Schülerwettbewerb des Landtags: Klaus Käppeler lädt zur Teilnahme ein

Interessierte können zwischen vorgegebenen oder selbst gestellten Themen wählen. Plakat, Song, Umfrage oder Facharbeit, auch bei den Arbeitsformen gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten.

„Der Schülerwettbewerb will Jugendliche dazu anregen, sich mit politischen Fragestellungen und Problemen aktiv auseinanderzusetzen“, so Käppeler. Auch bei der 56. Auflage des Schülerwettbewerbs werden attraktive  Preise vergeben. Neben Sachpreisen gibt es u.a. auch Studienfahrten nach Verdun/Genf und Trier sowie einen Förderpreis des Landtags für herausragende Arbeiten in Höhe von bis zu 1.250 Euro zu gewinnen. Bei der Preisverteilung werden alle Schularten berücksichtigt.

Einsendeschluss ist der 18. November 2013. Weitere Informationen, darunter auch alle Themen des 56. Schülerwettbewerbs, sind im Internet auf der Homepage www.schuelerwettbewerb-bw.de zu finden oder bei der Landeszentrale für politische Bildung, Schülerwettbewerb des Landtags, Paulinenstraße 44-46, 70178 Stuttgart zu erfahren.

SPD im Zollernalbkreis setzt bei der Bundestagswahl im Herbst auf Sieg

„Es war ein arbeitsreiches Jahr, in dem wir als Partei deutliche Akzente gesetzt haben“, so der SPD-Kreisvorsitzende Alexander Maute über den Einsatz der Partei in seinem Jahresrückblick. Mit der Umgestaltung des Internet-Auftritts und der Schaffung eines Newsletters habe man zwei neue Bausteine in der Informations- und Kommunikationsarbeit geschaffen, „mit der wir unsere Mitglieder aber auch die Öffentlichkeit über unser Tun und Wirken tagesaktuell und umfassend auf dem Laufenden halten“. Daneben gab es über das ganze Jahr verteilt eine Reihe hoch interessanter Veranstaltungen und eine Vielzahl politischer Aktionen. Zu den Höhepunkten des Vereinsjahres zählten auch die Besuche prominenter SPD-Politiker im Kreis, wie etwa jener der SPD-Generalsekretärin Katja Mast MdB im vergangenen Sommer oder des SPD-Fraktionsvorsitzenden Klaus Schmiedel MdL im Spätherbst 2012. „Wir haben zweifelsohne neue Akzente in der politischen Arbeit gesetzt“, so der Kreisvorsitzende, der seiner Partei attestierte: „Wir sind zwar wenige und unsere Möglichkeiten sind begrenzt, aber wir sind dennoch die klar bestimmende politische Größe im Kreis“. Eine gute Zusammenarbeit mit den SPD-Ortsvereinen und ein enges Bündnis mit den Jusos, der Jugendorganisation der SPD, gewährleisteten diese erfolgreiche Arbeit. Nicht zuletzt die Jubiläumsfeierlichkeiten rund um das 150jährige Bestehend der SPD Deutschlands, zeugten vom Einsatz der Partei vor Ort: neben einer Ausstellung in der Zehntscheuer Balingen, die sowohl die bundespolitische – wie auch die regionale Geschichte der SPD darstellte,  fanden je eine Kinofilmvorführung in Hechingen und Albstadt statt, in welchen der SPD-Film “Wenn du etwas verändern willst….“ gezeigt wurde und gleichfalls die Geschichte der SPD präsentiert wurde. Daneben beschäftigte sich der SPD-Kreisvorstand mit der Organisation der anstehenden Bundestagswahl. Darüber hinaus war man im SPD-Landesverband präsent und aktiv. „Kein SPD-Kreisverband in Süd-Württemberg und wohl auch darüber hinaus, der ähnliche Strukturen und Rahmenbedingungen hat wie wir sie haben, leistet eine solch engagierte und professionelle Arbeit“, so Maute weiter. Man könne stolz und zufrieden sein und sicher darüber, dass diese Erfolge auch im SPD-Landesverband wahrgenommen und honoriert würden. Der Mitgliederstand sei im zurückliegenden Jahr stabil geblieben und man verfüge über einen guten Kern aktiver Mitglieder, die sich engagiert einbringen. Auch der Kassenbericht von Renate Straub attestierte die aktive politische Arbeit und zeugte neben einem gute Wirtschaften von einer soliden Finanzsituation.

Aus privaten bzw. beruflichen Gründen schieden  die Albstädter Genossen Hendrik Dahlhof und Yannik Bitzer vorzeitig aus dem Kreisvorstand aus; ihnen folgten im Amt des Schriftführers Manuel Schmoll vom OV Haigerloch und als Beisitzer Nils Horst vom OV Balingen und Sobhi Rustom vom OV Haigerloch. Als Delegierter für die Landesvertreterversammlung zur Europawahl wurde Bernd Majer vom OV Balingen bestimmt.

Einen Einblick in die Landespolitik gab Klaus Käppeler MdL. Vor allem die Bildungspolitik verlange der grün-roten Landesregierung viel Stehvermögen ab – hier gelte es Überzeugungsarbeit zu leisten und zwar auch in die eigene Partei hinein. Gerade die Zunahme an Akzeptanz bei den Gemeinschaftsschulen zeige aber, dass man auf dem richtigen Wege sei.  Überhaupt verordnete der SPD-Politiker den Genossinnen und Genossen mehr Selbstbewusstsein in der Bewertung der eigenen Politik.  Die Leistungsbilanz der Landesregierung lasse sich sehen und daran hätten in großem Maße die SPD-Ministerien ihren Anteil. Die Abschaffung der Studiengebühren, die Umsetzung der Polizeireform oder auch die Absenkung des Wahlalters bei Kommunalwahlen seien gute Beispiele für diese erfolgreiche Politik.

In einer stimmungsvollen Rede wandte sich Stella Kirgiane-Efremidis, die SPD-Bundestagskandidatin im Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen der Bundespolitik zu. „Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat auf vielen Politikfeldern versagt und gehört deshalb am 22. September zu recht abgewählt“, so die SPD-Politikerin. Man möge sich nicht an den gegenwärtigen Umfrageergebnissen stören; noch habe der Wahlkampf nicht richtig begonnen und somit sei genug Zeit, die eigenen Inhalte in den Vordergrund zu stellen. „Wir haben nicht nur die besseren Konzepte, auch unser Personal ist kompetenter und qualifizierter“, so die SPD-Politikerin, in Bezug auf die gegenwärtige Bundesregierung.

 Im Wahlkampf werde man etwa für einen flächendeckenden Mindestlohn von 8,50 Euro eintreten und sich gegen das Betreuungsgeld positionieren. Man werde sich für bezahlbares Wohnen stark machen und eine Regulierung der Finanzmärkte fordern. Aber auch beim Thema Pflege, Gesundheit und der Rente biete man interessante und vernünftige Vorschläge. „Darüber werde ich mit den Bürgern sprechen und sie von unserer Politik überzeugen!“, so Kirgiane-Efremidis. In einer fairen und sachlichen Analyse wird sie auch die Arbeit von CDU-Bundestagskandidaten Thomas Bareiß MdB hinterfragen und seine politische Leistung transparent darstellen. „Wer so lange wie er unseren Wahlkreis in Berlin vertritt, der muss eine Erfolgsbilanz aufweisen können – diese stelle ich allerdings in Frage“ so die kritische Bewertung der SPD-Politikerin.

Mit dem „Team STELLA“, einer mobilen Einsatzgruppe ehrenamtlicher Helfer,  wird in den kommenden Wochen die heiße Phase des Wahlkampfs eingeläutet. „Wir erreichen langsam Betriebstemperatur und wollen durchstarten“, so Kirgiane-Efremidis, die sich mit einem guten Listenplatz auf der SPD-Landesliste gute Chancen auf ein Mandat ausrechnet.

Mit spannenden Aktionen und interessanten Veranstaltungsformen werde man in diesem Wahlkampf überraschen und auf sich aufmerksam machen. Auch erwarte man viele prominente Besucher, wie etwa die Bundesgeneralsekretärin der SPD, Andrea Nahles MdB, die am 10. September in den Zollernalbkreis kommen wird.

Klaus Käppeler MdL: Sanierung der L 249 zwischen Wasserstetten und Eglingen Anfang 2014

Der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler durfte sich dieser Tage über gute Nachrichten aus dem Verkehrsministerium freuen: Anfang 2014 wird mit den Sanierungsarbeiten der L 249 zwischen Wasserstetten und Eglingen begonnen werden.

Bereits im April dieses Jahres hatte sich der Parlamentarier mit der Bitte an Minister Hermann gewandt, sich des Streckenabschnitts anzunehmen, da sich dieser in einem überaus desolaten Zustand befinde. Der Streckenabschnitt verlaufe, erläuterte Käppeler, durch eine Wasserschutzzone I und eine Wasserschutzzone II, die für die Trinkwasserversorgung der umliegenden Gemeinden von Bedeutung sind, daher sei aus seiner Sicht dringlicher Sanierungsbedarf vorhanden.

"Minister Hermann teilte mir nun mit“, so Käppeler, „dass die Sanierung vorbereitet und Ende des Jahres ausgeschrieben wird, so dass die erforderlichen Maßnahmen Anfang kommenden Jahres ausgeführt werden können.“

Würdiger Empfang: Baacher ehren ihren Double-Ultra-Triathlon-Weltmeister Richard Widmer

Der Zeitpunkt war gut gewählt. Kein Tropfen Regen störte die feierliche Zusammenkunft am Marienbrunnen in Baach. Herbert Ott leitete als Büttel zeremoniell die Ehrung und verschaffte mit seiner Schelle Gemeinderat Bruno Auchter für seine Rede Aufmerksamkeit. "Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal als stellvertretender Bürgermeister einen Weltmeister ehren darf, und das an einem Tag, wo der Großteil Deutschlands nach Berlin zum DFB-Pokalfinale schaut, wo 22 Männer 90 Minuten einem Ball hinterherrennen und im Schnitt gerade einmal zehn Kilometer laufen. Du bist in 20 Stunden und 44 Minuten nicht nur 360 Kilometer Rad gefahren, sondern auch noch 7,6 Kilometer geschwommen und 84,4 Kilometer gelaufen – eine enorme Leistung."

Natürlich kam Auchter nicht mit leeren Händen. In einem Paket überreichte er dem frischgebackenen Weltmeister Richard Widmer, der zurzeit in Tübingen studiert, einen Secco zum Feiern, Nudeln als Kohlenhydratlieferant, eine Sonnenschutzcreme, ein Radlerreparaturset "für alle Fälle" und ein Raddress von Zwiefalter Klosterbräu, damit man künftig "erstens weiß, wo du her kommst und zweitens nicht mehr so über deine ,Wettkampfkleidung erstaunt ist." Im Gegensatz zu den übrigen Teilnehmern war Widmer nämlich weder mit einer Funktionsbekleidung fürs Radfahren noch fürs Laufen im österreichischen Neulengbach angetreten, noch dazu mit einem Rad, das er erst kurz vor dem Start ersteigert hatte. Büttel Herbert Ott hatte bei den Baachern nachgefragt und konnte ebenfalls einige Geschenke an "dr Ritsch" übergeben, darunter auch ein ganz wertvolles und seltenes von ihm selbst: Zwei Flaschen "Biddlschweiß". Wie sportlich die Baacher wirklich sind, zeigte sich im Anschluss beim Spaß-Triathlon, bei dem es galt, Enten über das Wasserbecken des Marienbrunnens zu pusten sowie auf Bobby-Cars und in altmodischer Unterwäsche die schnellste Runde auf dem Platz hinzulegen. Zuvor aber gabs vom Büttel "noch einen Rat zum Schluss, an alle Mütter, die voll Verdruss, schon ängstlich sich um Säuglinge sorgen, die nicht heute und auch nicht morgen, emmer no it laufa megat, ond sich viel liabr en da Waga legat: Dr Ritsch, ond des isch fei wohr, der isch au aischt gloffa, mit anderhalb Johr. Ond jetzt em Alter von einunddreißig, lauft der Bua doch ganz sche fleißig. Also denkat ui nix ond bleibat locker, späte Läufer geat guade Jogger."

Quelle: SWP vom 03.06.13, Autor und Foto: Alexander Eckert

Related Links