Von Biberach nach Berlin – Martin Gerster MdB

Über Platz 20 der Landesliste schaffte Martin Gerster MdB den Einzug in den Bundestag. In Vorwärts – online http://www.vorwaerts.de/ schreibt er ein Tagebuch über seine ersten 60 Tage als Bundestagsabgeordneter. Martin Gerster war in den letzten drei Jahren als parlamentarischer Berater der SPD-Landtagsfraktion für Bildungsfragen zuständig. Auch als SPD-Kreisvorsitzender gab es für mich als Betreuungsabgeordneter für Biberach viele Verbindungspunkte. Ich freue mich, einen Freund in der SPD – Bundestagsfraktion sitzen zu haben, wenngleich er in der Landtagsfraktion eine große Lücke hinterlässt! Ich wünsche ihm in seiner verantwortungsvollen Arbeit persönliche Zufriedenheit, die notwendige Balance sowie eine stabile Gesundheit!
Sein Tagebuch ist lesenswert!

Klaus Käppeler

Land fördert Albthermen in Urach

STUTTGART/BAD URACH. (rei) Der Wirtschaftsausschuss im Stuttgarter Landtag hat der Förderung des Bad Uracher Thermal- und Heilbades aus Landesmitteln abschließend zugestimmt. Das Land wird die Albthermen mit insgesamt 1,5 Millionen Euro unterstützen. Landeswirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) hatte der Kommune bereits im Frühjahr eine entsprechende Summe zugesagt, allerdings ohne vorher die Zustimmung des Landtags einzuholen.

„Um die Förderung der Tourismusprojekte im Land gibt es immer eine große Konkurrenz, es war deshalb von Minister Pfister überaus fahrlässig, so frühzeitig an die Medien zu gehen“, sagte der SPD-Wahlkreisabgeordnete Klaus Käppeler nach der entscheidenden Sitzung des Wirtschaftsausschusses. Der Diskussionsprozess im Parlament sei Mitte April keineswegs abgeschlossen gewesen, daher habe das eigenmächtige Vorpreschen des Ministers fraktionsübergreifend zu großer Verärgerung geführt. Käppeler: „Das hätte durchaus noch kippen können, Abgeordnete reagieren zur Recht sehr empfindlich, wenn Regierungsmitglieder ihnen ihre Entscheidungen vorwegnehmen wollen.“

Käppeler konnte seine Fraktion frühzeitig vom Gesamtkonzept für die künftigen Uracher Bäder überzeugen. So hatte der Abgeordnete unter anderem das zuständige Ausschussmitglied und Berichterstatter für den Antrag, den Ulmer SPD-Landtagsabgeordneten Martin Rivoir, zu einem Vororttermin nach Urach eingeladen. Zusammen mit Bürgermeister Markus Ewald hatte er dabei intensiv für die Aufwertung der Bäder geworben. „Die Albthermen sind ein wichtiger Anziehungspunkt weit über die Region hinaus sind“, so Käppeler. Dass die Nachbargemeinden ebenfalls einen Beitrag zur Finanzierung leisten werden, habe den hohen Stellenwert zusätzlich verdeutlicht und die positive Entscheidung insgesamt maßgeblich beeinflusst.

Bürgerinformation – Sonderausgabe zur Bundestagswahl

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Freundinnen und Freunde,

Mit dieser Sonderausgabe meiner regelmäßig erscheinenden Bürgerinformation möchte ich noch einmal eindringlich auf die Bundestagswahl am kommenden Sonntag hinweisen!
 

Themen dieser Ausgabe:

  • Bundestagswahl am 18. September 2005
  • Rückblick: Nominierung für die Landtagswahl 2006
  • Rückblick: Fahrradtour durch den Wahlkreis
  • Mein persönlicher Endspurt: Termine

Bundestagswahl am 18. September

nach kurzem und intensivem Wahlkampf steht nunmehr die Bundestagswahl am 18. September vor der Tür. Leider sind noch immer viel zu viele Menschen unentschlossen, ihr Recht auf Mitbestimmung zu nutzen und wollen den Wahlurnen fern bleiben.

Auf diesem Weg möchte ich deshalb noch einmal daran erinnern, wie wichtig es ist, dass bei dieser für die Zukunft Deutschlands entscheidenden Wahl so viele Menschen wie möglich ihre Stimme abgeben. Nutzen Sie Ihre / nutzt Eure Möglichkeit, die Zukunft unseres Landes mit zu entscheiden, geht zur Wahl und nehmt alle Unentschlossenen mit!

Nicht zuletzt das TV-Duell hat noch einmal deutlich gemacht, dass die Kompetenz, dieses Land zukunftsfähig zu regieren und zu gestalten, bei Gerhard Schröder und der SPD liegt.

Der Kanzler hat nicht nur bessere Sympathiewerte, er hat – zusammen mit der SPD – auch die besseren Argumente für die Fortsetzung seiner Regierungspolitik:

Zur Steuerpolitik:

Das von der CDU in weiten Teilen nicht mitgetragene Kirchhof-Modell schadet Deutschland. Es ist sozial ungerecht und belastet einseitig Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Familien, Rentner, Behinderte und Ehrenamtliche.

Die bis nach der Wahl unter Verschluss gehaltenen 418 Subventionskürzungen von CDU/CSU sind beispielhaft für den unehrlichen Umgang der Unionspartei mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Unter Merkel müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf eine erhöhte Mehrwertsteuer, eine gekürzte Ausbildungsvergütung, die Kürzung der Pendlerpauschale, die Abschaffung der Steuerfreiheit von Sonntags-, Feiertags- und Nachtzuschlägen und nicht zuletzt die Kopfpauschale einstellen.

Zu Kopfpauschale und Bürgerversicherung:

Die Menschen in Deutschland wollen eine solidarische Krankenversicherung, über die sich alle gerecht an der Finanzierung des Gesundheitssystems beteiligen. Mit den Plänen von CDU/CSU zur Kopfpauschale, zahlen alle das Gleiche: Manager genauso viel wie Hausmeister! Die Kopfpauschale ist unsolidarisch und die Bürgerversicherung der SPD die bessere Alternative: Denn alle Bürgerinnen und Bürger werden versichert, Beamte genauso wie Selbständige, Politiker und alle anderen Beschäftigten. Jeder Versicherte bezahlt Beiträge in Abhängigkeit seiner finanziellen Leistungsfähigkeit. Die beitragsfreie Familienversicherung bleibt dabei  erhalten!

Zur Familienpolitik:

In der vergangenen Legislaturperiode hat die SPD den Auf- und Ausbau von Ganztagesschulen in Deutschland mit 4 Mrd. EUR gefördert. Annette Schavan, Baden-Württembergs Kultusministerin und Bildungsministerin in Merkels Schattenkabinett, war nicht bereit, finanzielle Fördermittel für das Projekt Ganztagesschule aus dem Haushalt ihres Ministeriums zur Verfügung zu stellen!

Während es mit CDU/CSU familienpolitisch zurück in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts geht,  wird sich die SPD auch in Zukunft für mehr und bessere Betreuungsangebote, für einen Rechtsanspruch auf Betreuungsplätze ab dem 2. Lebensjahr und für die schrittweise Gebührenfreiheit für Kindertagesstätten einsetzen.

Zur Arbeitsmarktpolitik:

Arbeitsplätze werden weder durch eine geringe Senkung der Lohnnebenkosten, noch durch die Beschneidung von Arbeitnehmerrechten gewonnen, wie sie CDU/CSU und FDP vorhaben.

Neue Arbeitsplätze entstehen durch innovatives und zukunftsorientiertes Denken.

Die SPD setzt deshalb auf die Förderung von Forschung und Entwicklung. Sie garantiert die Erhaltung von Arbeitnehmerrechten wie Kündigungsschutz, Tarifautonomie und Mitbestimmung.

Mit der SPD gibt es kein Lohn- und Sozialdumping! Die SPD wird sich auch in Zukunft für existenz- sichernde Löhne einsetzen. Der europäischen Dienstleistungsrichtlinie wird nur zugestimmt, wenn diese sozial ausgewogen ist und Verstößen gegen die Ordnung auf dem Arbeitsmarkt vorbeugt. 

Zur Energiepolitik:

Die gegenwärtige Preisentwicklung bei Öl und Benzin unterstreicht die Wichtigkeit einer Energiepolitik für erneuerbare Energien. Mit Merkel wird die Förderung erneuerbarer Energien zurückgefahren und ein wichtiges Zukunftsfeld preisgegeben.

Die SPD setzt auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien und wird saubere Energien, wie Wind- und Solarenergie und die Erzeugung von Energie aus Biomasse weiter verstärkt fördern. Im Gegensatz zu CDU/CSU und FDP hält die SPD am Atomausstieg fest!

Zur Außenpolitik:

Standhaftigkeit, Durchsetzungsvermögen und ein klares Nein zum Einsatz deutscher Bundeswehrtruppen  im Irak zeichnen die Außen- und Friedenspolitik Gerhard Schröders aus.

Die SPD steht auch in Zukunft für ein selbstbewusstes und friedliches Deutschland, das seine globale Verantwortung wahrnimmt. Mit der SPD gibt es deshalb auch weiterhin keine Entsendung deutscher Truppen, wo wir nicht vom Einsatz militärischer Mittel überzeugt sind und wenn es kein Mandat der UN dafür gibt. Instrumente zur Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen werden gestärkt.

Alternativ würden deutsche Soldaten mit Merkel im Irak stehen und auch im Inland eingesetzt. 

Es gibt eine Menge Gründe am 18. September für die SPD zu stimmen und das „Schicksal“ Merkel abzuwenden.

Deshalb: Die Erststimme für unsere SPD-Kandidaten:

Herta Däubler-Gmelin MdB im Wahlkreis Tübingen – Hechingen

Sebastian Weigle im Wahlkreis Reutlingen

Martin Gerster im Wahlkreis Biberach-Wangen

Die Zweitstimme entscheidet über die Zusammensetzung des neuen Bundestages und damit auch über den zukünftigen Kanzler.

Deshalb: Die Zweitstimme für die SPD und  für Gerhard Schröder.

Rückblick: Nominierung für die Landtagswahl im März 2006

Am 15. Juli 2005 wurde ich in der Stadthalle in Hechingen von den SPD-Mitgliedern im Wahlkreis mit allen Stimmen erneut zum Kandidaten für die Landtagswahl im März 2006 gewählt. Dieser 100-prozentigen Zustimmung   – ich selbst habe mich auch gewählt, denn ich möchte ja gerne mein Mandat verteidigen! – folgte  eine äußerst positive Bewertung in der Presse,  mündliche Gratulationen und Glückwünsche per Email. Ich empfinde dieses überzeugende Votum als Bestätigung meiner bisherigen Arbeit, als Auftrag, diese so fortzuführen und alles daran zu setzen, erneut für die SPD das Mandat in den Wahlkreis Hechingen-Münsingen-Metzingen zu holen. Und ganz ehrlich: das hat richtig gut getan! Meine Rede kann übrigens hier nachgelesen

Rückblick: Fahrradtour durch den Wahlkreis

Schon lange vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen plante ich meine 3. Radtour durch den Wahlkreis. Die überaus positiven Erfahrungen bei meinen beiden vorherigen Radtouren bestärkten mich in meinem Vorhaben, erneut ganz zeitintensiv den Wahlkreis zu „erfahren“. Dabei hatte ich bei meiner Tour Petrus auf meiner Seite: In diesem doch insgesamt sehr verregneten Sommer erwischte ich mit der letzten August- und der ersten Septemberwoche genau die beiden schönsten Wochen des Spätsommers. Dass nun meine Fahrradtour auch in die Rubrik  „Wahlkampfunterstützung für Sebastian Weigle und Herta Däubler-Gmelin“ gerückt wurde, tat der Freude des gemeinsamen Radelns keinen Abbruch.

Meinen Dank möchte ich auf diesem Wege allen Mitradelnden aussprechen, ob es sich um Bürgermeister, Ortsvorsteher, SPD-Mitglieder oder Sympathisanten handelt. Als sehr wohltuend empfanden wir, wie freundlich wir überall aufgenommen wurden! Ein weiterer Dank an meinen Mitarbeiter Jan-Dirk Naegelsbach, dem ein Großteil der organisatorischen Abwicklung der Tour oblag, sowie Kerstin Petermann, der SPD-Ortsvereinsvorsitzenden von Metzingen, deren Fahrrad ich nun zum dritten Mal steuerte!

Eine ausführliche Darstellung der Fahhradtour vermittelt meine Homepage: Unter Wahlkreis finden sich Fotos, Berichte und Zeitungsberichte!

Mein persönlicher Endspurt: Termine

14.09. 9.30 Uhr Infostand in Hechingen, Marktplatz
15.09. 15.30 Uhr Betriebsbesichtigung mit Generalsekretär Klaus Uwe    Benneter bei Firma TETEC® Tissue Engineering Technologies AG in Reutlingen
17.00 Uhr Reutlingen, Marktplatz, Kundgebung mit Generalsekretär Klaus Uwe Benneter
19.00 Uhr Hechingen, mit Herta Däubler-Gmelin: Betriebsbesichtigung bei der Busunternehmung Wiest & Schürmann und Gespräch mit der Kreishandwerkerschaft Zollernalb
16.09 15.00 Uhr Infostand  in Trochtelfingen, Edeka-Markt
19.00 Uhr 25 Jahre VHS Metzingen – Festakt
17.09. 08.30 Uhr Infostand in Metzingen, Kelternplatz
10.30 Uhr Infostand in Bad Urach, Marktplatz
18.09. 08.00 Uhr Zwiefalten, Rathaus, Wahlausschuss
18.00 Uhr Reutlingen, Gaststätte Uhlandhöhe, Wahlparty

Freundlich grüßt

Klaus Käppeler

Radtour 2005: 8. Tag – Tour über den Truppenübungsplatz

MÜNSINGEN. Weite. Und Ruhe. Eine Landschaft, in der der Blick nicht dauernd gegen Betonwände oder Stromleitungen prallt. Für den Naturschützer Günter Künkele ist das eine der Besonderheiten des Truppenübungsplatzes und künftigen Biosphärengebiets Münsinger Hardt: »Die Menschen suchen heute sehnsüchtig nach einer solchen Landschaft.«

Eine große Gruppe von Menschen war am Donnerstag in dieser Landschaft so unterwegs, wie es bald vielleicht jeder tun darf: auf einer geführten Radtour. Zur letzten der Wahlkreis-Touren des SPD-Landtagsabgeordneten Klaus Käppeler war der Andrang unerwartet groß: 65 Leute packten die Gelegenheit beim Schopf, das bisherige Sperrgebiet auf dem Fahrrad zu erleben – zum allerersten Mal.

Leerer war die Landschaft nie

»Es ist weder ein Gebirg oder Berg, noch eine Ebene, sondern eine hohe, hügelige Fläche, mit Berg und Thal, Ebenen und Schluchten«, heißt es in der Oberamtsbeschreibung von 1825 über das Münsinger Hardt. »Es ist eine hügelige Fläche mit Berg und Tal und vielen rauen Schotterpisten«, können die Radler der Käppeler-Gruppe hinzufügen. Die Weitläufigkeit der Landschaft mit ihren sanft geschwungenen Kuppen und Trockentälern haben sie einen ganzen Tag lang buchstäblich erfahren.

Grillen zirpen, Kolkraben krächzen. Sonst ist nur das Sirren der Räder und das Knirschen des Schotters zu hören. Es riecht nach Thymian und manchmal nach Schafen.

Dünn besiedelt war diese Landschaft schon immer. Leerer war sie nie. Die vielen Schilder, die Schießbahnbegrenzungen, die Ziele und zerschossenen Panzer aus Soldatenzeiten – alles schon abgebaut. Derzeit sind die letzten Bundeswehr-Mitarbeiter dabei, einsturzgefährdete Türme oder Bunker einzuzäunen, wie Oberstleutnant Dieter Kargl berichtet. Aus Sicherheitsgründen und im Auftrag der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die das Militärgelände zum Jahreswechsel übernimmt.

Auch Turm Lindequist ist eingezäunt. Er hat fast hundert Jahre auf dem Buckel und sieht wirklich baufällig aus. Sehr massiv dagegen der in die Erde gebaute Pferdestall, wo die Artilleriepferde früherer Soldatengenerationen an das Donnern der Geschütze gewöhnt wurden. Hier hält die Gruppe Mittagsrast. Im Fackelschein gibt’s Wecken und Wasser: Bei Regen hätten die Radler in diesem Pferdekeller ein Dach über dem Kopf gehabt. So aber rasten die meisten lieber draußen unter Bäumen.

»Genießen Sie das archaische Landschaftsbild.« Günter Künkele, Vorsitzender des Naturschutzbundes Alb-Neckar (BNAN), hat die Gruppe auf eine weitere Besonderheit des Platzes aufmerksam gemacht: Hier sieht es aus wie vor hundert, zweihundert Jahren. Weidbuchen, Hutewälder, Holzwiesen: Das sind Landschaftsformen, die es anderswo kaum mehr gibt. Kuppen wie der Kuhrain erzählen Geschichten. Hierher kamen die Kuhhirten aus Ennabeuren mit ihren Herden. Heute kommen die Schäfer.

Wie künftig hier geradelt wird? Vermutlich ebenfalls in der geführten Gruppe. Alles andere wäre zu gefährlich im stark munitionsbelasteten Gebiet, glaubt Künkele. Wäre zumindest für den fremden Besucher vielleicht auch in anderer Hinsicht gefährlich: Auf den vielen rauen Schotterpisten zwischen sanften Kuppen und Trockentälern hat man sich ruckzuck verfranst. (GEA)

Hoher Besuch bei Münsinger Reservisten

MÜNSINGEN. Auf Einladung der Reservistenkameradschaft Münsingen besuchten während des September-Kameradschaftsabends der Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler (SPD) sowie der Bundestagskandidat für die SPD im Wahlkreis Alb-Ermstal-Reutlingen Sebastian Weigle die Münsinger Reservisten.

Bei der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Siegfried Müller zeigte er sich besonders erfreut darüber, dass Herr Käppeler und Herr Weigle sich kurzfristig und zu Beginn der heißen Phase des Bundestagswahlkampf die Zeit und Mühe gemacht haben, um bei einer Reservistenkameradschaft in ihrem Wahlkreis vorbeizuschauen.

Leider, so Müller, zeigte der Präsident des Reservistenverbandes sowie Bundestagsabgeordnete Ernst-Reinhard Beck bis dato kein Interesse, seine Reservisten zu besuchen.

Nach der Vorstellung des Reservistenverbandes, stellte Sebastian Weigle in einem kurzen Abriss sein aktuelles Wahlprogramm vor. Dabei ist die Entwicklung im ländlichen Raum und die damit einhergehende Verbesserung der Verkehrprojekte eines seiner Schwerpunkte.

Im Anschluss stellte sich Herr Weigle den Fragen der anwesenden Kameraden, die von Arbeitsplatzpolitik über Beibehaltung der Wehrpflicht zu vorgesehenen Freigabe der Ölreserven durch die Regierung bis zur aktuellen Schulpolitik im Münsinger Raum führte.

Besonders hoch schlugen die Wogen dann doch bei der anschließenden Diskussion zum Thema Wehrpflicht und Auslandseinsätze der Bundeswehr. Ein interessanter und durchaus ansprechender Vorschlag, wäre die Einführung eines Pflichtjahres.

Beim zweiten Teil des Abends hatten die Gäste Gelegenheit am offiziellen Teil der Zusammenkunft teilzuhaben um festzustellen mit welchen Problemen sich die Kameradschaft auseinander zu setzen hat. Außerdem stellte Schriftführer Roland Friedrich den momentanen Stand zur Gründung der freien Kameradschaft „ Herzog-Albrecht „vor.

Zum Abschluss der Veranstaltung bedankte sich der Vorsitzende nochmals bei seinen Gästen und wünschte ihnen für die anstehende Bundestagswahl viel Erfolg .

Radtour 2005: 7. Tag – Akutkrankenhaus für Hechingen!

HECHINGEN. (rei) Der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler hat sich dafür ausgesprochen, den Klinikstandort Hechingen zu erhalten. Käppeler unterstützt die Forderungen der Stadt und des Fördervereins, ein Akutkrankenhaus für die Erstversorgung und Notfallbehandlungen zu etablieren. Käppelers Besuch in Hechingen war Teil einer zweiwöchigen Radtour durch den gesamten Wahlkreis, in der Region Zollernalb informierte sich der Abgeordnete auf einer Tagestour in mehreren Einrichtungen über aktuelle Entwicklungen in der Gesundheitsversorgung und Medizintechnik.

„Die Stadt Hechingen und ihr Einzugsbereich benötigen ein Krankenhaus für die Erstversorgung“, erklärte Käppeler bei seinem Besuch. An der Besichtigung im Hechinger Krankenhaus nahm auch die Tübinger Bundestagsabgeordnete Herta Däubler-Gmelin teil, die sich wie Käppeler mit der endgültigen Aufgabe des Hauses nicht abfinden will. Im Gespräch mit dem Chef der Hechinger Klinik, Ferdinand Faigle, Pflegedienstleiter Thomas Scholz und Vertretern des Betriebsrats sagte Käppeler seine Unterstützung für das Konzept eines Akutkrankenhauses zu: „Der Beschluss über die Schließung des Hauses als Teil der Kreiskliniken darf nicht das letzte Wort sein.“

Weitere Stationen an diesem Tag für die Radlergruppe waren Besuche ortsansässiger Unternehmen im Gesundheitsbereich, dazu gehörten die Firmen Pegasus, eine Fachgesellschaft der Arbeitsmedizin , sowie Gambro Medizintechnik. Bei Gambro in Hechingen, wo die Produktion fast rund um die Uhr läuft, kam auch der von CDU/CSU und FDP angekündigte Wegfall der Steuerbegünstigung für Nacht- und Schichtarbeit zur Sprache. Käppelers Fazit: „Die Geschäftsleitung hat klar zu erkennen gegeben, dass ein Ausgleich über höhere Löhne gegenwärtig unmöglich ist.“ Zudem befürchte die Geschäftsleitung negative Auswirkungen für die Stimmung und Motivation in der Belegschaft, sollten die Pläne der Opposition wahr werden.

Beim abschließenden Empfang durch Bürgermeister Jürgen Weber für die „Roten Radler“ waren die Eindrücke des Tages noch sehr präsent. Auch Bürgermeister Weber warb noch einmal intensiv darum, den Klinikstandort Hechingen nicht aufzugeben.

Mit dem Rad über Truppenübungsplatz

MÜNSINGEN. (rei) Zum Abschluss einer zweiwöchigen Radtour durch seinen Wahlkreis lädt der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler zu einer Fahrt durch den ehemaligen Truppenübungsplatz Münsingen ein. Die Fahrt beginnt am kommenden Donnerstag, 8. September 2005, um 9.30 Uhr in Münsingen-Auingen beim Eingang zum „Alten Lager“.

Die Tour wurde so geplant, dass die Teilnehmer über die künftige Nutzung des Truppenübungsplatzes als Kerngebiet des Biosphärengebietes Schwäbische Alb detailliert informiert werden. Mit Oberstleutnant Dieter Kargl sowie dem Naturkundler Günther Künkele (Vorsitzender des BNAN) konnte Käppeler zwei ausgewiesene Experten als Führer gewinnen. Für Verpflegung und Getränke ist ebenfalls gesorgt, die Teilnehmer haben die Möglichkeit, an der Verkostung regionaler Produkte teilzunehmen.

Da der Truppenübungsplatz normalerweise für die Öffentlichkeit gesperrt ist, verlangen die Aufsichtsbehörden aus formelle Gründen von allen Teilnehmern eine schriftliche Haftverzichtserklärung. Wer noch mitradeln möchte, sollte sich möglichst vorab im Abgeordnetenbüro melden. Kontakt: Telefon: 0 73 83/942-407 oder Telefax 0 73 83/942-408 beziehungsweise E-Mail Klaus.Kaeppeler@spd.landtag-bw.de.

Radtour 2005: 6. Tag – Neue Erkenntnisse auf der Ermstour

METZINGEN / DETTINGEN / BAD URACH. (rei) Auf einer Radtour entlang der Erms hat sich der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler über aktuelle Entwicklungen in den angrenzenden Kommunen informiert. Die Fahrt war Teil einer zweiwöchigen Rundfahrt, die Käppeler durch den gesamten Wahlkreis mit den Regionen Ermstal, Münsinger Alb und Zollernalb führte.

Die „Roten Radler“ machten zunächst Halt an der Baustelle zum zweiten Abschnitt der Ortsumfahrung Metzingen, wo sie von Oberbürgermeister Dieter Hauswirth begrüßt wurden. Hauswirth bedankte sich bei Käppeler für dessen Engagement für die neue Ortsumfahrung. „Hier haben Partei übergreifend viele Menschen an einem Strang gezogen, ohne die Sondermittel der Bundesregierung und die Mauteinnahmen hätte das Projekt aber so schnell nicht realisiert werden können.“

Ab Bad Urach begleitete Bürgermeister Markus Ewald die Radlergruppe auf seinem Mountainbike. Bei einem längeren Aufenthalt in Seeburg erläuterte die Ortsvorsteherin Uthe Scheckel die Aktivitäten der Verwaltung und Bürgerschaft bei der Neugestaltung des Ortskerns. Seeburg habe noch einige ungenutzte Potenziale, so Scheckel, dazu gehörten nicht zuletzt die Geschichte des Ortes und die hervorragende Lage für touristische Aktivitäten. Käppeler zeigte sich beeindruckt von den ambitionierten Plänen: „Ich werde bei meinen Fahrten nach Stuttgart nun häufiger Halt in Seeburg machen.“ Käppeler versprach, die Seeburger bei der Beantragung von Landesmitteln aktiv zu unterstützen.

Auf der Rückfahrt wechselten Käppeler und sein Zweitkandidat für die Landtagswahl, der Metzinger Erste Bürgermeister Michael Lucke, in Neuhausen das Verkehrsmittel: Beide fuhren in einer Rikscha durch die Metzinger Innenstadt zum Jugendklub „Thing“. Käppeler besichtigte zum Abschluss der Tagesetappe die Einrichtung und diskutierte mit den Jugendlichen über die kommende Bundestagswahl.

Ortsvorsteherin Uthe Schickel (Mitte) erläuterte Klaus Käppeler (rechts)
und Bürgermeister Markus Ewald (links) die Pläne
für die Weiterentwicklung Seeburgs.

Radtour 2005: 5. Tag – Holz-Tour

PFRONSTETTEN / TROCHTELFINGEN / HOHENSTEIN / ENGSTINGEN. (rei) Der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler hat im Rahmen seiner zweiwöchigen Radrundfahrt durch den Wahlkreis in einer Tagestour die Holzindustrie auf der Alb erkundet. Die Etappe der „Roten Radler“ führte von Pfronstetten über Hohenstein und Wilsingen nach Engstingen, Schlusspunkt war die Teilnahme am Spatenstich zur neuen Bücherei in Trochtelfingen. Käppeler und seine Gruppe wurde an diesem Tag vom Reutlinger SPD-Bundestagskandidaten Sebastian Weigle begleitet.

„Holz ist für die Alb ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, wir wollten uns an diesem Tag eine Überblick von der Holzbewirtschaftung über die Verarbeitung bis zum Endprodukt verschaffen“, begründete Käppeler den thematischen Schwerpunkt der Tour. Nach dem Start in Pfronstetten machten Käppeler und seine Mitfahrer zunächst in Wilsingen Station, wo SPD-Gemeinderat Helmut Mader das neue Dorfgemeinschaftshaus vorstellte.

In Hohenstein-Oberstetten empfing Geschäftsführer Johannes Schwörer die Gruppe und informierte in einem Rundgang über das Werksgelände ausführlich über aktuelle Entwicklungen in der Produktion von Fertighäusern. SPD-Bundestagskandidat Sebastian Weigle zeigte sich beeindruckt vom Biomasse-Heizkraftwerk, das Strom für rund 60.000 Menschen und damit fast das Doppelte des Eigenbedarfs produziert: „Das ist ein tolles Beispiel, wie durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz der Bundesregierung regenerative Energiegewinnung an Bedeutung gewonnen hat und sicherlich eine gute Investition, wenn man die aktuelle Entwicklung auf dem Ölmarkt betrachtet.“

Weitere Stationen waren das Sägewerk von Heiner Roth in Engstingen und die Schreinerei Freudemann im Gewerbegebiet Haid. Der Vorstandsmitglieder des Gewerbeparks, die Bürgermeister Klaus-Peter Kleiner (Engstingen) und Friedrich Bisinger (Trochtelfingen) sowie Geschäftsführer Manfred Jungbeck, erläuterten Käppeler und Weigle den Verlauf der Konversion des ehemaligen Militärgeländes. Käppelers Fazit: „Als Fachpolitiker für den ländlichen Raum nehme ich mit nach Stuttgart, dass wir an der regionalen Kreislaufwirtschaft des Mittelstandes festhalten müssen. Zur gezielten Förderung durch Bund und Land gibt es keine vernünftige Alternative.“