Viele Zugriffe auf die Homepage

Vorsitzende Rebecca Hummel hatte sich zunächst bei Hans Armbruster für 27 und bei Karl-Heinz Reinelt für 25 Jahre Engagement als Eninger SPD-Gemeinderäte bedankt. Gleichzeitig brachte sie ihre Freude zum Ausdruck, dass bei den Gemeinderatswahlen die bisherigen drei Sitze gehalten werden konnten. Im neuen Gemeinderat sind für die SPD vertreten: Rebecca Hummel, Christina Hummel und Ulrich Wüsteney.

Das Jahr 2014 war geprägt von den Kommunal-, Kreistags- und Europa-Wahlen. Der enorme Arbeitsaufwand habe sich aber gelohnt. Auch das Interesse der Bürger sei beachtlich, denn in dieser Zeit wurden wöchentlich bis zu 18 000 Zugriffe auf die SPD-Ortsverein-Homepage gezählt. Die Internetseite wird nach wie vor von Helmar Ulbricht gepflegt. Als Vorsitzende wurde Rebecca Hummel und als ihre Stellvertreterin Maria Below bestätigt. Kassiererin bleibt Heidi Zieske, Beisitzer sind Rolf Hespeler, Karl-Heinz Reinelt, Helmar Ulbricht und Marc Zieske. Als Revisoren wurden Uwe Schäfer und Ulrich Wüsteney gewählt. Die Pressearbeit wird in Zukunft von Ulrich Wüsteney übernommen.

Zum Abschluss gab Landtagsabgeordneter Klaus Käppeler einen Überblick über die Arbeit im Landtag und in der Regierungsverantwortung. Danach folgte eine rege und ausgiebige Diskussion der Versammelten zur Regierungsarbeit.

Quelle: SWP vom 27.11.2014

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Kein Geld vom Bund für Grafenberger Ortsumfahrung

»Ihr großer Vorteil ist, dass es sich dabei um vergleichsweise wenig Geld handelt.« 7,3 Millionen Euro soll die 1,6 Kilometer lange Umgehungsstraße kosten, von der für Grafenberg so viel abhängt. Bauers Bitte an Haller: »Werben sie für uns bei Bund und Land.«

Der Planfeststellungsbeschluss steht, demnächst läuft die Einspruchsfrist ab. Laut Haller ist damit eine wichtige Hürde genommen. Planfestgestellte Straßen hätten eine hohe Wertstellung. »Ich bin deshalb optimistisch, dass irgendetwas läuft.« Das Land zumindest stehe Gewehr bei Fuß, doch der Bund versage die Baugenehmigung. »Wir von der SPD freuen uns über jede Umgehungsstraße, weil es ökologische Lösungen sind.« Gleichwohl gebe es im Land viele ähnliche Situationen.

Junge Familien verlassen den Ort

Haller hofft, dass der Bund ein zusätzliches Infrastrukturprogramm auflegt und Grafenberg davon profitieren kann. »Für diesen Fall habe ich noch einen Spaten zu Hause.« Annette Bauer: »Ich habe auch noch einen.«

In dieser Sache, so der SPD-Mann weiter, könne sich auch ein CDU-Politiker Meriten verdienen: Der Bundestagsabgeordnete Michael Donth, der im Verkehrsausschuss sitze, sei ja gebürtiger Grafenberger. Und noch einen Vorteil sieht Haller aufseiten Grafenbergs: Die Kommune ist mit gut 250 000 Euro bereits in Vorleistung gegangen und hat davon Gutachten und anderes bezahlt. Das unterstreiche die Bedeutung, die die Straße für den Ort hat, erklärte Haller.

Grafenberg, eine Gemeinde ohne echtes Ortszentrum, eine Gemeinde, die in ihrer Entwicklung eingeschränkt ist. Darauf wies Annette Bauer hin. Dies lasse sich erst mit dem Bau der Umgehungsstraße lösen. Für rund 1,6 Millionen Euro hat die Kommune Grundstücke im Ort gekauft, um solch eine Ortsmitte zu schaffen. Investoren fänden sich derzeit dafür keine – »solange wir nicht die neue Straße haben«. Dort soll auch weiterer Wohnraum geschaffen werden. Denn: »Junge Familien verlassen bereits den Ort, weil wir ihnen in dieser Hinsicht kein Angebot machen können.«

Die neue Straße entlaste den ganzen Ort und verbessere die Wohn- und Lebensqualität für alle. »Der Kosten-Nutzen-Faktor stimmt«, erklärt sie den Landtagsabgeordneten. Damit könnte eine wichtige Lücke auf der Strecke Reutlingen-Metzingen-Nürtingen geschlossen werden. Auch der stetig wachsende Ansturm der Outlet-Besucher in Metzingen gehe nicht spurlos am Ort vorbei. Immerhin: Zwischen 17 000 und 18 000 Fahrzeuge kommen täglich durch den Ort, Zahlen älteren Datums, die laut Bauer inzwischen deutlich höher seien. (GEA)

Quelle: Gea vom 26.11.2014, Autor: Thomas Füssel

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Abgeordnete machen keine Versprechen

Burgweiler sz Die Grundschule Burgweiler geht unsicheren Zeiten entgegen. SPD und Freie Bürger wollen die Schule erhalten und haben deshalb hohen Besuch eingeladen: Die beiden Landtagsabgeordneten Klaus Käppeler und Hans-Martin Haller von der SPD haben sich am Mittwochabend in Burgweiler vor Ort über die Schule und den Kindergarten informiert. Käppeler ist schulpolitischer Sprecher, Haller verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Die Politiker besprachen sich nichtöffentlich mit Bürgermeister Christoph Schulz, diskutierten mit Elternvertretern in der Schule und waren anschließend auch in der Dorfschänke präsent.

„Es waren einmal 108 Schüler vor sechs, sieben Jahren. Momentan haben wir 34“, brachte Schulleiter Matthias Andelfinger das Problem auf den Punkt. „So einen starken Rückgang gibt es selten.“ Räumlich und personell sei die Schule dagegen sehr gut aufgestellt. Es gebe jede Menge Platz für die Schüler. Jörg Schmitt, Sprecher von SPD und Freien Bürgern im Gemeinderat, moderierte an dem Abend. Er warb eindringlich für die Grundschule Burgweiler. Es herrsche hier ein besonderer Geist, die Kinder würden behütet und seien kreativ. Man wolle den Abgeordneten „unser Gefühl, unsere Hoffnung“ mitgeben, dass die Schule weiterbestehen kann. „Burgweiler ist nicht gleich Gemeinde XY. Burgweiler ist Burgweiler“, meinte Schmitt.

Schlechte Aussichten bei sinkenden Schülerzahlen

Klaus Käppeler ist nicht nur Abgeordneter, sondern auch Schulleiter einer Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule in Hohenstein auf der Alb. Mittelfristig wird dort die Hauptschule geschlossen. Bei seinem Besuch in Burgweiler trat er ehrlich und offen auf, er wollte bewusst keine falschen Hoffnungen machen. „Vorneweg: Das sind nicht wir, die die Entscheidungen fällen“, sagte er. Im Prinzip müssten das die Gemeinden selber tun. „Burgweiler ist etwas ganz besonderes, aber es gibt viele besondere Orte in Baden-Württemberg“, antwortete er auf die Aussagen von Jörg Schmitt. Auch wenn für Grundschulen im Gegensatz zu den anderen Schularten das Prinzip „Kurze Beine, kurze Wege“ gelte, hätten doch manche kleine Orte im Land ihre Grundschulen verloren. „Ich will da niemandem Sand in die Augen streuen“, betonte er. Und wenn die Geburten- und Schülerzahlen weiter sinken würden, dann käme irgendwann das Schulamt auf Burgweiler zu. „Entschuldigung, dass ich ehrlich bin“, fügte er an.

„Ich bin verhalten optimistisch dass wir die Talsohle erreicht haben“, meinte Ortsvorsteher Wolfgang Richter mit Bezug auf die Schülerzahlen. Es sei so, dass die Menschen inzwischen später heiraten und die Kinder später kommen würden. Wichtig sei vor allem, dass es qualifizierte Arbeitsplätze in der Nähe geben sollte. „Das ist das A und O“, sagte er.

Wie berichtet, gibt es Bestrebungen, notfalls in Burgweiler eine sogenannte Familienklasse einzurichten, in der Schüler der Klassen eins bis vier gemeinsam unterrichtet werden. Dieser Idee steht Käppeler eher skeptisch gegenüber. Persönlich könne er das zwar nachvollziehen, aus Lehrersicht dagegen falle ihm die Einrichtung einer Familienklasse schwer. „Familienklassen gibt es nirgendwo im Land“, gab er zu Bedenken.

In der Dorfschänke standen die beiden Politiker für Fragen zur Verfügung. Allerdings war dort vornehmlich der Stammtisch versammelt und nicht Eltern schulpflichtiger Grundschulkinder. Er sei natürlich etwas enttäuscht, dass sich die „real Betroffenen rar gemacht haben“, meinte Moderator Jörg Schmitt.

Quelle: Schwäbische Zeitung vom 20.11.14

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Urgesteine aus der Brandt-Zeit

Die Treue zur Partei hat der Kreisverband der SPD in einem feierlichen Rahmen gewürdigt: Im Bindhof kamen die Sozialdemokraten zur Ehrungsrunde zusammen, auch wurden Neumitglieder begrüßt.

Den doch eher privaten Entschluss, einst der SPD beizutreten hat Kreisvorsitzender Sebastian Weigel in einen historischen Kontext gestellt. Wer vor 25 Jahren den Entschluss gefällt hatte, tat dies meistens vor dem Mauerfall: „Es hat wohl niemand damit gerechnet, dass dies passiert.“ Vor 40 Jahren seien viele politisch interessierte Deutsche aus Solidarität mit der SPD der Partei beigetreten als Bundeskanzler Willy Brandt nach der Guillaume-Affäre zurückgetreten war: „Man dachte, dass sie sich von diesem Schlag wohl nicht mehr erholen würde. „Wer seit 1964 das Parteibuch besitzt, trat der SPD in einem Jahr bei, das Willy Brandt ebenfalls geprägt hat: Der wurde damals zum Parteivorsitzenden gewählt und hatte das Amt bis 1987 inne. So lange wie kein anderen Sozialdemokrat nach ihm: „Es wäre schön, wenn unsere Parteivorsitzenden ähnlich lange im Amt bleiben würden“, meinte Sebastian Waigel.

Viele der Geehrten Sozialdemokraten haben das Bild der Partei gerade im Kreis oder auf Gemeindeebene geprägt und übernahmen Verantwortung, wie Weigel und Landtagsabgeordneter Klaus Käppeler bei der Ehrung meinten – für jeden gab’s eine persönliche Würdigung.

Reinhard Glatzler beispielsweise hatte im September den Vorsitz des Ortsvereins Metzingen übernommen. In den vergangenen Jahren prägte Suse Gnant die Sozialdemokratie in Reutlingen und dem Kreis: „Im Reutlinger Gemeinderat saß sie zunächst für die Freie Frauenliste“, rief der Kreisvorsitzende in Erinnerung, erst später sei sie zur SPD-Fraktion übergewechselt. Harald Fliegner wirkt als Kreiskassierer und Margrit Vollmer-Herrmann als Gemeinderätin in Pfullingen. Sie und die vielen anderen aktiven SPD-Mitglieder prägen das Bild der Partei in der Region, viele wirken indes im Hintergrund und sind trotzdem wichtiger Teil des Ganzen.

Beim Ehrungsmittag bei Kaffee und Kuchen sowie der ausgiebigen Möglichkeit für Gespräche wurde nicht nur ausgezeichnet, sondern auch begrüßt – und zwar die Neumitglieder. Zwei von elf waren in den Bindhof gekommen, die jüngeren waren laut Rebecca Hummel auf einer seit langem terminierten Juso-Ausfahrt unterwegs.

Die SPD-Bundestagskandidatin aus dem vergangenen Jahr zeigte sich am Samstag von einer weiteren, unpolitischen Seite: Sie übernahm die musikalische Begleitung des Ehrungsmittags, überzeugte als Sängerin.

Traditionell wird bei dieser Veranstaltung auch ein Gastredner eingeladen, Bundestagsabgeordneter Christian Lange sprach von einer großen gesamtgesellschaftlichen Herausforderung beim Umgang mit den Salafisten sowie den Rechten und Hooligans in Deutschland. „Wir dürfen nicht überreagieren“, mahnte der Parlamentarische Staatssekretär im Justizministerium an. „Wir brauchen keine zusätzlichen Gesetze, wir müssen die vorhandenen konsequent anwenden.“ Lange zog zufrieden Bilanz über die politische Arbeit in Berlin: „Wir haben einiges besser getan als in der letzten Koalition.“

Die breite Zustimmung bei der Mitgliederbefragung sei eine große Motivation gewesen: „Wir haben ein gutes Klima in der Bundesregierung“, so sein Resümee.

Quelle: SWP vom 16.11.2014, Autorin und Foto: KIRSTEN OECHSNER

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Fantasievolle Tänze und Kostüme

Es knisterte und kribbelte in der Luft der Beutenlayhalle und liebend gern ließen sich die zahlreichen Besucher auf den Zuschauerrängen von der mit Adrenalin gefüllten Stimmung anstecken. Zum ersten Mal überhaupt fand in Baden-Württemberg der Landeswettbewerb "Jugend tanzt" statt, Münsingen präsentierte sich als ein würdiger Austräger dieser Veranstaltung.

"Dass gleich beim ersten Mal über 30 Gruppen von Karlsruhe bis zum Bodensee teilnehmen, ist wirklich toll. Es beweist, dass dieser Wettbewerb ankommt und eine gute Resonanz hat", freute sich Martin Rösler von der Landesarbeitsgemeinschaft Tanz Baden-Württemberg. Es gehe nicht nur darum, Punkte zu sammeln und Bester zu sein, sondern um die Freude am Tanzen, um sich einander zu begegnen und Erfahrungen zu sammeln.

"Ich hoffe, dass sich Münsingen als Standort etablieren wird. Denn um so eine Veranstaltung gelingen zu lassen, braucht es eine Gemeinde die uns willkommen heißt und jemand wie Gitte und Gerhard Wax, die die Organisation in die Hand nehmen", so Rösler. Derer Initiative war es zu verdanken, dass "Jugend tanzt" nach Münsingen kam, für Bürgermeister Mike Münzing deshalb auch Grund genug, Danke zu sagen. "Ich freue mich wirklich darüber, dass der erste baden-württembergische Wettbewerb ausgerechnet hier in Münsingen stattfindet", meinte er in seiner Begrüßung und sagte zu, auch in zwei Jahren wieder gerne Gastgeber zu sein.

Was die beeindruckten Zuschauer und die fachkundige Jury mit Diplom-Tanzpädagogin Margit Keikutt, Diplom-Sportlehrerin Vera Weindel-Roth und Ballettpädagogin Bettina Forkel an diesem Tag von den rund 350 Teilnehmern unterschiedlicher Altersklassen in verschiedenen Kategorien vor Augen geführt bekamen, war äußerst sehenswert. Junge Tänzerinnen und Tänzer zwischen sieben und 27 Jahren hatten sich monatelang intensiv auf diesen Tag vorbereitet und brannten förmlich vor Begeisterung und Tanzfreude.

In fantasievollen Kostümen boten sie mit Hip-Hop, Show, Stepp, Break und Jazz aktuelle Tanzformen, zu sehen waren auch eine Volkstanz- und Balletttanzgruppe sowie abwechslungsreiche Darbietungen im modernen und zeitgenössischen Tanz. Die Gruppengröße umfasste drei bis maximal 30 Personen, jede Vorführung dauerte höchstens sechs Minuten.

Im Jahr 2004 wurde vom Deutschen Bundesverband Tanz der Wettbewerb "Jugend tanzt" ins Leben gerufen, um Kindern und Jugendlichen die Chance zu geben, ihre tänzerischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und sich mit Gleichaltrigen zu messen. Nachwuchstalenten soll dadurch eine Plattform für Begegnung und Austausch geboten werden.

Auch sechs Tanzgruppen aus Münsingen und eine aus Trochtelfingen nutzten diese Gelegenheit, um in herrlichen Formationen ihr Können und ihre Freude an der rhythmischen Bewegung auf die Bühne zu bringen. Die Tanzschule Gitte Wax Dance Esprit war mit drei Tanzgruppen in den Kategorien Aktuelle Tanzformen und Moderner Tanz vertreten. Die Formationen schlossen den Wettbewerb mit zwei erfolgreichen 2. Plätzen und einem 3. Platz ab. Tänzerinnen von "Kultur 33 – Forum Tanz" der Musikschule Leichtle aus Münsingen führten einen "Burlesque"-Tanz und einen Stepptanz auf und erreichten beides Mal einen 2. Platz. Als einzige Ballettformation überhaupt ertanzte sich "Ballettequipe" von "Kultur 33 – Forum Tanz" sagenhafte 59 von insgesamt 60 Punkten und schaffte damit die Weiterleitung zum Bundesentscheid im Mai in Paderborn.

In der Kategorie Aktuelle Tanzformen der Altersgruppe 15 bis 27 vertritt die Ludwigsburger Hip-Hop-Gruppe "Herzblut" das Land Baden-Württemberg auf Bundesebene, für die Altersgruppe 10 bis 16 Jahren tritt "LG 3" aus Holzgerlingen an. Mit einem Sonderpreis wurde in dieser Kategorie die reine Jungenformation "Aqua Team Hunger Force", die aus einer Sozialaktion von "Jugend Aktiv Biberach" hervorgegangen ist, für ihre erstklassige und stimmungsvolle Breakdance-Vorführung ausgezeichnet und darf ebenfalls nach Paderborn fahren. Den Modernen Tanz vertritt auf Bundesebene in der Altersgruppe 15 bis 27 Jahren "Stardust" aus Gärtringen.

"Alle Eure Darbietungen haben uns begeistert, Eure Tanzfreude hat uns erreicht. Am liebsten hätten wir Euch allen den ersten Platz gegeben, weil wir Achtung vor Eurer Disziplin und Eurem Engagement haben", lobte die Jury. Sie hatte bei der Bewertung auf Choreografie, Tanztechnik, Bezug zur Musik, Präsentation und auch auf eine altersgerechte Umsetzung geachtet und viele Tänze auf Spitzenklasseniveau gesehen. "Es war sehr schwierig, zu einem Ergebnis zu kommen", räumte die Jury ein.

Als ein "Fest des Tanzes" bezeichnete Landtagsabgeordneter Klaus Käppeler in Vertretung von Kultusminister Andreas Stoch den Wettbewerb bei der Siegerehrung. "Diese vielen unterschiedlichen Darbietungen haben gezeigt, was der Tanz für den Menschen sein kann. Er ist ein Geschenk für die, die sich ihm hingeben und für all jene, die zuschauen dürfen", so Käppeler.

Quelle: SWP vom 17.11.2014, Autorin und Foto: Maria Bloching

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Martin Hahn und Klaus Käppeler: Land baut Landesstraße 204 mit Radweg schneller aus

Zusätzlich zur Verfügung stehende Mittel im Haushalt 2015/2016 ermöglichen es, dass der Ausbau der L 204 vorgezogen wird. Martin Hahn (Grüne), Landtagsabgeordneter für den Bodenseekreis, und der Betreuungsabgeordnete der SPD für den Bodenseekreis, Klaus Käppeler (SPD) erklären: „Grün-Rot nutzt Spielräume, um wichtige Vorhaben im ländlichen Raum vorzuziehen.“

Im Zuge des Ausbaus der L 204 westlich Urnau wird auch ein neuer Radweg gebaut, so dass auch Radfahrer in Zukunft komfortabler und sicherer unterwegs sein werden. 

„Dieses Projekt wird die Verkehrssituation in Urnau spürbar verbessern. Der ländliche Raum ist in besonderem Maße auf eine gut funktionierende Infrastruktur angewiesen. Daher achten wir darauf, dass wir unsere Spielräume vorrangig nutzen, um diese sinnvoll zu erweitern und als ganzes ordentlich in Schuss zu halten“, sagen Martin Hahn (Grüne) und Klaus Käppeler (SPD).

Insgesamt stellt das Land im Doppelhaushalt zusätzlich zu den bereits eingeplanten Mitteln 35 Millionen Euro bereit. „Dabei haben wir uns vor allem angeschaut, welche Abschnitte im Netz eine Lücke aufreißen, weil sie an Verkehrswege anschließen, die bau-, verkehrs- und sicherheitstechnisch höheren Anforderungen entsprechen“, erklären Martin Hahn und Klaus Käppeler.

Ursprünglich war der Ausbau der L 204 für die Zeit ab 2017 vorgesehen. „Grün-Rot baut das Landesstraßennetz nach nachvollziehbaren und transparenten Kriterien aus, um sicherzustellen, dass dort gebaut wird, wo es am dringendsten nötig ist. Davon profitiert jetzt die Gemeinde Deggenhausertal. Den Baubeginn vorzuziehen, wenn zusätzliche Mittel frei sind, ist konsequent und richtig“, so Martin Hahn.

Die beiden Landtagsabgeordneten Martin Hahn und Klaus Käppeler zeigen sich optimistisch, dass der Bodenseekreis auch in den folgenden Jahren von Geld aus dem Landestraßenbauprogramm profitiert. „Derzeit sind die Mittel insgesamt knapper, als sie sein müssten, weil die frühere CDU-Regierung ihre Sonderprogramme auf Pump finanziert hat und die Rückzahlung in die jetzt aktuellen Haushalte verschoben hat. Nach der Rückzahlung durch Grün-Rot steht bei gleichem Haushaltsansatz künftig real mehr Geld für neue Projekte zur Verfügung“, so Klaus Käppeler. Das Lückenschlussprogramm von Grün-Rot ist komplett durchfinanziert und wird keine Belastungen in künftige Haushalte schieben.

Neben dem Lückenschlussprogramm für Aus- und Neubau stellt Grün-Rot zudem zusätzliche 80 Millionen Euro für Erhalt und Sanierung von Landesstraßen in den Haushalt ein. Sie kommen auf die schon eingeplanten 160 Millionen Euro obendrauf. Profitieren sollen davon insbesondere Brückenbauwerke.

Entscheidend sind die Schülerzahlen

Zukunft des Schulstandorts

Auch Bürger, die gar keine Kinder im schulpflichtigen Alter mehr haben, hätten die Initiative unterstützt, betonten die Eltern bei einer Informationsveranstaltung in der Werdenbergschule. Für Viele sei klar, dass der dauerhafte Erhalt des Schulstandortes stark mit der Entscheidung über die Gemeinschaftsschule verbunden ist. »Wir müssen reagieren«, unterstrich Elternvertreter Harro Rudnick bei der Übergabe. Nur mit der Gemeinschaftsschule, die im näheren Umkreis einzigartig wäre, habe der Standort eine gesicherte Zukunft. Auf Infoabenden in den Grundschulen, auf den Straßen sowie beim Tag der Vereine informierten die Elternvertreter Interessierte.

Käppeler lobte die »bemerkenswerte Initiative« und den Einsatz der Eltern, die wie Politiker auf dem Marktplatz Werbung gemacht hätten. In der kommenden Woche werde er die Mappe am Rande einer Ministerialkonferenz an Kultusminister Andreas Stoch übergeben. Der Bildungspolitiker, der auch Schulleiter in Hohenstein ist, würdigte das Engagement von Kommune und Lehrern. Auch auf der politischen Ebene habe der Schulleiter für das Vorhaben geworben. Käppeler: »Ich würde gern im Januar vorbeikommen und die gute Nachricht überbringen.« Allerdings wisse er vom Schulamt, dass der Standort von den Schülerzahlen her noch keine gesicherte Grundlage habe. Diese Beurteilung sei der entscheidende Punkt.

Bürgermeister Friedrich Bisinger unterstrich, man könne entsprechende Zahlen vorweisen. In eigenen Hochrechnungen sei man auf 50 Schüler gekommen. 40 seien gefordert, um eine Zweizügigkeit zu sichern. Allerdings habe man Schüler aus der Region mit eingerechnet. Sollte das Projekt scheitern, gebe es auf der mittleren Schwäbische Alb keine Gemeinschaftsschule. »An Trochtelfingen geht kein Weg vorbei«, so der Rathauschef. Auch Bisinger würdigte das Engagement der Elterninitiative: »Wir wollen den Schulstandort halten.«

»Das differenzierte Arbeiten bringt uns alle weiter«, erklärte Schulleiter Andree Fees zur Zukunft der Schule. Die Eltern hätten noch nie die Chance gehabt, so intensiv mitzuarbeiten. Vor etwa 30 Interessierten zeigten die Elternvertreter ihre Präsentation unter dem Motto »Vielfalt macht schlauer«. Sie berichteten von eigenen anfänglichen Zweifeln sowie von den Chancen der neuen Schulform. Am Beispiel der Dettinger Schillerschule zeigten sie auf, wie der Schulalltag in der Werdenbergschule einmal aussehen könnte. So wäre ein schulartübergreifendes, differenziertes Lernen möglich, welches Chancen für schwächere wie für stärkere Schüler gleichermaßen biete.

Wie wird mit Testabstufungen innerhalb der Klasse umgegangen? Werden Noten oder Farben vergeben? Wie sehen Formulierungen in Beurteilungen aus? Das waren die Fragen, welche die Eltern bewegten. Etliche waren gekommen, deren Kinder bereits in der Werksrealschule sind. Aber auch Eltern von Viertklässlern waren da, die für ihre Kinder eine Chance sehen, länger gemeinsam zu lernen. »In dem System kann sich das Kind entwickeln«, unterstrich Konrektor Ulrich Ottmar.

Betreuung intensiver

Die Betreuung sei durch das differenzierte Lernen für das einzelne Kind viel intensiver, erklärte Rudnick. Es werde auf alle Abschlüsse vorbereitet. Dabei werde nicht mehr in Schularten, sondern in Schulabschlüssen gedacht. »Wir können uns auf den Weg machen«, so Fees. Die Werdenbergschule habe alle Voraussetzungen, um die Gemeinschaftsschule zu verwirklichen. (leua)

Quelle: Gea vom 08.11.2014

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