Terminankündigung: „Die Zukunft unserer Kinder – öffentliche Informations- und Diskussionsveranstaltung zur neuen Bildungspolitik in Baden-Württemberg“ am 5. Juli 2012 in Trochtelfingen

Über diese und andere Themen geht es auf der Veranstaltung „Die Zukunft unserer Kinder“ am kommenden Donnerstag in Trochtelfingen. Referent ist zum einen der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler, der als Rektor der Grund- und Hauptschule Hohenstein auch die praktische Arbeit in Schule und Unterricht kennt. Mit ihm diskutiert Ralf-Michael Röckel, Rektor der Gemeinschaftsschule Walddorfhäslach. 

Der vom SPD-Ortsverein Sonnenalb organisierte Informations- und Diskussionsabend zur neuen Bildungspolitik in Baden-Württemberg ist öffentlich und findet statt am Donnerstag, den 5. Juli 2012, im Feuerwehrgerätehaus Siemensstraße in Trochtelfingen (bitte Parkplätze Werdenberghalle benutzen). 

Die Veranstaltung richtet sich an Eltern, Schüler, Lehrer sowie an alle politisch Interessierten.

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SPD Landtagsabgeordneter Klaus Käppeler zu Gast beim BDK Reutlingen

Am Donnerstag, den 21.06.2012 war der SPD Landtagsabgeordnete des Wahlkreises 61 auf Einladung des hiesigen Bezirksverbandes zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beim Bund Deutscher Kriminalbeamter in Reutlingen eingeladen.

Nach einem Besuch beim Leiter der Polizeidirektion Reutlingen, Herrn Leitenden Polizeidirektor Franz Lutz, stand er den Mitgliedern und Gästen des Bezirksverbandes zum Thema „Polizeistrukturreform“ Rede und Antwort. Die Bedeutsamkeit der Veranstaltung wurde durch die Anwesenheit von Personalratsmitgliedern der Polizeidirektionen Reutlingen und Esslingen unterstrichen.

Neben den Beamtinnen und Beamten war auch das Tarifpersonal mit einer Angestellten vertreten. 

Im Rahmen der kurzen Begrüßung und Einleitung führte der BDK Bezirksverbandvorsitzende Matthias Spitzner aus, dass der Bund Deutscher Kriminalbeamter im Land Baden-Württemberg grundsätzlich hinter der Polizeireform stehe. Er bemängelte allerdings, dass die Berufsverbände zu keinem Zeitpunkt in die Projektarbeit mit einbezogen gewesen seien. Auch das BDK Modell zur neuen Struktur der Kriminalpolizei, das sogenannte „kleine LPD Modell“ fände nicht genügend Gehör. 

Die Kriminalbeamten empfänden derzeit eine große Eigendynamik bei der Umsetzung der Polizeistrukturreform und befürchteten Benachteiligungen im persönlichen und beruflichen Umfeld. Die Sozialverträglichkeit  bei der Umsetzung sei daher für den BDK Reutlingen von zentraler Bedeutung. Entsprechende Kriterien müssten zwingend unter Einbindung eines Personalratsgremiums erfolgen. Die Einbindung der Personalvertretungen im Teilprojekt 8 und 8.5, (Kriminalitätsbekämpfung), beim zukünftigen Polizeipräsidium Reutlingen-Tübingen-Esslingen gelte hier als vorbildlich! 

Viele Kolleginnen und Kollegen nutzten die Gelegenheit und diskutierten mit Klaus Käppeler über die Auswirkungen der Polizeistrukturreform bezogen auf die Kriminalpolizei Reutlingen. Insbesondere wurden die langen Anfahrtswege zum Dienst oder zu Ermittlungen angeführt.

Der Notizzettel von Klaus Käppeler füllte sich  im Verlaufe der Veranstaltung zunehmend. 

Der BDK Reutlingen war sich mit den anwesenden Personalratsmitgliedern insbesondere darüber einig, lange Übergangsfristen zu fordern. Dem SPD Landtagsabgeordneten machten sie klar, dass eine Übergangsphase von 6 – 8 Jahren, mindestens bis 2018, wünschenswert wäre. Damit würden soziale Probleme deutlich entspannt. 

Diese „Hausaufgabe“ wurde Klaus Käppeler mit auf dem Weg gegeben. Er sicherte zu, dass er zwar keine Versprechungen machen könne, sich aber für die maximale Sozialverträglichkeit einsetzen zu wollen. 

Für den BDK Reutlingen:

Matthias Spitzner

Firma Gabriel holt Auszeichnung beim Wirtschaftspreis des Landes Baden-Württemberg nach Oberschwaben

Am 19.06.2012 fand die Ehrung zum Dienstleister des Landes Baden-Württemberg 2012 statt. Das Wirtschaftsministerium forderte Anfang 2012 die Firma Gabriel auf, als Vertreter des Handwerks an diesem hoch dotierten Wettbewerb teil zu nehmen und sich mit den besten Dienstleistungsunternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen und Bereichen zu messen. Dabei punktete der innovative Handwerker, der schon 2010 mit der Auszeichnung beim Umweltpreis des Landes Baden-Württemberg geehrt wurde, mit seinem Gesamtkonzept und seiner einzigartigen Firmenphilosophie die im Betrieb tagtäglich gelebt wird. „Für die Firma Gabriel bedeutet Dienstleistung den Kunden in seinen Bedürfnissen und Wünschen ernst zu nehmen und ihm zu helfen“ so Laudator Guy Selbherr, Vorstandsmitglied der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg.

Um ein echter „Kundenversteher“  zu werden, muss die Sichtweise und Einstellung stimmen. Wenn dies noch mit gegenseitigem Vertrauen und der Bereitschaft , schon in der Planung einer neuen Heizung oder eines Wohlfühlbades viel Zeit, Energie und Leidenschaft in den Kunden zu investieren zusammen kommt, dann sind die Voraussetzungen für eine begeisternde Dienstleistung die logische Konsequenz. Handwerkskunst gepaart mit Jahrzehnte langer Erfahrung und Weitblick für die Anforderungen der nächsten 15 – 20 Jahre, gibt dem Kunden die Sicherheit die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Diesem Handwerkbetrieb liegt bei der Sanierung die ganzheitliche Beratung mit Komplettlösungen besonders am Herzen. Der Kunde wird vom ersten Telefonkontakt, über die ausführliche Beratung, den Einbau der neuen Zukunftsheizanlage oder des Wohlfühlbades – wobei auch Fremdgewerke über sie angeboten und abgerechnet werden – bis hin zum Kundendienst an die Hand genommen. Dabei gilt auch hier für die Fa. Gabriel, freundschaftliche Zusammenarbeit über viele Jahre sind die Voraussetzung für eine gelungene Dienstleistung die allen Spaß macht. Als beruhigend wird von den treuen Kunden empfunden, dass die gesamte Planung und das Risiko bei dem Fachhandwerker und Experten aus Boos liegt. Das alles macht den Unterschied zwischen ausgezeichneter Dienstleistung oder nur monetär ausgerichteter Firmenführung.

Die hochkarätige  16-köpfige Jury sah das Geheimnis ihres Erfolgs in ihre Einstellung mit dem dieser ausgezeichnete Handwerker seine Kunden nicht nur zufrieden stellt, sondern begeistert und glücklich macht. Für die Heizungs- und Badexperten ist die Zusammenarbeit mit dem Endkunden wir eine Ehe, die auf viele Jahre des gemeinsamen Vertrauens, der Sicherheit und Zuverlässigkeit aufbaut. So nimmt es kein Wunder, dass die meisten Neukunden den Weg zur Firma Gabriel durch Empfehlung im Familien- oder Bekanntenkreis finden. Das alles bringt Sie in den erlauchten Kreis der Besten im Land. Egal ob individuelle Wunschergründung, exzellente Beratung, exklusive Ausführung in hochwertiger Handwerkskunst, für jeden wird eine zukunftsweisende Lösung gefunden, die seinem Budget entspricht. So entstehen tolle Lösungen, für die Heiztechnik und das Bad der Zukunft.

Auf die Frage, welchen der vielen bisherigen Auszeichnungen für die Dienstleistungs-Preisträger 2012 am wichtigsten sind, antwortet Andrea Gabriel: „Der Umweltpreis 2010 des Landes Baden-Württemberg war für mich ein Gradmesser wo unsere Firma in Punkto Umweltschutz steht. Der B.A.U.M-Umweltpreis 2011 zeigte unser Nivea im gesamten Bundesgebiet. Aber mit Abstand am wichtigsten ist für mich der Dienstleister des Landes Baden-Württemberg. Er zeigt auf wie nahe wir am Kunden sind und wie wichtig uns die freundschaftlich Beziehung zu unseren Kunden ist. Seit der Betriebsgründung 1976 stand und steht der Kunde im Mittelpunkt unseres Handelns. Es brauchte aber viele Jahre intensiver Arbeit und Energie um das Konzept in seiner heutigen Perfektion zu entwickeln. „Es ist wichtig, dass es Vorbilder wie sie gibt, die auch in Zukunft Dienstleistung bieten, die ihres gleichen sucht“, so ver.di-Chef Frank Bsirske in seiner Festrede.

SPD-Politiker Klaus Käppeler Praktikant bei Paravan

"Gute Wirtschaft braucht gute Arbeit" heißt eine Initiative von SPD-Sozialministerin Katrin Altpeter. "Sie hat die Idee geboren, dass Mandatsträger unserer Partei in die Betriebe gehen und sich dort Arbeitsabläufe anschauen", erklärte Klaus Käppeler, SPD-Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Hechingen-Münsingen, gestern in Aichelau.

Er habe sich gut überlegt, wo er hingehen wolle und mit Paravan einen Betrieb ausgewählt, in dem sozialdemokratisches Gedankengut vorbildlich verwirklicht werde, in dem es darum gehe, Behinderten die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen: "Dieser Ansatz hat mir immer schon gut gefallen", sagt Käppeler, der bei der Landes-SPD im Schulbereich für das Thema Inklusion zuständig ist. Zudem gibt es eine persönliche Beziehung zur Familie Arnold, hat er doch Martina Arnold, die Frau von Firmengründer Roland Arnold, drei Jahre lang an der Münsterschule in Zwiefalten als Klassenlehrer unterrichtet.

Die Führung durch das Werk übernahm Produktionsleiter Hartwig Rukwid. Schon nach wenigen Schritten fiel Käppeler auf, wie sauber es in den Montageräumen war, etwas, worauf Rukwid großen Wert legt, wie er betonte. Viele zum Großteil fabrikneue Fahrzeuge, meistens Vans oder Kleinbusse, stehen in den Montagehallen. Weitere 50 sind außerhalb abgestellt, warten darauf, dass auch sie umgebaut werden. Je nach Schwierigkeit der Umbaumaßnahmen dauert dies von zwei Tagen bis zu acht Wochen, erfuhr der Abgeordnete. Aktuell beträgt die Wartezeit vom Auftrag bis zur Fertigstellung zwischen 12 und 16 Wochen.

Was genau bei Paravan gemacht wird, das zeigte Rukwid an etlichen Beispielen. Etwa einem Kia Carnival, bei dem der Boden tiefer gelegt wird, um eine Innenhöhe von 1,40 Meter zu erreichen, womit über eine Rampe die seitliche Zufahrt mit dem Rollstuhl möglich ist. Ein VW-Transporter wird umgebaut, um die Zufahrt von hinten zu gewährleisten.

Angefangen hat man bei Paravan mit dem Umbau eines Chrysler Voyagers, erinnerte sich Rukwid. Heute sind es die verschiedensten Fahrzeugtypen, die in Aichelau in der Montage zu finden sind, vom Mercedes Sprinter über den VW Caddy bis hin zum preisgünstigen Dacia Logan. Für 18 000 Euro kann Letzterer rollstuhlgerecht geordert werden.

"Jedes Mal, wenn ich vorbeischaue, ist der Betrieb wieder ein Stück größer geworden", staunte Käppeler. 140 Mitarbeiter hat die Firma inzwischen, eine richtige regionale Erfolgsgeschichte. "Ich bin mir sicher, dass hier nicht nur Mindestlöhne gezahlt werden", so Käppeler. Erfreut zeigte er sich auch über die Auskunft, dass die Zulieferer fast ausschließlich aus der Region stammen.

Im Bereich Schlosserei, Fräsen, Laser zeigte ihm Holger Piplat, wie die CNC-Laserschneidanlage funktioniert. Im Verlauf des nachmittags bekam der Politiker noch Einblick in die Rollstuhlfertigung, die Produktion der elektronischen Lenk- und Fahrhilfen wie dem patentierten "Space-Drive" und in die Konstruktion.

Im Gespräch mit Firmenchef Roland Arnold kündigte Käppeler, der sich beeindruckt zeigte von den flexiblen Abläufen im Betrieb, den Besuch von Finanzminister Nils Schmid im Oktober diesen Jahres bei Paravan an.

Quelle: SWP vom 6.6.2012, Autor: Reiner Frenz

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Zuschuss von 1,2 Millionen Euro für Ermstalklinik in Bad Urach

Stuttgart / Bad Urach (spd) Das Land fördert die Umbaumaßnahmen an der Ermstalklinik in Bad Urach mit rund 1,2 Millionen Euro. Wie die SPD-Gesundheitsministerin Katrin Altpeter mitteilte, soll mit den zusätzlichen Mitteln die Uracher Klinik zu einem Zentrum für Altersmedizin ausgebaut werden. Geplant sind unter anderem 18 neue Betten in Bad Urach für die Neurologische Frührehabilitation. Die Akutversorgung, die sogenannte Rehabilitationsphase A, wird zwar weiterhin im Reutlinger Klinikum am Steinenberg verbleiben. Jedoch kann durch die neuen Kapazitäten die Phase B im Prozess der Rehabilitation künftig in Bad Urach erfolgen. Damit ist auch eine räumliche Nähe zu den Fachkliniken Hohenurach gegeben, die auf die weiteren Genesungsschritte (Phasen C bis F) spezialisiert sind. 

Auf die damit verbundenen Vorteile für die Patienten wies der SPD- Wahlkreisabgeordnete Klaus Käppeler hin. „Die Frührehabilitation von Schlaganfallpatienten ist jetzt ohne belastende Ortswechsel möglich“, freute sich Käppeler über die genehmigten Fördermittel aus Stuttgart. Die Entscheidung, den Um- und Ausbau des Klinikums mit Landesmitteln zu unterstützen, zeige zudem den Strategiewechsel der neuen Landesregierung. Es gebe eine Vielzahl von Projekten, die lange versprochen, aber selten realisiert wurden. „Grün-Rot setzt auf eine langfristige Strategie, um eine sinnvolle Kombination von Grundversorgung und Spezialkliniken flächendeckend zu sichern.“ Allein 2012 werde das Land rund 230 Millionen Euro für Krankenhausprojekte einsetzen. „Diese Investitionen sorgen dafür, dass der ländliche Raum gestärkt wird und für Menschen jeden Alters attraktiv bleibt.“