnetsbällen tanzen und – wenn das närrische Treiben ein Ende hat – an vielen Haustüren zwischen Hechingen und Eningen klingeln, um sich den Wählern persönlich vorzustellen. »Das macht mir Spaß«, sagt er. Der direkte Kontakt mit den Bürgern ist ihm angenehm. Er hört zu, nimmt Anregungen mit, stellt sich aber auch der Kritik.
Und er hofft, die Stimmen der Bürger gewinnen zu können. »Am 13. März abends fällt auch die Entscheidung, wie es mit mir persönlich weitergeht«, sagt Käppeler, »da ist viel Adrenalin im Spiel.« Wird er wiedergewählt, muss er – nach der neuen Regelung – als Landtagsabgeordneter seinen Beruf als Lehrer und Rektor der Hohensteinschule aufgeben. Wird er nicht mehr gewählt, unterrichtet er – da die Hauptschule in Hohenstein ausläuft – künftig in erster Linie Grundschüler: »Das wäre für mich eine große Herausforderung.« (GEA)

Klaus Käppeler, SPD (Wahlkreis 61)

Geboren: 5. Oktober 1954 in Überlingen
Konfession: katholisch
Wohnort: Zwiefalten
Familienstand: verheiratet, drei Söhne
Beruf: Rektor der Grund- und Hauptschule Hohenstein
Derzeitige wichtige politische Ämter: Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg von April 2001 bis Mai 2006 und seit April 2011, dort Mitglied im Ausschuss Schule, Jugend und Sport sowie im Ausschuss Ländlicher Raum und Verbraucherschutz; Mitglied des Kreistages seit Juni 2004; Gemeinderat seit 1989
Aktuelle Buchlektüre: »Der Medicus von Saragossa« von Noah Gordon
Lieblingsfilm: »Der mit dem Wolf tanzt« von und mit Kevin Costner
Lieblingsmusik: »Music« von John Miles
Lieblings-TV-Sendung: Tatort (seit 1972 regelmäßiger Zuschauer)
Hobbys: Skifahren, Volleyball, Heimwerken,
Reisen
Bevorzugtes Fortbewegungsmittel: Auto
Vorbild(er): Helmut Schmidt, Willy Brandt
Zentrales politisches Anliegen in einem Satz: Ich setze mich für soziale Gerechtigkeit ein und möchte späteren Generationen ein Land in Frieden hinterlassen, das sich mit einer nachhaltigen Politik an einer ressourcen- und umweltschonenden Wirtschaft orientiert.

Quelle: Reutlinger Generalanzieger  GEA, 09.02.2016

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Bilingualer Zug an der Realschule im Bildungszentrum Markdorf genehmigt

Besonders motivierte Schülerinnen und Schüler haben vom kommenden Schuljahr an die Möglichkeit, ihre im Fremdsprachenunterricht erworbenen Kenntnisse auch in anderen Unterrichtsfächern anzuwenden und fachspezifisch zu erweitern. Die betreffenden Schülerinnen und Schüler haben von Klassenstufe 5 bis Klassenstufe 10 in mindestens zwei Sachfächern durchgehend zweisprachigen Unterricht. Sie erhalten am Ende der Klasse 8 ein einheitliches Testat und mit dem Abschlusszeugnis in Klasse 10 ein Zertifikat.

„Fremdsprachenkenntnisse sind eine Schlüsselqualifikation in der heutigen, globalisierten Arbeitswelt und ein wichtiger Teil der Ausbildung junger Menschen. Umso wichtiger ist es, sie so früh wie möglich praxisnah in Sachfächern einzusetzen“, erläutern Martin Hahn und Klaus Käppeler. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass bis 2018 20 Prozent aller Realschulen im Land ein solches zweisprachiges Angebot machen können.“ Zusammen mit der Realschule in Markdorf und acht weiteren Schulen, deren Anträge das Kultusministerium genehmigt hat, kommt Baden-Württemberg auf 76 Standorte. Die Zielmarke von 85 Realschulen ist damit fast erreicht. „Das ist auch ein wichtiges Signal an die Realschulen – wir wollen sie insgesamt stärken“, so Martin Hahn und Klaus Käppeler abschließend. 

Klaus Käppeler MdL (SPD): Ein guter Tag für die Region

Mit Freude hat Klaus Käppeler MdL (SPD) auf die Mitteilung von Staatssekretär Peter Hofelich (SPD) aus dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft reagiert, dass in den Wahlkreis Münsingen-Hechingen 1,8 Millionen Euro in die städtebauliche Erneuerung fließen werden. Im Einzelnen werden im Landkreis Reutlingen Sanierungsmaßnahmen in der Metzinger Innenstadt mit 500.000 Euro, in der Ortsmitte von Hülben mit 500.000 Euro, in der Ortsmitte von Dettingen/Erms mit 200.000 Euro sowie in  Bad Urach am Gross Areal mit 100.000 Euro gefördert.

Im  Zollernalbkreis erhalten die Gemeinden Burladingen 300.000 Euro für Sanierungsmaßnahmen in der südlichen Kernstadt und Jungingen 200.000 Euro für die Ortskernsanierung.

Klaus Käppeler betont, dass die gezielte Mittelvergabe in den letzten Jahren mitverantwortlich für die wirtschaftlich gute Lage der einheimischen Industrie- und Handwerksbetriebe ist, da diese Förderungen vier bis fünfmal so viele Folgeinvestitionen nach sich ziehen.