Mehr Chancengerechtigkeit mit der Ganztagsschule

Der Schwäbisch Gmünder SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Maier hat am Mittwoch, den 9. April Grundschulen, außerschulische Verbände und Vereine in die Volkshochschule Schwäbisch Gmünd eingeladen, um über die Neuerungen zum Thema „Ganztagsschulen an Grundschulen“ zu informieren und sich auszutauschen. Ingrid Hofmann, die Leiterin der Schwäbisch Gmünder Volkshochschule, begrüßte als Hausherrin die Gäste. Als Leiterin der Volkshochschule ist auch sie an einer guten Zusammenarbeit mit den Ganztagsschulen und Vereinen interessiert, insbesondere unter dem Aspekt der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Klaus Maier konnte zahlreiche Schulleiter, Lehrkräfte und Sportvereinsvorsitzende sowie den Leiter der Musikschule begrüßen, ebenso Frau Lühne vom Staatlichen Schulamt Göppingen, Herrn Bürgermeister Dr. Bläse sowie Herrn Arnholdt, den Leiter des Amts für Bildung und Sport.

Der Schwäbisch Gmünder Abgeordnete stellte nach seiner Begrüßung die Reformen der grün-roten Landesregierung im Bildungsbereich vor. Im Anschluss referierte der schulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Klaus Käppeler, über die Neuerungen, die sich bei der Einrichtung von Ganztagsschulen im Grundschulbereich ergeben, nachdem diese nun bis zum Schuljahr 2014/15 gesetzlich verankert worden sind. Grundlage hierzu war zu Beginn des Jahres eine historische Einigung von Kultusminister Andreas Stoch (SPD) und den kommunalen Landesverbänden. Breite Zustimmung erhielt die grün-rote Landesregierung diesbezüglich vom Städte- und Gemeindetag. Außerdem hat Grün-Rot damit ein zentrales Wahlversprechen eingelöst und die jahrzehntelangen „Schulversuche“ der Vorgängerregierung beendet.

In Baden-Württemberg herrschte bisher die größte Bildungsungerechtigkeit, viele Privatschulen sind als Ganztagsschulen auf dem Vormarsch. Das Angebot der Ganztagsschule soll nun noch stärker an öffentlichen Schulen verankert werden. Das Kultusministerium hat die Rahmenbedingungen dafür vorgelegt, wobei die Rhythmisierung einen zentralen pädagogischen Aspekt darstellt. Rhythmisierung bedeutet den Wechsel von Unterrichts- und außerschulischen Elementen, sie ermöglicht den Schülerinnen und Schülern auch den Zugang zu Sport- und Musikangeboten. Ziel ist es, nicht mehr „sechs Schulstunden am Stück“ zu unterrichten, sondern z.B. vormittags mit vier Schulstunden, die beispielsweise mit Schwimmunterricht aufgelockert werden, so Käppeler.

Die Ganztagsschule wird nicht verpflichtend, sondern nur dort eingeführt, wo Bedarf besteht. Ab einer Gruppengröße von 25 Kindern kann sie eingerichtet werden. Bei einem Angebot an drei Tagen pro Woche á acht Stunden erhält die Schule zum Beispiel neun zusätzliche Lehrerstunden. „Die Grundschüler und ihre Eltern sollen in kleinen Schritten hineinwachsen, es soll nichts übergestülpt werden“, betonte Klaus Käppeler in seinen Ausführungen.

Das Ganztagsangebot an Grundschulen ist kostenlos, nur das Mittagessen muss bezahlt werden. Eine qualitative Hausaufgabenbetreuung ist ebenfalls gesichert. Das Land stellt den Ganztagsschulen Mittel bereit, die die jeweiligen Schulleiter zu 50 Prozent monetarisieren, also in Geld umwandeln und auf der Berechnungsgrundlage einer Lehrerstunde = 1.860 Euro nach eigenem Ermessen mit Vereinen und Musikschulen Verträge abschließen und damit Übungsleiter bzw. Musiklehrer anstellen können.

Bei der anschließenden Fragerunde wurde die eindringliche Bitte vorgetragen, keine Mischformen zuzulassen, sondern sich eindeutig nur für die beiden Varianten der gebundenen und offenen Ganztagsschule auszusprechen. Außerdem sollen die Schulbezirke auf jeden Fall beibehalten werden, was sowohl vom Schulamt als auch von Fraktionsseite eindeutig bejaht wurde. Anträge auf einen Schulbezirkswechsel sind weiterhin möglich, wenn beispielsweise der Wunsch nach einem Ganztagsangebot besteht, aber in unmittelbarer Nähe keine Ganztagsschule vorhanden ist.

Maier und Käppeler bedankten sich für den regen Austausch und versprachen, dies im Zuge der Politik des Gehörtwerdens mitzunehmen.

Ebenso zollten beide den Schulleitern und der Lehrerschaft Respekt für ihre wertvolle Aufgabe und ihren großen persönlichen Einsatz.

Gemeinderatsliste Freie Wähler – SPD

Zwiefalten. Erneut ins Rennen um die Sitze im Gemeinderat gehen die Freien Wähler mit der SPD, die seit 25 Jahren in Zwiefalten eine gemeinsame Liste bilden. Listenführer Klaus Käppeler kandidiert zusammen mit Ralf Aßfalg und Bärbel Walzer erneut.

Obwohl es für die Minderheitsgruppierung immer schwieriger wird, Kandidaten zu finden, konnten zumindest in den Teilorten Zwiefalten, Gauingen und Baach insgesamt sieben Plätze besetzt werden. „Ich freue mich, dass mit dem Baacher Gerhard Wax und dem Gauinger Hannes Bobke in diesen Teilorten eine echte Wahlalternative für die Bürgerinnen und Bürger besteht,“ so Käppeler nach der Listenaufstellung. Darüber hinaus gelang es noch in Zwiefalten mit Sandra Milosevic eine junge Frau und Neubürgerin und Wahan Kasarjan als veritable Kandidaten zu nominieren. Als Vorsitzender des Vereins zur Förderung der Integration von Deutschen aus Russland e.V. weiß Wahan Kasarjan um den Wert von Wahlen in der Demokratie.  "Wir haben gegenüber der letzten Wahl zwar einen Kandidaten weniger, freuen uns aber, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern eine echte Wahl-Alternative bieten können“, äußerte Klaus Käppeler, der die Münstergemeinde auch im Kreistag vertritt und sich erneut um ein Mandat im Wahlkreis Münsinger/Zwiefalter Alb bewirbt.

Als inhaltlichen Schwerpunkt der nächsten Wahlperiode betrachten die Nominierten die Stärkung und den Erhalt des Schulstandortes. Bereits seit Jahren geplante Sanierungsmaßnahmen müssen in Angriff genommen werden. Darüber hinaus wollen die Kandidaten darauf achten, dass die Infrastruktur wie Gehwege und Beleuchtung für die älter werdende Gesellschaft keine Barrieren darstellen. Auch soll für die Jugend ein Ersatz für den Jugendtreff im HAK gefunden werden.

Ralf Aßfalg, 51, Pflegedirektor

Wahan Kasarjan, 53,  Arbeiter 

Sandra Milosevic, 31, Verwaltungsfachangestellte

Hannes Bobke, 55, Leiter Teilevertrieb
Industrie- und Sonderkunden bei der Daimler AG

Klaus Käppeler, 59, Rektor

Gerhard Wax, 64, Sonderschullehrer

Bärbel Walzer, 41, Rektorin

Der Ausbau der Schulsozialarbeit schreitet voran

Stuttgart (spd/grüne) Die grün-rote Landesregierung setzt mit der Förderung der Schulsozialarbeit seit 2012 ein klares Signal für mehr Bildungsgerechtigkeit. Die Zahl der geförderten Schulsozialarbeiter wächst stetig. Insgesamt wurden für das Schuljahr 2013/2014 bisher fast 19 Millionen Euro für 1.807 Voll- und Teilzeitstellen bewilligt. Dies entspricht rund 1.133 Vollzeitstellen über das gesamte Schuljahr berechnet. Gegenüber dem letzten Schuljahr ist die Zahl der durch das Land geförderten Stellen damit nochmals um 13 Prozent gestiegen. Für den Kreis Reutlingen werden in diesem Schuljahr rund 722.180 Euro an Fördermitteln bewilligt. Die Anzahl der geförderten Stellen im Kreis Reutlingen wuchs damit von 38 auf 43 (in Vollkraftstellen). Von dieser Verbesserung profitieren vor allem Grundschulen sowie Werkrealschulen und Hauptschulen – aber auch Realschulen, Gemeinschaftsschulen, Gymnasien und berufliche Schulen werden unterstützt. (ANMERKUNG: Eine vollständige Auflistung finden Sie im Link unter dieser Pressemitteilung).

„Die hohe Nachfrage der Schulen und Schulträger bestätigt“, so Nils Schmid, SPD-Abgeordneter für den Wahlkreis Reutlingen, „dass wir mit der Festschreibung der Landesförderung für die Schulsozialarbeit Schulen gezielt unterstützen, um den Bildungserfolg von Schülerinnen und Schülern zu verbessern.“ Klaus Käppeler, Schulleiter in Hohenstein und SPD-Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Hechingen-Münsingen, weiß aus eigener Erfahrung, dass in den Schulen regelmäßig Probleme des sozialen Miteinanders auftreten, welche die Lehrkräfte nicht alleine nicht lösen können. „Wir korrigieren hier“, so Käppeler, „einen Fehler der schwarz-gelben Vorgängerregierung, die sich seit 2005 beharrlich weigerte, Schulen in diesem Feld zu unterstützen.“ „Eltern und Schülervertretungen  bestätigen ebenfalls, dass Schulsozialarbeit als Teil der neuen Schulkultur inzwischen zu einem unverzichtbaren Teil der Schulgemeinschaft geworden ist“, so Thomas Poreski von Bündnis 90/Die Grünen.

Related Files

Klaus Käppeler MdL: „Rund 4,8 Mio. Euro Städtebaufördermittel für den Wahlkreis Hechingen-Münsingen“

Stuttgart (spd) Wie der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler heute in Stuttgart erfuhr, stärkt das SPD-geführte Wirtschaftsministerium die städtebauliche Erneuerung im Wahlkreis Hechingen-Münsingen im Jahr 2014 mit rund 4,8 Mio. Euro. „Das ist eine stolze Summe“, freut sich Käppeler, „mit diesen Mitteln kann unser Wahlkreis noch attraktiver werden.“ Das Programm werde über seine Schwerpunkte konkret an lokale Besonderheiten und Notwendigkeiten anknüpfen, so Käppeler.

Staatssekretär Ingo Rust (SPD) hatte Käppeler zuvor über die Entscheidung des SPD-geführten Wirtschaftsministeriums für das Städteerneuerungsprogramm 2014 informiert. Alle Städte und Gemeinden Baden-Württembergs erhalten im Programmjahr 2014 insgesamt 202 Mio. Euro für die Projekte der städtebaulichen Erneuerung, davon 124 Mio. Euro aus Landesmitteln und 57,3 Mio. Euro aus Bundesmitteln. Hinzu kommen rund 20,7 Mio. Euro Finanzhilfekürzungen, die nun erneut für städtebauliche Gesamtmaßnahmen eingesetzt werden können. Die Nachfrage nach Fördermitteln aus den Programmen der städtebaulichen Erneuerung war vier Mal so hoch wie das zur Verfügung stehende Bewilligungsvolumen.

Klaus Käppeler MdL: „Die Städtebauförderung sichert Arbeitsplätze, gerade auch im regionalen Handwerk. Jeder staatlich investierte Euro zieht weitere Investitionen von bis zu acht Euro nach sich.“ Von großer Bedeutung, so Käppeler, sei auch die intensive Bürgerbeteiligung bei zahlreichen Vorhaben, welche die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Projektumsetzung sei.

Folgende Maßnahmen wird die Landesregierung im Wahlkreis Hechingen Münsingen im Einzelnen unterstützen:

–       Bad Urach, Nördliche Innenstadt II: Finanzhilfeerhöhung der laufenden Sanierungsmaßnahme (500.000 Euro)

–       Burladingen, Südliche Kernstadt: Finanzhilfeerhöhung der laufenden Sanierungsmaßnahme (400.000 Euro)

–       Hechingen, Oberstadt: Neumaßnahme zur Sicherung der städtischen Funktionen im Innenbereich, Ordnung des ruhenden Verkehrs, erhaltende Erneuerung der Bestandsgebäude (900.000 Euro)

–       Hohenstein, Ortskern Oberstetten: Finanzhilfeerhöhung der laufenden Sanierungsmaßnahme (200.000 Euro)

–       Hülben, Ortsmitte III: Finanzhilfeerhöhung der laufenden Sanierungsmaßnahme (300.000 Euro)

–       Metzingen, Innenstadt III: Finanzhilfeerhöhung der laufenden Sanierungsmaßnahme (600.000 Euro)

–       Münsingen-Auingen, Hauptstraße: Finanzhilfeerhöhung der laufenden Sanierungsmaßnahme (300.000 Euro)

–       Römerstein – Ortsmitte (Böhringen 2): Neumaßnahme zur Stärkung der Ortsmitte, Modernisierung von Gebäuden, Gestaltung öffentlicher Bereiche (700.000 Euro)

–       Sonnenbühl – Ortskern Willmandingen: Neumaßnahme zur Verbesserung der Gebäudesubstanz, Umgestaltung von öffentlichen Straßen und Flächen, Neuordnung einer Gewerbebrache (900.000 Euro)