SPD-Elterntag am 13. März im Landtag

STUTTGART. (rei) Unter dem Motto „Schule braucht Eltern und Eltern brauchen Schule“ steht in diesem Jahr der Elterntag der SPD-Landtagsfraktion am Samstag, 13. März, in Stuttgart. Der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler (Zwiefalten) lädt dazu alle Interessierten aus seinem Wahlkreis (Hechingen – Münsingen – Metzingen) sowie aus seinem Betreuungswahlkreis Biberach herzlich ein.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung im Landtag steht ab 10.15 Uhr das Zusammenspiel von Lehrkräften, Eltern und Schülern. Wissen zu vermitteln sowie Entscheidungsfähigkeit, Demokratieverständnis und Toleranz zu entfalten, gelinge nach Ansicht der SPD-Landtagsfraktion bei Kindern und Jugendlichen am besten, wenn Eltern und Lehrkräfte eng zusammenarbeiten.

Wie dies am besten funktionieren kann und welche Bedeutung dabei der Ganztagsschule zukommt, erörtern Experten aus Theorie und Praxis auf Einladung der SPD-Fraktion im Plenarsaal des Landtags. Hauptreferent ist in diesem Jahr Prof. Dr. Heinz Günter Holtappels vom Institut für Schulentwicklungsforschung von der Universität Dortmund.

Die Teilnahme ist kostenfrei, allerdings ist eine kurze Anmeldung per E-Mail unter uschi.laubig@spd.landtag-bw.de oder telefonisch unter 0711/2063-781 erforderlich. Ein detailliertes Programm kann im Internet unter www.spd.landtag-bw.de eingesehen und herunter geladen werden.

Initiative gegen Genfood-Produktion

MÜNSINGEN/METZINGEN/BAD URACH. (rei) Der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler hat den Kreisbauernverband dazu aufgefordert, sich für die traditionelle Landwirtschaft in der Region einzusetzen. Käppeler hatte bereits auf der Lichtmesstagung des Kreisbauernverbandes für einen Verzicht auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen geworben. Nach mehreren Gesprächen mit Landwirten in der Region sieht sich Käppeler in seiner Position bestätigt und bat nun den Vorsitzenden der Kreisbauernschaft, Gebhard Aierstock, um Unterstützung.

„Verbraucher wie Landwirte lehnen gentechnische veränderte Lebensmittel überwiegend ab, vermeintlichen Vorteilen durch günstige Produktion und Absatz stehen große wirtschaftliche Risiken gegenüber“, schrieb Käppeler an den Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes Aierstock. Die Kleinräumigkeit der Landwirdschaft im Land würde besondere Schutzmaßnahmen erforderlich machen, um eine echte Koexistenz gentechnikfreier und gentechnisch veränderter Pflanzen zu garantieren.

Der SPD-Abgeordnete hegt jedoch erheblich Zweifel an der Sicherheit solcher Maßnahmen. Käppeler: „Selbst CDU-Landwirtschaftsminister Stächele sieht keine Möglichkeit, gentechnikfreie Zonen langfristig rechtlich durchsetzen zu können.“ Im Gegensatz zur Landesregierung will sich die SPD-Landtagsfraktion damit aber nicht zufrieden geben und stattdessen „durch geeignete Maßnahmen erreichen, dass Landwirte freiwillig auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verzichten“. Fördermittel der Landesregierung müssten so eingesetzt werden, dass eine Produktion gentechnisch veränderter Erzeugnisse unrentabel würde.

Käppeler erwartet vom Kreisbauernverband eine eindeutige Positionierung gegen Gentechnik in der Landwirtschaft und verwies auf eine entsprechende Initiative der Bauern im Bodenseekreis. „Eine gentechnikfreie Landwirtschaft kann für die Zukunft unserer Region zum entscheidenden Vermarktungsvorteil werden, den es zu sichern und schließlich zu nutzen gilt.“ Nur so behielten auch die bestehenden Qualitäts- und Gütesiegel ihren Wert.

Keine Gentechnik in der Region Zollernalb

HECHINGEN. (rei) Der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler hat den Kreisbauernverband dazu aufgefordert, sich für die traditionelle Landwirtschaft im Raum Zollernalb einzusetzen. Nach mehreren Gesprächen mit Landwirten in der Region sieht sich Käppeler in seiner Position bestätigt und bat nun den Vorsitzenden der Kreisbauernschaft, Alexander Schäfer, um Unterstützung.

„Verbraucher wie Landwirte lehnen gentechnische veränderte Lebensmittel überwiegend ab, vermeintlichen Vorteilen durch günstige Produktion und Absatz stehen große wirtschaftliche Risiken gegenüber“, schrieb Käppeler an den Vorsitzenden des Kreisbauernverbandes Schäfer. Die Kleinräumigkeit der Landwirdschaft im Land würde besondere Schutzmaßnahmen erforderlich machen, um eine echte Koexistenz gentechnikfreier und gentechnisch veränderter Pflanzen zu garantieren.

Der SPD-Abgeordnete hegt jedoch erheblich Zweifel an der Sicherheit solcher Maßnahmen. Käppeler: „Selbst CDU-Landwirtschaftsminister Stächele sieht keine Möglichkeit, gentechnikfreie Zonen langfristig rechtlich durchsetzen zu können.“ Im Gegensatz zur Landesregierung will sich die SPD-Landtagsfraktion damit aber nicht zufrieden geben und stattdessen „durch geeignete Maßnahmen erreichen, dass Landwirte freiwillig auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verzichten“. Fördermittel der Landesregierung müssten so eingesetzt werden, dass eine Produktion gentechnisch veränderter Erzeugnisse unrentabel würde.

Käppeler erwartet vom Kreisbauernverband eine eindeutige Positionierung gegen Gentechnik in der Landwirtschaft und verwies auf eine entsprechende Initiative der Bauern im Bodenseekreis. „Eine gentechnikfreie Landwirtschaft kann für die Zukunft unserer Region zum entscheidenden Vermarktungsvorteil werden, den es zu sichern und schließlich zu nutzen gilt.“ Nur so behielten auch die bestehenden Qualitäts- und Gütesiegel ihren Wert.

Sanierung der Landesstraße L245 zwischen Zwiefalten und Wimsen

HAYINGEN/ZWIEFALTEN. (rei) Der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Käppeler (Zwiefalten) will eine grundlegende Sanierung der Verbindungsstraße zwischen Hayingen und Zwiefalten erreichen und hat sich in der Angelegenheit an Landesverkehrsminister Ulrich Müller (CDU) gewandt. Der Minister hat zwischenzeitlich reagiert und will Käppelers Vorschläge eingehend prüfen.

„Die Landesstraße L245 ist in einem desolaten Zustand, insbesondere der Abschnitt zwischen Zwiefalten und Wimsen wird sehr stark durch den Tourismusverkehr belastet“, schrieb Käppeler an Verkehrsminister Müller. Das Naturdenkmal Wimsener Höhle sei ein beliebtes Ausflugsziel, das häufig zusätzlich zum Besuch des Münsters in Zwiefalten angesteuert werde. „Nachdem in den letzten Jahren immer wieder partielle Flick- und Reparaturarbeiten vorgenommen wurden, sollte unbedingt eine grundlegende Sanierung geprüft werden.“ Die sei „auf lange Sicht die wohl günstigere Lösung“, begründete Käppeler seine Forderung.

Der Abgeordnete nahm die Anfrage zum Anlass, eine grundlegende Erhebung zum Zustand der Landesstraßen auf der Münsinger Alb zu erstellen. Dazu gehörten die Reparaturkosten in den letzten zehn Jahren ebenso wie die sich daraus ergebenden Planungen für künftige Sanierungsmaßnahmen. Käppeler: „Die Straße zwischen Ehrenfels und Zwiefalten ist ebenfalls eine Zumutung, eine abschnittsweise Sanierung wie bereits zwischen Hayingen und Ehrenfels wäre ein gangbarer Weg.“

Pro Postagentur in Grabenstetten

STUTTGART/GRABENSTETTEN. (rei) Der Wahlkreisabgeordnete Klaus Käppeler setzt sich für eine Postserviceagentur in der Gemeinde Grabenstetten ein. In einem Schreiben an die Postdirektion Stuttgart bat Käppeler die verantwortlichen Mitarbeiter zu prüfen, ob eine feste Einrichtung im Ort möglich sei. In Grabenstetten existiert gegenwärtig nur ein so genannter „Mobiler Post Service“.

„Der im Ort ansässige Lebensmittelladen Kraft wäre interessiert und bereit, eine Agentur im Laden einzurichten“, schrieb Käppeler an die Postdirektion. Der SPD-Abgeordnete verwies darauf, dass bereits schon in anderen kleinen Orten Postagenturen eingerichtet wurden. So gebe es in Gutenberg (Kreis Esslingen), einem Teilort der Gemeinde Lenningen mit rund 800 Einwohnern, eine eigene Postserviceagentur. „Ich könnte mir vorstellen, dass auch in Grabenstetten mit seinen rund 1.565 Einwohnern die Voraussetzungen für den Betrieb gegeben sind.“

Käppelers Initiative geht auf ein Gespräch mit dem Grabenstetter Bürgermeister Harald Steidl zurück. Der Abgeordnete wollte sich ursprünglich über das Klärwerk und die Erschließung neuer Gewerbeflächen informieren. Bei dieser Gelegenheit kam auch die unbefriedigende Situation mit der Post in Grabenstetten zu Sprache.