Grußwort Klaus Käppeler MdL

La Tessoualle, 12. Mai 2013

Herr Abgeordneter, lieber Kollege,

meine Herren Bürgermeister, lieber Marc und lieber Hubertus,

verehrte Präsidenten der Komitees, lieber Jochen, lieber Gildas

Liebe Mitbürger aus La Tessoualle und aus Zwiefalten,

meine Damen und Herren,

Sehr gerne überbringe ich Ihnen herzliche Glückwünsche des Landes Baden-Württemberg zum 40. Jubiläum der Partnerschaft – Glückwünsche für eine außergewöhnliche Beziehung.

Dass wir alle zusammen heute hier sein und miteinander feiern dürfen, erfüllt mich mit großer Freude und Zufriedenheit. Ich bin froh und dankbar, in einer Zeit leben zu dürfen, die seit 68 Jahren keinen Krieg mehr kennt. Einen Krieg, den mein Vater noch als siebzehnjähriger Soldat mit anschließender Gefangenschaft erlebte. Einen Krieg, den die allermeisten von uns nur noch aus dem Geschichtsbuch als längst vergangene Epoche kennen. Diese Zeit der Entbehrung, der Not, des Todes und des Hasses ist für uns ganz weit weg und unvorstellbar.

Die Zeit des Friedens ist für uns alle so selbstverständlich geworden. Manche vergessen,  dass wir alle auch etwas dafür tun müssen. Dass wir uns engagieren, mitmachen müssen. In Vereinen, in Organisationen, in Parteien – kurz: In der Bürgergesellschaft.  Nur so funktionieren die Demokratien, nur so kann der Frieden Bestand haben.

Manchmal habe ich Sorge, dass Menschen leichtfertig mit ihrem Wahlschein umgehen und radikalen Parteien ihre Stimme geben. Oder gar nicht mehr zum Wählen gehen.  Dadurch werden Parlamente geschwächt, die Demokratie ausgehöhlt  und die Politikverdrossenheit nimmt zu. Dafür kann man auch ein Bisschen Verständnis haben.  Denn wenn man die internationale Bankenkrise betrachtet mit ihren Folgen insbesondere für die kleinen Leute, fällt es schwer, an Gerechtigkeit und gleiche Verteilung der Lasten zu glauben.

Aber dann fahre ich in einem von vier Bussen hierher, sehe die Begeisterung und Freude, die unsere Partnerschaft auslöst, erlebe die Emotionen mit, und dies lässt mich – trotz aller Probleme in der Politik und in den Volkswirtschaften – zuversichtlich in die Zukunft blicken.

Denn unsere Partnerschaft ist ein gewichtiger Stein im Fundament der Brücke zwischen unseren Völkern.

Deswegen ist es mir ein besonderes Anliegen, Ihnen allen im Namen des Landes Baden-Württemberg  zu danken, die Sie diese Brücke gebaut haben und weiterhin unterhalten.

Ein besonderer Dank gilt den Komitees und den Jugendkomitees für ihre jahrelange Organisation von vielen schönen Begegnungen.

Ein weiterer Dank gilt den Bürgermeistern und Gemeinderäten, die Kraft hatten eine neue Seite des deutsch-französischen Geschichtsbuches aufzuschlagen, die diese Partnerschaft begründet und in den vergangenen 40 Jahren gepflegt und gehegt haben.

Und noch eine Besonderheit unserer Beziehung möchte ich hervorheben: Wir fahren nicht als Touristen hierher, wir sind mehr als Gäste, wir kommen als Freunde. Dies ist ein außerordentlicher, ein wertvoller  Schatz.  Mein Dank gilt all denjenigen, die diesen Schatz bewahren, ihn sorgfältig  pflegen.

Auf eine Zukunft in Frieden. Es lebe die Freundschaft!

(Übersetzung: Nathalie Waidmann)

M. le député, cher collègue,

Messieurs les maires, cher Marc et cher Hubertus,

Messieurs les présidents des comités, cher Jochen, cher Gildas,

Chers concitoyens de la Tessoualle et de Zwiefalten,

Mesdames et messieurs,

Avec plaisir, je vous remets les félicitations du gouvernement de Bade-Wurtemberg pour l’anniversaire de 40 ans du jumelage Zwiefalten-La Tessoualle – des félicitations pour une relation extraordinaire.

Le fait que nous sommes aujourd’hui ici et que nous fêtons ensemble me remplit de grande joie et satisfaction. Je suis heureux et rempli de gratitude de pouvoir vivre dans un temps qui  ne connait plus de guerre depuis 68 ans. Une guerre que mon père a vécue quand il était un garçon de 17 ans, et qui était suivie par la captivité de mon père et d’autres soldats. Une guerre que la plupart de nous connait seulement comme une époque reculée décrite dans les livres d’histoire. Ce temps de privation, de misère, de la mort et la haine est très loin et inimaginable pour nous.

Le temps de la paix et devenue tout naturel pour nous tous. Quelques-uns oublient que nous devons aussi contribuer à cette paix; que nous devons nous engager et participer dans des associations, des organisations, des partis politiques – bref: dans la société. Ce n’est qu’ainsi que la démocratie et la paix peuvent être durables.

Parfois je suis inquiet que les hommes ne réfléchissent pas quand ils vont aux élections et qu’ils donnent leurs voix à des partis radicaux, ou qu’ils ne vont plus aux élections du tout. Ainsi, les parlements sont affaiblis, la démocratie est sapée et l’acrimonie à l’égard de la politique augmente. On peut comprendre cela un peu, car, quand on considère la crise des banques internationale ainsi que ses conséquences pour les petites gens, c’est difficile de croire à la justice et á la distribution égale des charges.

Mais puis, je viens ici dans un de quatre bus, je vois l’enthousiasme et la joie que notre jumelage déclenche et je suis témoin des émotions d’Allemands et de Français. Malgré tous les problèmes dans la politique et dans l’économie, cela me donne de l’espoir pour l’avenir.

Car notre jumelage est une pierre importante dans les fondations du pont qui relie nos peuples.

Pour cette raison, il est particulièrement important pour moi de remercier vous tous au nom du Land Bade-Wurtemberg, vous qui avez construit ce pont et qui le soutenez.

Je voudrais particulièrement remercier les comités et les comités des jeunes pour l’organisation de nombreuses rencontres inoubliables depuis des années.

Je voudrais aussi remercier les maires et les conseils municipaux qui ont eu la force d’ouvrir une nouvelle page du livre d’histoire franco-allemande, qui ont fondé ce jumelage et qui l’ont cultivé et choyé pendant les 40 ans passés.

Finalement, je voudrais encore souligner une particularité de notre relation: nous ne venons pas ici en tant que touristes, nous sommes plus que des hôtes, nous venons ici en tant qu’amis. Cela est un trésor cher et extraordinaire. Je voudrais remercier tous ceux qui soignent ce trésor.

Que la paix règne l’avenir! Vive l’amitié!

Partnerschaftsjubiläum: „Schatz“ der Freundschaft

Bewegende Momente und viel Spaß: 200 Zwiefalter feierten bis Sonntagabend den 40. Geburtstag der Partnerschaft mit La Tessoualle. Der Sonntagvormittag markierte dabei zweifellos einen wichtigen Höhepunkt. Nach der festlichen deutsch-französischen Messe fand auf dem Zwiefalter Platz vor dem Cercle St. Louis der offizielle Festakt statt. Mehrere hundert Zuhörer hatten sich unterhalb der Kirche versammelt.

Es war Bürgermeister Marc Gental, der eingangs an die schwierigen Anfänge der Partnerschaft erinnerte und die Rede von Charles de Gaulle an die deutsche Jugend im September 1962 als Meilenstein wertete. "Nach dem Inferno des Nazismus in Europa wäre solche eine Rede zuvor undenkbar gewesen", sagte Gental. Einige Monate später schuf der deutsch-französische Vertrag dann eine offizielle Grundlage für die Annäherung beider Länder. Im Hinblick auf die beiden Gemeinden spielte zunächst der Zufall die entscheidende Rolle, denn junge Leute aus der Region gewannen jeweils bei einem Wettbewerb eine Reise nach Deutschland, die sie nach Zwiefalten führte.

"Damit war die Saat für eine lange und schöne Geschichte gelegt", freute sich der Bürgermeister von La Tessoualle, "es mussten nur noch die Gärtner gefunden werden". Doch der Elan der jungen Leute sei so groß gewesen, das diese notfalls auch Berge versetzt hätten. "Jetzt, 40 Jahre nach der Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrags, ist die Flamme nicht erloschen". Die Verbindung spiegele sich heute auf politischer, kultureller und der sportlichen Ebene. Gental erinnerte an einige Pioniere wie Rolf Baader, Maurice Maudet, Henri Girardeau und Karl Ragg, deren Pionierarbeit den Weg "für dieses tolle Beispiel für die europäische Zusammenarbeit" geebnet habe. Und die heutigen Chefs der Partnerschaftskomitees, Jochen Fundel und Gildas Ferchaud, seien würdige Erben.

"Als Visionär oder gar Phantast wäre derjenige bezeichnet worden, der vor 40 Jahren dieses Fest vorhergesagt hätte", rief der Zwiefalter Bürgermeister Hubertus-Jörg Riedlinger aus. Doch diese Visionäre habe es mit Ragg und Girardeau gegeben. Das "gemeinsame Projekt der Jugend" habe die jahrhundertelange Fehde zwischen den Völkern beendet. Hier hätten sich Zwiefalten und La Tessoualle als Pioniere erwiesen. Seit 40 Jahren setze die Jugend das Ziel eines friedlichen Europa in die Tat um. Zahlreiche Treffen auch abseits offizieller Anlässe sorgten für eine unverbrüchliche Grundlage der Beziehungen zwischen den Menschen in beiden Gemeinden.

Gilles Bourdouleix, Abgeordneter in der Nationalversammlung für die Region Maine et Loire, wertete die deutsch-französischen Partnerschaften auf Gemeindeebene als "lokales Spiegelbild" für die Freundschaft zwischen den beiden Ländern. "Die beiden Staaten haben sich versöhnt, um zusammen der Motor des Aufbaus von Europa zu sein", so Bourdouleix.

"Es erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit, dass wir alle hier zusammen sind", gestand der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler. Seit 68 Jahren habe es in Europa keinen Krieg mehr gegeben. Doch der Frieden als "selbstverständliches Ziel" können nur funktionieren, wenn die Menschen sich "in die Bürgergesellschaft einbringen". Die Partnerschaft zwischen La Tessoualle und Zwiefalten sei ein wichtiger Stein im Fundament der Freundschaft zwischen beiden Ländern. "Wir fahren nicht als Touristen hierher, sondern kommen als Freunde. Das ist mehr als ein Schatz", betonte Käppeler.

Gildas Ferchaud, Chef des Partnerschaftskomitees in La Tessoualle, erinnerte an die wichtige Rolle der Jugend. "Damals hat die Jugend entschieden, das Schicksal in die Hand zu nehmen". Und heute besitze die Jugend den Schlüssel zur weiteren Freundschaft. Damit sie diesen nutzen könne, müsse ihr aber auch das Vertrauen entgegengebracht werden. "Wenn Liebe schön macht, sind wir schön, weil wir uns lieben", rief Ferchaud unter dem Beifall der Zuhörer aus.

Sein Zwiefalter Amtskollege Jochen Fundel erinnerte an das "kleine Bäumchen", das vor 40 Jahren gepflanzt und aus dem "ein besonders großer Baum mit starken Wurzeln" geworden sei. So wie ein Baum Wasser brauche, sei Essen für die Menschen unverzichtbar, sagte Fundel weiter und überreichte anschließend den französischen Rednern die ersten Exemplare des Kochbuchs "Zu Tisch mit Freunden" (siehe rechts).

Quelle: SWP vom 15.05.2013, Autor: Ralf Ott

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Kindertheater Ätschagäbele in Münsingen und Theater Lindenhof in Melchingen erhalten vom Land Sondermittel für Kulturelle Bildung

Stuttgart (spd/grüne) Die Fraktionen SPD und GRÜNE hatten mit dem Doppelhaushalt 2013/14 beschlossen, die Kulturelle Bildung für Kinder- und Jugendliche an Theatern in den ländlichen Räumen mit zusätzlichen 400.000 Euro zu stärken. Für die Fördermittel konnten sich professionelle Theater außerhalb der Ballungszentren mit kulturpädagogischen Maßnahmen bewerben. Wie die beiden Landtagsabgeordneten Klaus Käppeler und Thomas Poreski nun erfahren haben, werden im Wahlkreis 61 (Hechingen-Münsingen) das Kindertheater Ätschagäbele in Münsingen und das Theater Lindenhof in Melchingen in den Genuss von zusätzlicher Förderung kommen. Für das Kindertheater Ätschagäbele bedeutet dies eine ½ Stelle für Theaterpädagogik sowie Sachkostenmittel, für das Theater Lindenhof ebenfalls eine ½ Theaterpädagogikstelle für die Spielzeiten 2013/14 und 2014/15.

Klaus Käppeler, Landtagsabgeordneter der SPD: „Dass das Kindertheater Ätschagäbele und das Theater Lindenhof zusätzliche Mittel für die Theaterpädagogik bekommen, spricht für die hochwertige und kontinuierliche Arbeit, die diese Einrichtungen leisten. Wir haben hier im Raum der Schwäbischen Alb, abseits der großen Städte, beträchtlichen Bedarf an kulturpädagogischen Angeboten – mit den Sondermitteln können wir den Ausbau unterstützen.“

Klaus Käppeler und Thomas Poreski sind sich einig, dass Kulturelle Bildung eine enorme gesellschaftliche Bedeutung hat. Thomas Poreski, Betreuungsabgeordneter der Grünen im Wahlkreis Hechingen-Münsingen, ist überzeugt: „Kulturelle Bildung ist ein wichtiger Bestandteil der Kinder- und Jugendbildung. Insbesondere die Theaterpädagogik vermittelt Wissen und Fähigkeiten, die für die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen von großer Bedeutung sind. Gerade deshalb ist uns die zusätzliche Finanzierung von Theaterpädagogikstellen ein wichtiges Anliegen.“ Die beiden Abgeordneten betonen, dass kulturelle Angebote für alle Kinder und Jugendlichen zugänglich sein sollten – unabhängig vom familiären Hintergrund, von der Schulart oder vom Wohnort: „Deswegen stärken wir die Theaterpädagogik am Kindertheater Ätschegäbele und am Theater Lindenhof und weiteren Theatern im ländlichen Raum.“

Info/Hintergrund:

Folgende zwölf Bühnen erhalten eine Förderung aus diesen Sondermitteln:

Theater Tempus fugit, Lörrach

Mausini Theater, Schwackenreute

Kindertheater Ätschagäbele, Münsingen

Eppinger Figurentheater

BAAL novo, Offenburg

Theater Lindenhof, Melchingen

Badische Landesbühne Bruchsal

Württembergische Landesbühne Esslingen

Landestheater Württemberg-Hohenzollern Tübingen Reutlingen

Theater der Stadt Aalen

Freilichtspiele Schwäbisch Hall

Volksschauspiele Ötigheim

Im Vorfeld wurden professionelle Theater mit entsprechendem Sitz oder solche, die in den ländlichen Raum hineinwirken, wie beispielsweise die Landesbühnen, gezielt angeschrieben. Es gingen 28 Anträge von 24 antragsberechtigten Einrichtungen ein. Das Antragsvolumen war doppelt so hoch wie die verfügbaren Sondermittel. Es wurde nun ein Schwerpunkt in die Mitfinanzierung von Theaterpädagogikstellen gelegt.

Widderchen am Lauchertufer

Der Muttertag warf beim Maimarkt in Stetten u.H. seine Schatten voraus. Das lag nicht nur daran, dass die Sonne gestern tatsächlich einmal wieder ein Gastspiel auf der Alb gab und daher Schatten möglich waren. Es lag vor allem an den Herzen: gehäkelte Herzen, genähte Herzen, Herzen aus Keramik und aus Holz geschnitzt und gefilzt zum Aufhängen oder in Kranzform.

Herzig ist der Markt noch immer, auch wenn er wieder ein wenig größer geworden ist. "20 Prozent mehr Stände als voriges Jahr haben wir", hat Ortsvorsteher Hans Locher ausgerechnet. Insgesamt 32 Anbieter haben die Attraktivität der nunmehr fünften Ausgabe des Marktes weiter gesteigert. "Wir haben den schönsten Tag in der Woche erwischt", freute sich Locher. Schon morgens waren zahlreiche Besucher gekommen, am frühen Nachmittag jedoch war zeitweise kein Durchkommen mehr. Kunst, Kunsthandwerk und Selbstgemachtes aus der Region haben, so scheint es, eine ganz besondere Anziehungskraft. Für die Sättigung vor Ort haben nicht nur die bewirtenden Vereine, der TV Stetten und der FC Stetten/Salmendingen, gesorgt. Wer wollte, konnte ein schwäbisches Kebap oder die traditionelle Dinnete aus der Hand essen. Und wer gerne selber kocht, nahm außer den besonderen Zutaten auch noch eine handgenähte Schürze oder einen Topflappen mit dem Konterfei von Marilyn mit heim.

Noch ist die Umgestaltung des Stettener Dorfangers, auf dem der Markt wieder stattfand, nicht ganz abgeschlossen. "Wir machen fast alles selber, das dauert. Aber bis nächstes Jahr ist alles tiptop", versprach Ortsvorsteher Locher. Aber die Kinder, die sich mit Begeisterung an der neu angelegten Badestelle kalte Füße holen, stört das nicht. Der neu geschaffene Lauchert-Zugang, die Wasserspiele und die Balanciersteine im Wasser entsprechen genau den Wünschen der Kleinen.

Doch auch die großen Kinder lieben das Spielen mit dem Wasser. Der gestern neu eingeweihte Widder – eine hydraulische Wasserpumpe – hat es gezeigt. "Jetzt macht es richtig Spaß", fand Landtagsabgeordneter Klaus Käppeler, als er zusammen mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Annette Widmann-Mauz den nigelnagelneuen Widder am Lauchertufer in Betrieb nehmen durfte. In der Schweiz, so erläuterte Hans Locher, werden noch Widder gebaut, weil sie dort zur Tränkung des Viehs auf den Almen noch im Alltag genutzt werden.

In Stetten kommt das Wasser für Mensch und Vieh mittlerweile ja aus der Leitung. Zum Glück, findet Locher. Denn das Zuschlagen der Ventile durch den Druckstoßeffekt macht doch einen ziemlichen Krach. Auch wenn der Erfinder der Wasseranlagen fand, dass es wie das Zusammenstoßen zweier Widderköpfe klinge – daher das Name -, waren die Einwohner wohl doch froh, als die drei großen Widder, die den Ort früher mit Wasser versorgten, still gelegt wurden. Zum Glück der Stettener ist das Widderchen, das am Mittwoch erstmals den Brunnen-Fisch am Lauchertufer mit Wasser versorgte (und von Franz Xaver Locher vorgestellt wurde), ein ganz leiser Vertreter seinen Zunft. Vorsprung durch moderne alte Technik.

Quelle: SWP vom 02.05.13, Autorin und Foto: Tanja Marquardt

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